00:00:06: Lauf dich frei.
00:00:10: Dein Mental Health Podcast mit Mike Gleis und Dr.
00:00:16: Burak Yildirim.
00:00:27: Lieber Burak, wann hat man dir gesagt als du so dritte Viertelklasse warst, kümmer dich auch mal um die mentale Gesundheit?
00:00:39: Ja gar nicht!
00:00:43: Ich würde fast behaupten gar nicht.
00:00:46: Ich glaube, da hat man aber auch angenommen, dass meine mentale Gesundheit nicht so gut bestellt ist.
00:00:53: Aber in anderen Zusammenhängen also nicht biologisch-pathologisch sondern eher einfach crazy.
00:01:05: Also mein Eltern haben sich um eine mentale gesundheit gekümmert ziemlich traditionell.
00:01:13: Aber es hat scheinbar geholfen.
00:01:16: Wir kommen zurück erstmal im Podcast.
00:01:19: Ich musste die Frage einfach stellen, denn in der dritten und dritten Klasse da war das Stand bei mir immer in einer Beleuchtigung von meinen Eltern, dass ich die ganze Zeit immer lachen würde
00:01:32: oder sowas ist
00:01:33: ja im Unterricht.
00:01:36: Und es ist auch teilweise nervig wäre.
00:01:42: Ja, wenn man nicht mitlachen kann vielleicht
00:01:44: aber genau.
00:01:47: Ja, ansonsten ist das eigentlich cool.
00:01:48: Ich wollte nur von die anderen alle irgendwie so ernst sind und was kann ich denn dafür?
00:01:51: Das war irgendwie kein Problem.
00:01:55: Und es war schon so, dass bestand wirklich in den Mitteilungen und den einen oder anderen Lehrer hat's genervt.
00:02:03: Aber dann doch irgendwie recht klar gewesen, dass sie kein so depressives Kind wäre wahrscheinlich nicht gewesen sein.
00:02:09: Ist nichts davon auszugehen, muss wohl gut gelaunt gewesen sein.
00:02:14: Aber es ist auch niemand zu mir gekommen, der gesagt hat, hey mentale Gesundheit.
00:02:19: So ab der dritten und vierten Klasse müssen wir darüber sprechen was das bedeutet?
00:02:23: Und Es ist ein wundervolles Projekt gestartet worden von der Universitätsmedizin in Halle und mentale gesundheit kindgerecht erleben mal einen Nachmittag für kleine Helden so Das ist installiert worden und gerade für Kinder der dritte und vierte klasse Und Ziel ist es Verständnis zu fördern, Unsicherheiten abzubauen und psychische Gesundheit altersgerecht und ohne Tabus zu vermitteln.
00:02:53: Top!
00:02:54: Darüber wollen wir heute gerne mal sprechen und ich bin sehr gespannt über unseren kleinen Diskurs und das was sich so geändert hat und ob darin große Chancen liegen oder überfordert meine Kinder damit gar.
00:03:08: Bin sehr gespannt wie wir das diskutieren freue mich aber auch genauso bei deinen Mental Health Moment der Woche.
00:03:16: Ja, den musste ich wirklich fast kurz vor der Aufzeichnung.
00:03:21: Es ist heute Nachmittag passiert.
00:03:23: leider tauschen gegen einen Mental Hell Moment.
00:03:27: Nein!
00:03:28: Doch, leider.
00:03:32: Und das hat mich auch völlig unverhofft erwischt.
00:03:38: Ich saß im ... in einer Sprechstunde und das war wirklich so die letzten Termine, bevor wir heute aufgezeichnet haben.
00:03:46: Und hatte das Fenster auf Kipp... ...und wollte dann, bevor der die nächste Kundschaft reinkam, einmal zumachen weil es dann etwas frisch im Raum war.
00:03:59: Du hast mich ja schon mal besucht von meinem Zimmer ausguckt man bei uns in Pullheim direkt auf den Marktplatz weil da eigentlich sehr schön ist, gerade wenn die Sonne scheint und der Markt aufgebaut ist zweimal die Woche.
00:04:10: Also das wirklich ganz, ganz toll!
00:04:13: Heute war kein Markt.
00:04:15: Und ich mach das Fenster zu und sehe direkt unten vor dem... also auf dem Marktplatz eine ältere Dame ein Ömchen wie wir bei uns gerne sagen und ganz nett angezogen mit so einem ... pinken, pinken Hoodie und so weiter.
00:04:36: Und ich habe mich erst total amüsiert hatte so einen schwarzen Beutel bei sich... ... und ... ... schlevenselte aber die ganze Zeit um die Mülltonne herum.
00:04:53: Warum auch immer?
00:04:54: Ich bin dann kurz da quasi am Griff des Fensters versackt, hab dann zugemacht ... ... und wollte gerade rein weil der ... das nächste Termin schon anstand.
00:05:07: und dann sehe ich, wie die Dame dann kurzerhand in den Mülleimer greift.
00:05:12: Die erste Dose da rausfischt kurz reinguckt und wieder reingreift um die zweite Pfanddose daraus zu fischen.
00:05:23: Und als hätte man mich mit Wasser übergossen... der einen Folge hier das Thema mit Altersarmut und so weiter.
00:05:36: Aber dass dann nochmal, also in dem Moment weil man einfach um vorbereitet war und auch nicht gedacht hat, dass diese Dame ich weiß ja nicht ob ich mich da von Äußerlichkeiten habe leiten lassen keine Ahnung aber dass die Dame in der Situation ist, dass sie im Mülleimer nach Dosen ... und Pfannflaschen suchen muss.
00:06:00: Das hat mich also wirklich richtig auf den falschen Fuß erwischt... ...und auch leider total ausgenockt!
00:06:09: Und deshalb muss ich es leider heute kippen, ... ... und kennseln zugunsten oder zu Ungunsten des Mental Health-Moments der Woche,... ...weil nicht das natürlich wieder an die Realität... erinnert hat und wie sich leider wieder in die Realität zurückgeholt hat.
00:06:30: Wie es halt vielen, leider auch nachweislich... Auch dazu gibt's Studien nicht nur zu der letzten Folge wo wir eine neue Covid-Studie besprochen haben sondern eben auch Studien zum Thema Altersarmut.
00:06:47: verrückt also das war ich meine man kennt das aus.
00:06:51: Wir brauchen jetzt nicht über Themen Obdachlose sprechen oder wenn wir irgendwo in der Innenstadt sind, wenn da Kinder sitzen oder ältere betteln und so weiter.
00:07:02: Irgendwie ist man darauf vorbereitet.
00:07:04: letztendlich aber das Thema hat mich leider total unvorbereitet getroffen und hat mich sehr betrübt.
00:07:13: Und
00:07:14: ja,
00:07:15: leider wie gesagt hatte es meinen Mental Health Moment der Woche gekostet.
00:07:19: Aber ich muss das mal mitbringen.
00:07:23: Ich finde lieber gut!
00:07:26: erstens das es mitbringt und ich glaube einfach, dass wir vielleicht ein Stück weit, wie soll ich sagen?
00:07:34: Ein Stück weit sensibler werden müssen.
00:07:38: Darüber reden müssen aktiver werden müssen damit wir bei so ein paar Punkten, bei so'n paar Entwicklungen wirklich eine Veränderung hinkriegen.
00:07:50: Jeder, so wie er's kann eher jeder in seinem Rotmus und logischerweise aber auch zusammen.
00:07:56: Ich habe irgendwie mehr und die mentale Gesundheit so angekratzt ist, dass wir oftmals die wichtigen Themen Menschen überlassen, die mit der mentalen Gesundheit nicht so gut umgehen.
00:08:10: Und überhaupt generell nicht sogut mit den Themen umgehen und das wir nur dann für Erinnerungen schaffen können wenn wir einfach aktiv werden.
00:08:19: Wenn wir darüber sprechen über solche Missstände, Ja, vielleicht auch irgendwie aktiv werden.
00:08:29: Vielleicht jeder für sich oder doch auch zusammen.
00:08:34: Ich finde es auch beschämend ist in einer Gesellschaft wieder unseren und ich finde es beschämt dass in Deutschland Menschen Pfand sammeln müssen.
00:08:43: Find' ich alleine das zeigt ja, dass hier einiges elementarisch geläuft.
00:08:51: Ja leider.
00:08:53: Es ist ja auch ein Thema was... Und deshalb hat es mich natürlich auch betroffen gemacht ein elementares Thema, der mental an Gesundheit ist.
00:09:02: Wir haben hier eine Folge aufgezeichnet vor einigen Wochen mit dem Titel Armut macht krank und wir haben zumindest leider sehr viele Menschen da draußen die aufgrund ihrer Armut gefährdet sind Und zwar nicht nur körperlich gefährdet sondern eben auch geistig und dementsprechend.
00:09:32: Also ich finde ja grundsätzlich, wenn man hilft.
00:09:35: Wenn man die Möglichkeit hat auch zu helfen, egal ob das in Form von Spenden, also Sachspenden, Geldspenden und so weiter und sofort.
00:09:44: aber auch das ist etwas.
00:09:46: wir haben ja beim letzten bei der letzten Folge darüber gesprochen warum denn zur Bewältigung von mentalem Stress?
00:09:55: Warum das Thema Sport nicht noch klarer angesprochen wird.
00:10:01: Und ich sagte ja, weil es zu offensichtlich ist und auch hier ist es dass es vielen Leuten nicht gut geht vor allem finanziell nicht gutgeht.
00:10:11: da habe ich mich mittlerweile auch das Gefühl Es ist so offensichtlich und dann ist halt so.
00:10:18: aber Das geht nicht.
00:10:19: also es kann nicht einfach so sein es kann Nicht Einfach So Sein.
00:10:23: Ja und Ja.
00:10:26: Deshalb Hat Mich Wahrscheinlich Einen falschen Fuß erwischt Zumindest in dem Moment, aber ich habe es mal mitgebracht.
00:10:36: Finde ich gut, finde ich sehr, sehr...
00:10:42: Wie lief deine Woche?
00:10:44: Ja meine Woche war eigentlich ganz gut, aber es geht in eine ähnliche Richtung wie das was du gerade eben erzählst.
00:10:50: Ich habe mir viele Gedanken gemacht.
00:10:51: wenn man nicht betroffen ist davon lange Zeit dann hat man sich nicht mehr so lange auf dem Radar, aber Es wird immer wieder bewusst und macht auch ein Stück weit ohnmächtig.
00:11:03: Naja, ich erzähle es einfach kurz und knapp.
00:11:05: Wenn ein Familienmitglied im Krankenhaus liegt dann wird ihr wieder bewusst wie wir aufgehoben sind und wie wir in Deutschland aufgestellt sind.
00:11:15: Es ist wirklich schier unerträglich Und es ist so dass Ich will gar nicht allen gehen darauf wie es in Krankenhäusern aussieht.
00:11:27: Also für mich jetzt auch Nicht mal Wortspielerei dass Krankenhäuser auch ganz bewusst Krankenhaus heißen und nicht Gesundheitshaus.
00:11:40: So wenig Geld, wie das zur Verfügung steht ist kann eigentlich nichts sein, dass kein Geld dafür da ist, Wände zu streichen.
00:11:48: Es kann nichts sein ,dass kein Geld dazu ist.
00:11:50: Zimmer einigermaßen also.
00:11:52: es muss jetzt hier kein Luxuszimmer sein mit Blattgaloiden in Bänden.
00:11:56: aber dass man einfach so die grundsätzlichen Dinge Kommunikation in einem Krankenhaus von Patienten, Arzt zum Patienten und zurück.
00:12:08: Streckenweise eine Katastrophe!
00:12:11: Da liegen Menschen die liegen wochenlang In einem noch mal Krankenhaus Und wissen nicht so richtig was los ist mit ihnen.
00:12:22: Der Informationsfluss ist aber auch relativ gestört und unterbrochen.
00:12:28: Nur ein Beispiel Als Angehöriger rufe ich an und möchte den Arzt sprechen.
00:12:34: Weißt du, was passiert?
00:12:36: Der Arzt geht zu unserer Familie Mitglied und sagt, Samar, das spinnt ihr eigentlich!
00:12:41: Wie kann es denn sein, dass der Sohn anruft und mich sprechen
00:12:44: möchte?!
00:12:46: Als ich das erfahren habe, hab' ich gedacht, Burak... Samar!
00:12:51: Was ist denn hier los?
00:12:53: Also nochmal – der älteste Sohn ruft an um sich zu erkundigen wie's dem Familienmitglied geht….
00:13:00: Der Arz läuft zum Familienmitglied mit einer Magensonde in der Nase und sagt das geht aber nicht, dass ihr Sohn hier anruft.
00:13:10: Da habe ich ehrlicherweise einen stückweiten Glauben verloren.
00:13:14: Mal abgesehen davon, dass die Autorisierung stimmt.
00:13:17: also ich hab auch den Weg angehalten.
00:13:18: es gibt Papiere da ist völlig klar, dass ich dieses... Also erst mal mich erkundigen darf und das stellt... Ich kann mir nur vorstellen, dass der Überlastung unterm Stress geschuldet ist.
00:13:32: Also hoffe ich!
00:13:35: Aber was mich wirklich umtreibt dass die normalsten Dinge der Welt, nämlich die Kommunikation.
00:13:44: Die Bedingungen sind nicht mehr hergestellt und existent.
00:13:53: Und das ist erschreckend!
00:13:55: Wir zahlen alle unsere Krankenkassenparträge.
00:14:02: Wir machen Milliarden Überschüsse teilweise.
00:14:08: Das gesamte System wofür auch die Bundesregierung Geld ausgibt.
00:14:12: Jedes Jahr gibt es ein fettes Buch, wo angemahnt wird, wo Steuergelder zum Fenster rausgeschmissen werden.
00:14:18: und jetzt haben wir natürlich jede Menge Missstände.
00:14:23: aber da, wo investiert werden muss also wem sage ich das DLSA hat?
00:14:27: Wir nehmen nämlich in unsere Gesundheit Fehlanzage minus.
00:14:31: Gut!
00:14:31: Ich war schon lange nicht mehr in Krankenhausen.
00:14:35: Ich habe sie jetzt mit einem Abstand von paar Jahren wieder gesehen.
00:14:38: der Zerfall ist krass Und auch das wollte ich hier mal gerne mit hinnehmen, weil... Ich finde, dass kann so nicht gehen.
00:14:46: Das kann so nichts weitergehen!
00:14:48: Wenn wir so mit unserer Gesundheit umgehen, wenn wir so Menschen umgehen ...das wird nix.
00:14:57: und da muss man kein Kommunikationsexperte oder Arzt mit eigener Praxis.
00:15:04: Daran glaube ich nicht.
00:15:05: Also an dieses System, wie es jetzt ist, glaube ich einfach nicht mehr.
00:15:12: Ja, jetzt hast du natürlich bei mir einen sehr, sehr wundpunkt getroffen.
00:15:22: Ich habe überlegt ob ich das in eine der folgen einbauen hab mir gedacht komm lass das jetzt weg da ärgerst du dich wieder nur darüber und so weiter.
00:15:31: mein vater
00:15:32: ist aus der blatt gebracht ja
00:15:34: total.
00:15:34: deshalb möchte ich es nochmal erzählen weil dass Diese Misskommunikation findet im Grunde auf kollegialer Ebene auch statt.
00:15:47: Und ein kurzes Beispiel, ich hoffe unsere Zuhörer verzeihen das, dass wir immer noch nicht zum Punkt der Erfolge kommen.
00:15:55: aber manchmal sind diese Geschichten ja auch eins ganz nett.
00:15:59: Mein Vater musste mir Notfallmäßig ins Krankenhaus bringen weil er stark Atemnot hatte und für mich als Lein ... relativ klar war, der muss eine Lungenzündung haben.
00:16:11: Dann sind wir an einem Samstagabend, späte Abends in die Notaufnahme... Die Kollegen haben sich also wunderbar gekümmert, hat mich auch echt bedankt und so weiter und so fort.
00:16:22: Mein Vater lag dann da auf Stationen, haben sie Röntgenbilder gemacht gesagt, ja auf den Röentgenbildern sehen wir nix.
00:16:28: Da wollten wir ne CT machen, mein Vater hat aber ein bisschen Platz angesehen und hat das mit einer MLT verwechselt und hat die CT abgelehnt.
00:16:37: hat der Stationsarzt um Rückruf gebeten, weil ich mich natürlich zu erkennen gegeben hatte.
00:16:44: Das kann ich übrigens nur jedem empfehlen.
00:16:47: wenn irgendein medizinisches Personal in der Verwandtschaft ist bitte immer erwähnen im Krankenhaus.
00:16:55: Immer!
00:16:56: Es ist kein Kabaliersdelikt es nicht zu erwähnt.
00:16:59: Es ist immer wichtig wenn Leute von meinem Stamm wissen Da ist Medizinich jemand im Hintergrund mit dabei.
00:17:10: Das nur nebenbei und da ich mich zu erkennen gegeben hatte, dann der Kollege um einen Anruf gebeten.
00:17:17: Ich habe ihn angerufen.
00:17:17: wir haben gesprochen ja Wir würden gerne CT machen.
00:17:20: solche Ja macht auch Sinn weil nicht dass es irgendein anderer Schrott ist dem da im Brustkorb wütet.
00:17:25: Machen Sie bitte eine CT?
00:17:26: Ich spreche mit meinem Vater.
00:17:27: Ich kläre das.
00:17:29: Setzen sie es bitte für den nächsten Tag schon auf Tagesordnungspunkt.
00:17:32: Der wird das machen.
00:17:34: So, ich mit meinem Vater gesprochen und er sagte ja alles klar kein Problem hast du recht machen war.
00:17:39: Dann gemacht und dann ist bestätigt worden Ja der hat eine Lungenentzündung mehr nicht Gott sei Dank und jetzt müssen die Entzündungswerte runter.
00:17:47: Dann haben sie nochmal Antibiotika eingestellt, Entzückungswette ging runter und dann hieß es mein Vater kann entlassen werden.
00:17:54: relativ zügig habe ich gesagt super weil er hat eh keinen Bock da und ich hatte ihn ein paar mal besucht.
00:18:00: alleine das Essen was dort sehr wert wird unglaublich ... unglaublich.
00:18:04: Also, aber gut ist halt nun mal so... Da frage ich mich auch, wo die Gelder hinfließen?
00:18:12: Und dann rief mir meine Mutter an und sagte ja der Arzt möchte noch mal mit ihr sprechen.
00:18:20: Papa kann abgeholt werden.
00:18:21: Ja sag ich so super, jetzt schön Glückwunsch, toll!
00:18:24: Ich rufe ihn an.
00:18:26: Dann rufe ich an, erwische... Eine Kollegin am Telefon, eine Schwester die Dienst hatte und sagt ja mein Name ist... ...Jilderim.
00:18:37: Ich bin orthopädischer Kollege.
00:18:39: der Stationsarzt Dr.
00:18:41: Sowieso hat um Rückruf gebeten.
00:18:44: Da sagt sie zu mir Ja aber Sie rufen außerhalb der Sprechstundenzeit an Und pass auf jetzt kommt der Klug.
00:18:57: da sagt sie Es ist sechzehn Uhr eins Die Sprechstunde geht bis sechzehn Uhr.
00:19:05: Habe ich gesagt, äh... Entschuldigung!
00:19:08: Ich glaube, ich muss sie missverstanden haben.
00:19:10: Der Kollege X hat um Rückruf gebeten.
00:19:15: Ich erfülle diesen Rückrufe aus meiner laufenden Sprechtunde.
00:19:19: Können Sie mich mit dem Kollegen bitte verbinden?
00:19:21: Er sagte ja aber die Kollegen hören um sechziehn Uhr mit der Arbeit auf.
00:19:25: Haben wir gesagt, ich war selber Assistenzarzt und Stationsarzt.
00:19:29: Keiner lässt um sechszehn-o-eins das Mikro fallen Keiner!
00:19:34: Der ist hundert pro noch im Gebäude.
00:19:36: Geben Sie mir den Kollegen bitte?
00:19:39: Ja, nee da muss ich erst mal gucken.
00:19:40: aber bevor ich mich hier von Ihnen dumm an machen lasse habe ich gesagt Frau Kollegin Ich mach sie nicht dumm am sondern smart So und Sie sorgen jetzt bitte dafür dass der Kollege ans Telefon kommt Egal wie.
00:19:56: Und dann kommt er ans Telefon war natürlich da, der war bei ihr Im Zimmer und sagte, ja ich habe das ja mitbekommen.
00:20:07: Ach so sage ich, dann waren sie da!
00:20:09: Warum sagt denn die Kollegin, dass ums sechzehn Uhr eins sie angeblich den Dienst aufgehört hätten?
00:20:15: Sage ich Leute, so können wir nicht miteinander arbeiten.
00:20:18: Was ist das für ein
00:20:18: Vorgehen?!
00:20:19: Wie seid ihr
00:20:19: drauf!?
00:20:20: Ich war selber in eurer Situation.
00:20:22: Ihr könnt doch nicht ums Sechzehnt Uhr Eins sagen, Sie rufen außerhalb der Sprechstunde an... ...und Sie sagen mir, Sie bitten um Rückruf.
00:20:29: Ja aber das war hier nicht so dringend.
00:20:31: Da sage ich doch es war dringende, es ging um mein Vater.
00:20:34: Es gibt nichts dringenderes für mich.
00:20:38: Ja?
00:20:39: Und ich wollte ihn ja nur mitteilen, die Entzündungswerte sind gefallen und wir würden ihren Vater gerne entlassen!
00:20:44: Ja sag' ich das auch super!
00:20:46: Das ist doch eine super Nachricht!
00:20:48: Aber das Entrewa-Scheiße!
00:20:51: Ja und sagen Sie bitte der Kollegin liebe Grüße, die soll sich gefälligst bessern... ...und deshalb nur zum Thema wie es auch interkollegial läuft.
00:21:01: aber das Problem ist einfach In vielerlei Hinsicht haben wir ein gewisses Niveau verlassen.
00:21:10: Wir haben uns dafür entschieden, einen gewissen Niveaus zu verlassen und das macht es schwierig.
00:21:16: Das macht's schwierig.
00:21:17: Deshalb selbst wenn mehr Geld in das System dann irgendwann woher auch immer übrigens gepumpt werden sollte.
00:21:23: Gut, wenn wir aufgerüstet haben, dann haben wir vielleicht die Möglichkeit dann die Gelder wieder in die wichtigen Dinge des Lebens zu investieren.
00:21:32: aber Ich glaube einfach, wir kriegen das Niveau nicht mehr.
00:21:38: Den Anspruch nicht mehr erhöht und das ist die Schwierigkeit.
00:21:43: aber ich hoffe, dass solche Geschichten auch von dem ein oder anderen gehört werden der in Charge ist, der vorne die Sperrspitze darstellt und am Ende des Tages das System.
00:21:57: weil das System sind wir Das System sind die
00:22:00: Menschen.
00:22:01: Das ist der Punkt.
00:22:02: Nur wir können das System verändern und nicht immer nur sagen, ja es ist so und da kann ich nichts für.
00:22:09: Das ist nicht meine Kompetenz, das ist nicht mein Bereich sondern Verantwortung übernehmen, dass Systemen ankurbeln, einer unter vielen sein.
00:22:20: Das muss der Anspruch sein und nicht um sechzehn Uhr eins die Arbeit niederlegen.
00:22:28: Weißt du wo das Ding ist?
00:22:30: mal abgesehen davon, dass ich in der Patientenverfügung drinstehe und so weiter.
00:22:34: Das ist ja also es gibt ja auch irgendwie eine rechtliche Grundlage.
00:22:37: Es geht ja darum Genau das ist der Kernsatz, den du gerade eben gesagt hast, es geht um meinen
00:22:42: Vater.
00:22:44: Also frag nicht nach Autorisierung auf irgendeinem Blatt.
00:22:49: Wenn du irgendwann mal Empathie in der Schule gelernt hättest Dann wüsstest du das reicht völlig aus.
00:22:57: Ich bin der Sohn Und das ist Autorisierung genug.
00:23:05: Da brauche ich keine Papiere für und es ist selten, dass sich deutlich werde aber... Das war dann wirklich sehr deutlich.
00:23:14: Ich habe dann auch so den Familienmitglied gesagt.
00:23:17: Ich hab gesagt du pass auf!
00:23:18: Der hat alles übrigens genau so gesehen.
00:23:21: War nur machtlos in dieser Situation wenn einem da der Ärztin ging.
00:23:25: Wie ich gesagt habe Wenn er mir über den Weg läuft nehme ich mich auf die Sachte.
00:23:28: Nehmt ihn einen Schwitzkasten und lasst uns dann wieder los wenn er sagt Tschuldigung also ist schon...
00:23:35: naja,
00:23:36: lass uns über was Schönes reden.
00:23:38: Lass uns über mentale Gesundheit bei Kindern reden.
00:23:42: Über kleine Helden?
00:23:44: Über Kleine Helden.
00:23:48: Lasse uns über etwas reden, was ich deshalb sehr angenehm fand weil es sich doch lohnt hartnäckig zu sein und es lohnt sich doch dran zu glauben dass sich was zum Positiven verändert wenn auch im kleinen dem Fall wirklich dann im Klang.
00:24:09: Und ich hatte es gesagt, dass in der Universitätsmedizin in Halle wird gearbeitet an einem Programm wo man mentale Gesundheit kindgerechter leben kann und es geht darum das eben schon Kinder nicht überfordert werden.
00:24:27: Methode gibt's auch mal psychische Probleme sondern sie sollen ein Gefühl dafür kriegen.
00:24:32: Sie sollen genauso wie für viele andere Dinge im Leben ein Gespür dafür kriegen.
00:24:38: Eigentlich ist es ja was Trauriges, dass das so in Anfangssprichen behandelt werden muss.
00:24:43: Gebe es die Zahlen nicht über die wir immer widersprechen, die nach oben gehen wären wahrscheinlich diese Programme auch nicht notwendig.
00:24:51: aber leider sind sie notwendig weil unsere Gesellschaft dann doch ganz schön gestresst ist um das mal vorsichtig zu sagen.
00:24:57: und es ist ein Projekt für Schulklassen und für Hortgruppen und setzt bewusst auf Prävention und Gesundheitsförderung statt auf medizinische Aufklärungen im engeren Sinn.
00:25:08: Und die Kinder erleben, dass sie also wirklich an einem Ort in dem Menschen Hilfe bekommen, wenn Sorgen Ängste oder Belastungen zu groß werden.
00:25:17: Dabei begegnet es in den Berufsgruppen, die eine ambulante Versorgung zusammenarbeiten – also Ärztinnen, Psychologin, TherapeutInnen aus dem Bereich Musik, Kunst, Ergotherapie, Sozialarbeiterin, Pflegefachpersonal.
00:25:33: Und ihr Kinder erfahren, die unterschiedliche Unterstützung aussehen kann im Gespräch, im kreativen Gestalten oder durch praktische Hilfen im Alltag.
00:25:41: Das finde ich ganz interessant.
00:25:43: Da gibt es nämlich einen Satz von dem Geschäftsführer und Oberarzt der Universitätsklinik und Polyklinikum.
00:25:51: Der sagt wenn Kinder früh lernen dass seelische Besonderheit genauso zum Leben gehört wie Zahnregierende Bewegungen oder Ernährung stärkt das ihre emotionale Entwicklung und zwar langfristig.
00:26:06: Für uns eigentlich war uns Boomer eigentlich total, wie soll man sagen erstaunlich dass sowas in der Tat auch jetzt angeschoben wird und auch mehr und mehr funktioniert.
00:26:20: Wir machen ein Podcast darüber und denken das das vielleicht einfach längst auf dem Weg ist.
00:26:28: aber auf der anderen Seite müssen relativ junge Kinder erst mal rangeführt werden gut oder schlecht?
00:26:37: Wie siehst du es?
00:26:39: Man könnte auch sagen, das Brett für die Kleinhelden.
00:26:45: Ja ich denke aber so wie es aufgebaut ist wenn man sich zumindest diese... Es läuft ja auch als Mitmachangebot.
00:26:54: also dementsprechend ist es natürlich wie man so schön sagen würde heutzutage Hands On.
00:27:01: Aber ich finde es dann gehen gut um Ein Stück weit spielerisch auf diese Thematik ja auch aufmerksam zu machen.
00:27:12: Weil Kinder im Grundschulalter gerade, indem sie andere Autoritäten kennenlernen zum Beispiel in der Schule sowieso aber eben auch jetzt außerhalb der Schule entwickeln ihr Selbstbild, entwickeln was sind gute Gefühle?
00:27:31: Was sind vielleicht schlechte Gefühlen oder gute Gedanken und schlechte Gedanken?
00:27:36: dann das Thema, ihre Gefühlswelt auch mal nach außen zu tragen und zu benennen.
00:27:42: Ob das jetzt die Klassiker sind wie ich bin traurig?
00:27:45: Ich bin wütend!
00:27:48: Ich bin glücklich... Und damit verbunden vielleicht auch das ein oder andere Stresssignal wahrzunehmen.
00:27:57: Ich glaube wenn man da die Kinder eben spielerisch an diese Thematik ran führt und wir wissen ja jetzt aus zahlreichen Episoden, die wir aufgenommen haben und vielen Studien und auch Schicksalen, die hier miteinander geteilt haben.
00:28:16: Dass das Thema mentale Gesundheit zum einen sehr wichtig ist und wie ich es in der letzten Folge auch nochmal gesagt hatte für mich ja auch elementar im Grunde ist.
00:28:28: Und letztendlich muss man damit also das Thema auch instigmatisieren indem man es klar benennt und eben auch kleineren Gruppen, also Altersgruppen in dem Fall kindgerecht zur Verfügung stellt.
00:28:47: Und zumindest mal versucht zu vermitteln was eigentlich mentale Gesundheit bedeutet dass das eben auch wichtig ist, dass man sie trainieren kann mit unter um es mal so auszudrücken oder beeinflussen kann Und vor allen Dingen, und da ging es ja in erster Linie auch um diese Ambulanz.
00:29:09: Um die psychiatrische Ambulance der Uni Halle mal einen Ort den Kindern vorzustellen wo eben bestimmte Menschen Hilfe bekommen und letztendlich auch zeigen wie vielfältig die Unterstützung sein kann.
00:29:26: also dass das jetzt nicht nur Medikamente sind oder ein Tropf oder in Gott bewahrene Zwangsjacke, sondern dass es letztendlich auch viele ... ich sage jetzt mal künstlerische Themen hat Musikgespräche.
00:29:41: Was ja auch total wichtig ist gerade in der Entwicklung eines Kindes.
00:29:46: Entschuldigung, dass man letztendling auch grundsätzlich viel mit Kindern sprechen sollte und wenn die dann sehen ah okay das wird hier gemacht wer kommt überhaupt hin?
00:29:57: Und viele.
00:29:59: Ich denke mal, dass es sicherlich auch so Gegenüberstellungen oder Zusammenkünfte vielleicht von dort Behandelten gibt.
00:30:09: Und eben den Kindern und das man eigentlich denkt ... Moment!
00:30:13: Der ist ja, ich nenn's mir jetzt bewusst in Anführungsstrichen, der ist ja total normal oder sie ist total normal aber eigentlich dort wegen einer Behandlung.
00:30:24: Und deshalb ist die Idee finde mal was anderes als ein Zirkus oder Museumsbesuch und ich denke letztendlich in vielerlei Hinsicht auch wertvoll, vor allem wenn man das Thema Prävention in diesem Zusammenhang beleuchtet.
00:30:48: Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht richtig vorstellen.
00:30:50: also ich würde gerne mehr wirklich mal angucken.
00:30:52: jetzt ist es natürlich eine Halle.
00:30:55: wer sich übrigens dran erstmal grundsätzlich interessiert kann gerne mal mailen an psychiatrie.de.
00:31:08: für mich ist es klar, worum's geht.
00:31:10: ich würde es gerne mal live erleben und ich finde das könnte auch könnt auch ruhig schule machen.
00:31:15: also es geht also los im klein wie so oft dass also quasi ein uniklinikum auf die idee kommt können.
00:31:23: das wird doch eigentlich mal nicht nur zeitgemäß sondern eigentlich auch ein ganz gutes thema.
00:31:26: Ich denke, die werden sich auch Gedanken darüber gemacht haben.
00:31:29: Wie legen sie so was an?
00:31:30: Also wie spielerisch findet sowas statt?
00:31:35: Wie kriegt man das didaktisch jetzt an diese Zyko-Programme vor allem jungen Zyco-Prograden dieses Thema?
00:31:40: Die haben
00:31:41: gesagt, glaube ich sogar einen Mascotchen!
00:31:47: Die Krake Paul!
00:31:56: Für mich ist das etwas, wo ich gerne mehr darüber wissen würde im Sinne von was ist denn das Ergebnis am Ende.
00:32:02: Also ich hoffe dass sie das dann noch ein bisschen bekannt geben und auch vielleicht einfach ein bisschen darüber erzählen.
00:32:07: Aber es könnte ja Schule machen durchaus also Schulen in wassensinn.
00:32:13: Was alles für Erziehungsmaßnahmen und für Aufklärungsunterricht gibt ihren Schulen.
00:32:19: aber es ist natürlich fantastisch, dass wir jetzt langsam auf dem Weg sind, dass genau solche Themen Einfach auch gespielt werden, denn ich kann mich dran erinnern.
00:32:28: Das soll jetzt bitte nicht so klingen wie ober erzählt von krieg.
00:32:31: aber Als ich mein ziviliens gemacht habe und das sind einige ja hier hinher da war es ebenso dass In einem regelkindergarten auch behinderte kinder betreut wurden.
00:32:44: das finde wir zwar gerade in den kinderschuhen war es Und waren projekt an der uni wurde dann übernommen von der stadt oder finanziert So das behinderte Kinder eben in Regelkindergärten integriert wurden.
00:32:57: Jetzt war es aber auch so, dass in diesen Gruppen Kinder waren mit ganz schönen Issus um das mal vorsichtig zu sagen weil diese Kindergärte in Brennpunktgebieten der Stadt waren wo sehr viel Arbeitslosigkeit gab, sehr viel Drogen und sehr viel Alkohol bei den Eltern und dementsprechend Kinder keinen wirklich guten Aufschlag hatten.
00:33:26: Viele haben sich aufgefragt, woran liegt das eigentlich?
00:33:28: Also weil es natürlich was zu Hause abläuft im Dunkeln bleibt.
00:33:35: Und ich glaube, ich habe das schon mal erzählt.
00:33:37: Ich bin nicht ganz sicher.
00:33:38: Auf jeden Fall erinnere mich an das.
00:33:39: Morgens war so das zwei Brüder Altersunterschied ein Jahr.
00:33:46: Es war auffällig dass die Montags total aggressiv waren und das endete dann einen final damit Das eine von den beiden Jungs aus dem Augenblickwinkel raus, mit einer spitzen Schere ausholte und kurz davor war sie einem Mädchen in den Rücken zu rammen.
00:34:12: Und ich instinktiv nur rübergeflogen bin die Hand weg geschlagen habe so dass die Schere weg flog und diese Situation zumindest erstmal gelöst hab.
00:34:25: Daraus folgte dann ein riesen Prozess von Analysen und keine Ahnung um eine lange Geschichte kurz zu machen.
00:34:33: Es war so, dass diese beiden Brüder leider Eltern hatten die dachten es ist ne kluge Idee einen Fernseher und ein damals Video-Rekorder ins Zimmer zu stellen Und die beiden Bruder durften aus der Videothek Zuhause sich einfach mal Filme rausnehmen und es kam heraus das sie sich vor allen Dingen irgendwelche Horror und Krimi Dinger und so weiter reingezogen haben und dann am Montag relativ aufgeladen waren.
00:35:04: Und das, was sie so belernt hatten per Film sind einfach auch mal teilweise ausprobieren wollten, ob es funktioniert.
00:35:11: Also warum erzähle ich das?
00:35:12: Weil dazu Hause ganz viel im Argen war, auch was die mentale Gesundheit angeht also nicht nur die jüngere Generation betroffen sondern wie es leider so oft ist in diesem Brennpunkt dass eben mehrere Generationen vorher schon noch unbetroffen sind von Teilweise von Sorgen, von Hinnigbildung Ja, also da ist eine ganze DNA von Betroffen.
00:35:38: Und ich finde es gut dass man jetzt einfach anfängt auch mal tiefgründiger zu werden und zu sagen so mentale Gesundheit betrifft uns alle.
00:35:49: Das hat ja eins zur Folge das Kinder reden.
00:35:54: Dass sie sich artikulieren, dass sie lernen, dass sich schlecht fühlen oder sich zu schämen oder sich nicht gut zu fühlen total in Ordnung ist und dass die Werkzeuge an der Hand kriegen, darüber vielleicht zu reden.
00:36:08: Und das finde ich ein ganz, ganz elementarer und wichtiger Schritt.
00:36:12: Weil ich glaube bis heute ist es immer noch so korrigierend wie du siehst aber... Ich habe wirklich den Eindruck, dass das bis heute nicht gelernt ist über mentale Gesundheit zu sprechen in den jüngeren Zielgruppen.
00:36:26: also das jetzt gerade von einer lieben Kollegen von ungefähr zwei Jahre her aus einer großen News-Redaktion die immer in ihrer Mittagspause eine Therapie machte und sagte, sie geht jetzt in eine längere Mittags Pause zu ihr und wird da auch gecoached.
00:36:41: Und so weiter hat aber nichts drüber gesprochen, dass sie eine Therapien macht.
00:36:43: Das ist jetzt noch gar nicht so lange her, auch ne Relativ-Jungenzielgruppe.
00:36:47: also es ist so ambivalent.
00:36:49: auf der einen Seite sind wir auf dem Wege und auf der anderen Seite sind wie noch lange nicht soweit?
00:36:55: Ne und äh die Belastungsfaktoren liegen ja gerade bei Kindern und Jugendlichen auf der Hand.
00:37:00: Wir haben sie ja hier auch mehrmals beleuchtet.
00:37:02: Ähm ob das soziale Medien sind in gewisser Leistungsdruck, Lebensunsicherheiten, politische Unsicherheiten.
00:37:13: Da druten Krieg und Konflikt und so weiter und sofort wird medial ausgeschlachtet.
00:37:22: Und da ist es natürlich schon so dass frühzeitig eine gewisse Aufklärung helfen kann einfach auch ein bisschen gesündere Bewältungsstrategien zu entwickeln.
00:37:35: Und jetzt endlich, ich glaube da gibt es Studien für.
00:37:39: Aber ich glaube das Ergebnis kann man sich selber ausmalen ohne die Studie durchgeführt zu haben.
00:37:46: aber auch im Bereich der mentalen Gesundheit gibt's halt genug frühzeitige Präventionsangebote.
00:37:53: wenn die genutzt werden dann können die Risiken für spätere Anstörung oder eben Depression deutlich gesenkt werden.
00:38:00: so Ich glaube, jeder würde das sofort unterschreiben.
00:38:03: Ja ist ja klar!
00:38:04: Aber wird es gemacht?
00:38:05: Nein und dementsprechend muss man überlegen wie kann man's machen ohne dass es aber letztendlich bedrohlich wirkt?
00:38:12: also dass man jetzt im Kind nicht klarmachen muss wenn du mal solche Gedanken hast dann musst du aber auch kommen.
00:38:21: ja das ist bedrohlig das ist angseinflößend und man sollte natürlich eher und darauf zielt sicherlich auch dieses Angebot und bestimmt auch andere ab, dass man eben kreative oder spielerische Therapieformen ausprobieren kann im Rahmen eines solchen Nachmittags vor allem auch dann die jeweiligen Therapeuten und Therapeutinnen dann auch mal aktiv befragen können.
00:38:47: Was machst du denn hier?
00:38:49: Und wie ist der Tagesablauf?
00:38:54: Wie läuft der Tag ab?
00:38:55: Was hast Du zu tun
00:38:56: etc.,
00:38:56: Pippi sowie Kinder auf ihre Art und Weise fragen würden und um letztendlich natürlich gewisse Hemmschwellen auch zu senken, weil Fakt ist... Und das ist ja auch eine Form der ob es dann Prävention genannt werden darf.
00:39:13: Ist dann was anderes.
00:39:14: aber letztendling wenn man in diesem Zusammenhang zumindest mal eine positive Erfahrung gemacht hat und gesagt hat ich war da mal und sei es nur im Unterbewusstsein.
00:39:27: Weil ich glaube nicht wenn man jetzt Mitte zwanzig dreißig vierzig fünfzig ist, dass man sich an seine Grundschulzeit zurück erinnert und sagt ach ich war da mal in einer.
00:39:39: Ambulanz.
00:39:39: doch im Unterbewusstsein mit Sicherheit vielleicht auch so das man aus welchen Gründen auch immer das immer wieder rekapituliert für sich und sagt wir waren dann mal wir waren damals weil es geht ja auch darum.
00:39:54: Dass man eher Hilfe suchen würde in eine Einrichtung in der man vielleicht auch eine gewisse unschuldige Erfahrung gemacht hat.
00:40:04: Also mit anderen Worten, man war nicht betroffen und war nicht erkrankt und hat mehr oder weniger einen Ausflug gemacht weil wenn man die Hilfe benötigt dann ist es natürlich ja auch wichtig dass man sie aktiv sucht und sich nicht irgendwie verkriecht oder versucht mit seinem Schicksal selber klarzukommen.
00:40:28: sind diese Ambulanzen in erster Linie dafür da, wenn jemand Hilfe benötigt, dass sie auch angeboten werden kann.
00:40:37: Hast du habt ihr einen Weg gefunden das eure Kinder da so ein bisschen im Thema sind?
00:40:44: Also zumindest jetzt irgendwie nicht zu sagen ja es gibt die mentale Gesundheit und die Messe sondern einen guten Umgang damit.
00:40:51: ist das für euch schon Thema gewesen?
00:40:54: also für uns ist es auf jeden Fall eins und wir implementieren das schon seit... Es geht eigentlich, also weitaus junger natürlich in hemopathischen Dosen und altersgerecht.
00:41:05: Aber es ist ein Thema und soll auch gerne so einen zahlen.
00:41:09: Ich glaube, deshalb ist zum Beispiel auch unsere Tochter da relativ fit auf dem Gebiet?
00:41:16: Nein, ist es definitiv zu mal meine Kinder ja auch dahingehend etwas älter sind, dass man schon andere Themen besprechen kann und teilweise auch besprechen muss.
00:41:28: Jetzt könnte man natürlich meinen, ja ist ja klar.
00:41:29: Der Vater hat ein Podcast über Mental Health, dann sehen die Kinder ja auch fit?
00:41:35: Ja nee!
00:41:37: Das ist nicht die Garantie zumal jetzt auch nicht die Folgen hören weil das ist also zumindest das was wir dann teilweise speziell besprechen.
00:41:48: Das ist normal nicht deren Welt und forty fünfzig sechzig Minuten jemandem zu lauschen, vor allen Dingen dem Papa der wahrscheinlich das ein oder andere auch zu Hause mal fallen lässt.
00:42:04: Also es ist nicht so dass wir sagen, wenn man so freitag kommt eine Folge dir zieht ihr euch bitte rein und dann seid ihr fit sondern es ist eigentlich... Es ist eigentlich das alltägliche, es ist der Umgang miteinander es sind die ähm ja es ist viel mimisch Es ist viel gestig, über das man sich auch als Erwachsener im Klaren sein muss.
00:42:31: Ich habe in dem Zusammenhang... es ist natürlich fiktiv!
00:42:35: Es ist ein Roman oder eine Roman-Verfilmung gewesen die wir uns zuletzt angeguckt haben.
00:42:44: Wer uns vielleicht interessiert, die Folge ist oder die Serie läuft auf Netflix und ist eine Verfilmung von einem Roman von Halen-Koben, müsste der glaube ich heißen.
00:42:58: Der Autor, also der hat glaube ich schon zig Krimis geschrieben unendlich viele verfilmt und Suche mich nicht heißt der deutsche Titel von der Serie?
00:43:12: Und ohne zu spoilern versuche ich trotzdem mal ein Dialog kurz wiederzugeben, der mich unfassbar gecatcht hat in dem Moment, obwohl ich ihn natürlich sehr ... wie soll man das formulieren?
00:43:31: Übertrieben fand.
00:43:32: Also eben filmisch übertrieben.
00:43:34: aber es ging darum dass in dem Film eine junge Frau vergewaltigt wird und nicht möchte, dass der Vater erfährt.
00:43:52: Also anders formuliert die Mutter weises, die Tante weises.
00:43:55: Aber der Vater sollte es nicht erfahren.
00:43:58: Der Vater kriegt aber dann später irgendwann raus und sagt dann zu seiner Tochter Warum hast du's mir nicht gesagt?
00:44:08: Also warum hast du das von mir verschwiegen?
00:44:11: Und da hat die Tochter einen Satz gesagt den ich eigentlich... also ich glaube wer Vater ist dem würde das wirklich das Herz zerreißen, auch wenn es ein Film ist und fiktiv bla bla bla.
00:44:24: Dann sagt sie zu ihm, weil ich die Enttäuschung in deinen Augen nicht nochmal ertragen wollte.
00:44:32: Und dann hat er gesagt welche Enttäuschung?
00:44:35: Da sagt sie ja Ich habe dich schon mal enttäuscht und der Blick den du mir damals zugeworfen hast Den wollte ich noch einmal ertragen.
00:44:47: Das heißt natürlich dass Sie sich als Opfer schuldig gefühlt hat Und vor allen Dingen ihrem Vater gegenüber, das nicht erzählen konnte weil sie Angst vor eine Verurteilung hatte.
00:45:01: Das fand ich so krass von der Wahrnehmung her und sei es für mich auch nur ein Skript.
00:45:09: aber wenn man's runterbricht auf hoffentlich deutlich weniger dramatische Schicksale oder Erfahrungen die Kinder schon mal machen die Kinder nicht in der Lage sind mit einem Elternteil zu sprechen, aus Angst verurteilt zu werden.
00:45:29: Ich glaube das ist sehr real und der Zusammenhang wie gesagt den fand ich dann schon etwas krass.
00:45:38: aber wie gesagt aber dessen muss man sich bewusst sein dass man mimisch und gestig unheimlich in der lage ist die mentale gesundheit von jemandem zu beeinflussen Und dessen sollte man sich im Klaren sein.
00:45:54: Wenn man mit Kindern spricht, ich habe es ja vorhin gesagt Es ist wichtig mit Kindern zu sprechen Gespräche zu führen Auch wenn das manchmal auf den Sender geht Weil wenn ich frage Wie war sie in der Schule?
00:46:08: Er hat wollen die nicht hören.
00:46:10: Das ist so eine Motto, was soll ich dir denn sagen?
00:46:13: Schulhalt.
00:46:15: Aber es kann ja sein dass irgendwas bei wenig zwölfmal Frage dass einmal was dabei ist, was ich wissen sollte.
00:46:23: Und genauso fragt mich meistens der Sohnemann wie war's auf Arbeit?
00:46:29: Ich kann meistens Gott sei Dank sagen es war super und toll wir konnten vielen helfen usw.
00:46:36: Aber es gibt manchmal eine Szene, eine Anekdote ein Erlebnis von dem ich denke das sollte er wissen und darum gehts.
00:46:45: Es geht um Kontakt, es geht um Antennen Und die sollte man nicht kappen nach dem Motto Kind oder sehr nur ein Kind.
00:46:54: Was versteht das denn schon davor?
00:46:57: Genau und da fängt für mich in einfachster Form, die Strukturierung eines zumindest eines mentalen Environments muss so auszudrücken fängt auf dieser Ebene an und deshalb sind meine Kinder natürlich schon Ja, in einer gewissen Form werden sie geschult.
00:47:19: In einer gewisse Form werden Sie auch stimuliert.
00:47:24: also gerade was das Thema ... Was wir ja bei einer der letzten Folgen hatten nämlich Thema Stressimpfung Also wie impfen regelmäßig zu Hause Mal mit weniger mal mit höherer Dosis.
00:47:38: Aber wir versuchen schon gewisse Elemente einfach zu setzen Vielleicht auch Weil die Erfahrung meiner Frau und meine Erfahrung einfach so ist, dass uns beide gewisse Stresssituationen, gewisse Sorgen, gewissen emotionale Situationen auch in einer gewissen Art und Weise gehärtet haben.
00:48:10: Und eine gewisse Performance haben erzielen lassen.
00:48:16: dass man eben zum Teil homöopathischen Dosen, aber wenn sie dann älter werden auch in produktiven Dosen das schon über die Kinder und Jugendlichen rieseln lassen sollte.
00:48:31: Ja kann ich im Grunde genommen alles noch genau so unterschreiben und ist auch ein Aspekt den ich ganz gut finde.
00:48:37: immer wieder auch wenn es nervt mal nachzufragen bin hier auf jeden Fall eine sehr gute Idee.
00:48:42: einfach deshalb weil Ja, manchmal muss da gar nichts Wahnsinnig Großes sein.
00:48:48: Wir wissen ja, dass Kinder manchmal Kleinigkeiten reichen um sie zu verunsichern oder traurig werden zu lassen oder sogar Ängste zu schüren und dann haben wir glaube ich einfach auch die Pflicht da entgegenzuwirken und das im Auge zu behalten.
00:49:04: Und es geht nicht darum Helikopter Eltern zu sein oder Cirling Eltern zu seien.
00:49:08: Ich weiß nicht ob du mit dem Begriff was anfangen kannst.
00:49:10: Ja natürlich Haben wir eine schöne Folge gemacht.
00:49:13: Genau, richtig!
00:49:17: Und das ist tatsächlich was wo ich glaube damit umzugehen und sich damit zu beschäftigen.
00:49:26: Das bringt beiden Seiten.
00:49:28: Ich glaube auch dass auch Eltern davon total profitieren können weil sie einfach die Sinne schärfen und vielleicht nicht Dinge so hinnehmen.
00:49:36: So nach dem Motto ist halt ein Kindergarten.
00:49:38: Was soll dem Kindergarten sein?
00:49:39: Ja, da kann viel sein im Kindergaten.
00:49:41: Und es kann eben auch so sein dass sich Kinder manchmal gar nicht so richtig wohlfühlen in diesem Kindergatten.
00:49:45: nur weil wir denken Es ist toll für sie und das sind so viele tolle Möglichkeiten bedeutet es noch lange nicht Dass die sehen gut tot und deshalb nachzufragen finde ich Ist auf jeden Fall Sicher.
00:49:57: kein Wider.
00:49:59: lieber Bora danke dir für diese Folge heute.
00:50:02: Wir haben gesprochen wir haben über Krankenhäuser gesprochen Bis nächsten Freitag.
00:50:10: Bis nächste Freitage, wunderschönes Wochenende.
00:50:12: und ärgert euch nicht!
00:50:15: So ist es.
00:50:16: Bleib gesund
00:50:17: vor allen Dingen.
00:50:17: Bleibt gesund, bis dann.
00:50:19: Ciao.
00:50:23: Lauf dich frei.
00:50:26: Ein Mental Health
00:50:26: Podcast Eine Produktion
00:50:29: von Goodwill Run.
00:50:32: Wir denken Mark
00:50:33: neu.