00:00:00: Diese Folge, Lauf dich frei, wird dir präsentiert von Brookes Running.
00:00:04: Let's run there.
00:00:13: Lauf dich frei, dein Mental Health
00:00:17: Podcast
00:00:19: mit Mike Gleis.
00:00:21: Oftmals gibt's ja auch, ich weiß nicht, ob du das auch unterschreiben kannst, Menschen, die vom Burn-up getroffen sind oder die Vorstufe davor.
00:00:29: Zu viel Stress, dass die in Kribbeln in den Fingern führen.
00:00:32: Keine Ahnung, ob du davon schon je gehört hast, ich vermute ja.
00:00:36: und Dr.
00:00:36: Budakilderim.
00:00:38: Es gibt mehrere, man kann Warnsignale nennen, das hört sich aber immer so an wie vor sich, vor sich, es passiert was.
00:00:46: Oder eben Zeichen.
00:00:48: Signale, ohne dass man sie jetzt erst mal wertet, sondern dass der Körper mit uns Kontakt aufnimmt, darauf aufmerksam macht, da ist eine gewisse Dysballons.
00:01:10: Ich kann sagen, es ist die letzte Folge für dieses Jahr.
00:01:15: Brotal.
00:01:22: Unglaublich.
00:01:24: Das ist ja alles schon wieder vorbei und wir sind kurz vor der Winterpause und ihr müsst jetzt sehr, sehr, sehr stark sein.
00:01:33: Denn wir werden erst wieder Anfang Februar für euch da sein und werden so lange ein Poeschen einlegen und in den Urlaub fahren und mit den Familien etwas Sinnhaftes machen und Weihnachten und
00:01:50: alles
00:01:51: nochmal review passieren lassen und das neue Jahr.
00:01:54: Aber es ist so, dass wir nochmal ein Thema haben als quasi Schlusspunkt für dieses Jahr.
00:02:01: Das ist ganz schön insichert, nämlich ein Thema, das wir immer mal wieder hatten, nämlich das Thema Burnouts.
00:02:09: Aber wir wollen uns mal um die Wahnsignale kümmern, wie man effektiv vorbeugen können.
00:02:16: Thema Prävention.
00:02:18: Was können wir tun und wie erkennen wir denn den Burnout?
00:02:23: Da gibt es sehr interessante Aspekte.
00:02:25: Ich freue mich jetzt schon auf die Folge und freue mich auf die letzte Folge jetzt mit dir heute.
00:02:30: Erstmal für dieses Jahr.
00:02:32: Ich freue mich auch sehr.
00:02:33: Ich freue mich auch sehr und ja, verrückt, wie schnell so ein Jahr wieder rum ist.
00:02:39: Aber das sagen wir grundsätzlich über jedes Jahr, aber es ist trotzdem schon wieder unglaublich, wie die Zeit fliegt, wie die Zeit rast.
00:02:48: Wie man aber auch schon wieder, ja, sicherlich jeder für sich.
00:02:53: unglaubliche Dinge geleistet hat, wertvolle Dinge, erfüllende Sachen.
00:03:01: Und deshalb freue ich mich auf den schönen Jahresabschluss.
00:03:07: Schön, dass wir nochmal aufzeichnen und nochmal unsere Zuhörerschaft auf dem Weg zum Weihnachtsfest begleiten können.
00:03:23: Wird, wird, wird schön.
00:03:24: Wird gut.
00:03:27: Bevor wir über Burnout sprechen, wie war dein Mantel heute Woche?
00:03:33: Ja, ich bin mal gespannt, wie du ihn bewerten würdest.
00:03:37: Ich versuche es erst mal so ein bisschen nur mal zu beschreiben.
00:03:40: Ohne Wertung.
00:03:41: Erstmal nur beschreiben und dann kann man da, meine Meinung nach, sehr viel Energie rausziehen.
00:03:48: Wird sich aber während ich es beschreibe, wahrscheinlich erst mal auch... vor die Stirn hauen.
00:03:56: Aber es geht es jetzt mal.
00:03:59: Also junges Ehepaar bekommt ein Kind und beide Berufstätig ein Partner angestellt, der andere Partner selbstständig.
00:04:22: Dann kommt das Kind eine gewisse Zeit wird Elterngeld bezogen.
00:04:32: Aber weil man eben umtriebig ist, jung, aktiv, motiviert, steigt die Mutter relativ schnell wieder in den Job ein und schafft es, innerhalb von relativ kurzer Zeit ihr Geschäft auszubauen, während das Kind heranwächst.
00:04:54: und innerhalb von relativ kurzer Zeit haben beide die Idee, lass uns doch nochmal versuchen, ein Kind zu bekommen.
00:05:06: Was dann auch dankenswerterweise, also der liebe Gott sei Dank, funktioniert.
00:05:14: Die Dame wird wieder schwanger, bereitet sich auf die Entbindung vor, beantragt dann schon mal Elterngeld und jetzt kommt es.
00:05:28: Diesmal gibt es kein Elterngeld, weil... Beide zusammen, die Schwelle von hundredfünfundsiebzigtausend Euro Boruto im Jahr gerissen haben.
00:05:45: Beim ersten Kind noch nicht.
00:05:47: Aber weil die Mama so fleißig war und der Papa so fleißig war in der Zeit bis zum zweiten Kind, werden die beiden für diesen Fleiß damit belohnt, dass es keine Eltergeld gibt.
00:06:05: Und das ist keine fiktive Geschichte.
00:06:10: Das ist auch kein Märchen aus Stephen Kings Romanen, sondern dass es innerhalb unserer Familie passiert.
00:06:21: Und deshalb habe ich ja gesagt, man kann aus diesem Moment, Mental Health Moment der Woche in beide Richtungen sicherlich was ableiten.
00:06:32: Man könnte sagen, verrückt, dass Fleiß und der Mut und auch das Engagement auch ein Kind zu bekommen, was für viele heutzutage schon ein rechnerisches und wirtschaftliches Thema ist, schon lange kein reines Emotionales mehr, dass Fleiß sozusagen bestraft wird.
00:07:00: Das ist schon irgendwo die eine Seite der Medaille, die andere Seite der Medaille ist aber, dass man dass natürlich auch irgendwo rechnerisch wissen kann und trotzdem Gas gibt.
00:07:14: Und nicht sagt, oh weißt du was, wenn ich jetzt Gas gebe und verdiene mehr, dann könnte es sein, dass ich kein Elterngeld bekomme oder sowas.
00:07:23: Und deshalb ziehe ich für mich persönlich, weil es auch die letzte Folge ist vor der Winterpause und es einfach ein schönes Jahr war, ein erfolgreiches Jahr, ein gutes Jahr.
00:07:36: emotionales Jahr, körperlich anspruchsvolles, mental anspruchsvolles Jahr, ziehe ich da erstmal meinen Hut für diese junge Familie, für die beiden Elternteile, dass sie gesagt haben, nein, der Wunsch nach einem zweiten Kind ist groß.
00:07:53: Die werden, weil sozusagen knapp, ja, kann man sagen, wenn das Kind jetzt geboren wird, knapp anderthalb Jahre zwischen den beiden liegen, wenn ich das richtig gerechnet habe.
00:08:08: dass die natürlich auch irgendwo zusammen aufwachsen und dass man sich eben nicht davon beeinflussen lässt oder gar demotivieren lässt, dass es jetzt für Fleiß und Anstrengungen kein Elterngeld gibt.
00:08:24: Und ich glaube, jeder kann das für sich bewerten, diese kleine Geschichte aus dem Familienportfolio.
00:08:35: Ich wollte es trotzdem mal mitteilen.
00:08:38: Mal mit dir besprechen, wie du das siehst, ob du es anders siehst, ob du es eher als Mental Health Moment der Woche siehst.
00:08:46: Und ja, das hat mich ein bisschen bewegt, muss ich sagen.
00:08:50: Es gibt ja ein Politiker, der irgendwann mal gesagt hat, Leistung muss ich auch lohnen.
00:09:00: Das sitzt da allerdings auch von der Partei, die nicht mehr am Bundestag sitzt.
00:09:09: Ich bin nach wie vor, ich bin nicht unbedingt kein Fan dieser Partei, aber muss ganz ehrlich sagen, dass ich das, ich fand das jetzt auch ein sehr populistischem Satz, aber es ist irgendwie was dran und ich finde, dass es ist schon krass, dass man jeder, der, lass mich so formulieren, oder jeder, der Kinder hat, weiß, was man da für eine Aufgabe zu lösen hat.
00:09:36: Ich habe auch irgendwie noch nicht so eine Freund gesagt, dass wir unseren Eltern so unfassbar dankbar sein müssen.
00:09:42: Was die für uns geleistet haben, was die für uns ein Bärt haben auch.
00:09:49: Das ist schon, das ist schon irgendwie aller Ehren wert.
00:09:53: Und ich glaube einfach, wenn nicht investieren in Eltern und in Kinder, wo denn dann bitte?
00:10:01: Also ich meine.
00:10:02: Wir haben die Möglichkeit, unsere eigene Spezies am Leben zu erhalten und eine Zukunftspartakte zu geben.
00:10:10: Und werden dann, genadenlos, dann aber auch limitiert.
00:10:17: Und das muss man sich dann einfach irgendwann, deshalb verstehe ich, dann auch immer mehr, es gibt ja immer mehr und mehr Menschen, die sich ganz bewusst gegen Kinder entscheiden.
00:10:25: Und das ist auch, glaube ich, eine Entwicklung, die gut ist, dass in der Entwicklung, also nicht die Entwicklung, dass man gegen Kinder ist, sondern Dass man heutzutage einfach auch den Mut hat zu sagen, ich möchte keine Kinder.
00:10:36: Es ist eine bewusste Entscheidung.
00:10:39: Ich glaube, gerade Frauen trauen sich das jetzt mehr.
00:10:42: Früher war das so, denn früher blickst du da, als du da wartest.
00:10:44: Zeit war so, dass wenn du als Frau sowas geäußert hast, dann warst du ja fast schon auserziger.
00:10:53: Also da hat sich, glaube ich, was ganz schön viel getan.
00:10:56: So viel, wie sich auf der einen Seite getan hat, so rückschrittmäßig ist das dann eben auf der anderen.
00:11:00: Also das, was du gerade erzählst, ist für mich auch ehrlicherweise nicht nachzuvollziehen.
00:11:07: Ich glaube auch, gerade weil man ja auch mehr Steuern bezahlt, auf der einen Seite führt, hast du den Staaten auf der anderen Seite, nimmt das dir wieder weg oder bzw.
00:11:16: gibt es dir nichts zurück.
00:11:18: Und es ist wie gesagt ja nicht für dich selber, sondern ja schon, aber es ist vor allen Dingen auch so, dass du dann eben einfach auch... den Kindern, die in der Welt sitzt, auch eine Perspektive bieten kannst und, dass du mit diesem Geld auch hoffentlich was sinnvolles anfängst.
00:11:32: Ich verstehe es nicht, ich kann es auch nicht nachvollziehbar sein, aber so sei es für mich auch ein Fehler ins System, deshalb, deine Andeutung sind ja ein, gehen eine klare Richtung, die ich auch durchaus teile und ich finde, so geht es halt nicht.
00:11:46: So, wenn wir nicht aus der Misere rauskommen, dass wir ein Land werden,
00:11:52: das
00:11:53: halt eben einfach immer weniger Kinder produziert und das ist dann irgendwann auch ein Problem.
00:11:58: Ja, ein
00:11:59: großes aber.
00:12:06: Ich kann, ich habe drei Stück.
00:12:08: Ja, ich habe eine Stufe.
00:12:09: Ich habe so eine Schuldigkeit getragen.
00:12:13: Ja, definitiv.
00:12:14: Ich habe einen guten Job gemacht.
00:12:16: Definitiv.
00:12:18: Will ich die Woche bei dir?
00:12:19: Ja.
00:12:23: Sie startete traurig und ist jetzt einem persönlichen Punkt, sagen wir mal so.
00:12:30: Und zwar ist das die Geschichte von Maud Schock.
00:12:33: Das ist eine Frau, die auch in Erwärmung arbeitet, auch relativ erfolgreich in Erwärmung gearbeitet hat aus Hamburg, die mit ihrem Mann Oliver Schock hat, glaube ich, zwei Kinder.
00:12:50: Beide irgendwie in der Werbung aktiv, beide auch gut vernetzt.
00:12:53: und ich sehe plötzlich einen Post von dem Kollegen Thomas Strehert, der auch bei Jung von Matt langer gewesen ist, bei großen Agenturen langer gewesen ist.
00:13:07: Und der die Geschichte von Maud noch mal neu erzählt hat.
00:13:13: Und zwar ist sie mit ihrem Hund in einem Spüttel glaube ich im Park spazieren gewesen.
00:13:19: und es war noch nicht mal ein Unwetter oder Gewitter oder irgendwas, sondern ein Baum krachte plötzlich so unglücklich auf sie, dass sie das zwei überlebt hat, aber dass sie querschnittsgelähmt ist.
00:13:38: Das ist jetzt einige Wochen her und dann wurde relativ schnell einfach auch von dem ein oder anderen Kollegen sofort supportet.
00:13:52: und Die erste Frage war wohl auch Oliver Schock hat doch ein Interview gegeben und die erste Frage von Maud war wohl, schaffen wir das?
00:14:03: Also es hat sich einfach Sorgen gemacht, schaffen wir diese Situation, schaffen wir es auch irgendwie da durchzukommen, auch monetär, weil alles jetzt auch umgebaut werden muss.
00:14:14: Also es muss jetzt innerhalb von sehr, sehr kurzer Zeit die wohnung im dritten Stock erreichbar werden oder man muss umziehen, dann entstehen da wieder Kosten und so weiter und sofort.
00:14:24: Und es wurde bei GoFundMeam dann auch eine spendende Situation geschaffen.
00:14:31: Und das war wirklich irgendwie krass, weil man da einfach auch nochmal nachlesen kann, wie das alles passiert ist.
00:14:42: Und dass man eben einfach was tun kann.
00:14:46: Und das hat Deutschland augenscheinlich bewegt, so weit über die Web-Abbel hinaus, so dass man jetzt... Ich habe heute reingeguckt in GoFundMe und das Ziel waren hunderttausend Euro.
00:14:59: Und da fehlten noch ein paar hundert Euro.
00:15:01: Und ich habe gedacht, komm, Thema Spende.
00:15:06: Von dir.
00:15:07: Ich mache jetzt, ich mache das jetzt voll.
00:15:10: Und dann habe ich jetzt voll gemacht.
00:15:13: Und dann habe ich dann kurze Zeit später, wie eine Stunde später, zwei gesehen, dass das neue Ziel hundertfünfzigtausend Euro sind.
00:15:21: Da hast du die Auffall
00:15:22: gemacht.
00:15:23: Da habe ich die Auffall gemacht.
00:15:25: Ja, klar.
00:15:27: Da habe ich den Doc hier angerufen, da habe ich gesagt, komm, fiftie, fiftie.
00:15:31: Nein, Spaß vollseite.
00:15:34: Und das muss man sich mal zum Reihen ziehen.
00:15:37: Wiederum, einige Stunden später, ist das jetzt, im Moment stand jetzt, ist hundert und vierzigtausend und zwanzigfünfzig Euro.
00:15:46: Und das bedeutet also, innerhalb von wirklich kurzer Zeit.
00:15:49: Ist das dann nur noch um vierzigtausend Euro draufgekommen?
00:15:52: Dann ist es schon bei hundertfünfzigtausend Euro Ziel.
00:15:56: Kann ja sagen, dass wir das ganze Spiel jetzt noch ein bisschen weiter treiben können.
00:15:59: Und genau, und wir besammeln einfach noch ein bisschen mehr und ich finde, das ist einfach unheimlich schön.
00:16:06: Also du denkst so, ah, das Ziel ist erreicht und dann wird das Ziel noch mal höher gesetzt und dann gibt es auch noch ein neues Ziel.
00:16:13: Und ich hoffe einfach wirklich, Dass wir hier irgendwann in so einem Bereich kommen, wo zumindest was das Monetäre angeht.
00:16:22: Alles andere können wir, glaube ich, überhaupt nicht beurteilen.
00:16:25: Aber dass das Monetäre einfach so abgesichert ist, dass eben diese Familie da die Frage beantworten kann, mit einem deutlichen Ja beantworten kann, wenn sie die Frage am Anfang gestellt hat, schaffen wir das.
00:16:35: Und ja, das war mein Menschlerherz, momentan.
00:16:37: Aber heute erst mal echt beschissen beginnen, muss man erst sagen, wie ich meine.
00:16:42: Wie oft habe ich gedacht, wenn ich mit dem Hund irgendwie durch den Park gelaufen bin bei einem Sturm und mir nach oben geguckt habe?
00:16:48: Hoffentlich kommt da jetzt irgendwie nix runter und wie wir die Videomobilität sehen, wie fragil das alles ist und wie schnell das einfach fahren sie nicht schnell gehen kann.
00:16:59: Ja, das war mein Mittelpunkt.
00:17:04: Auch heute wieder ist unser Partner Brooks Running und es geht heute um ein Thema, das in aller Munde ist und das ein wichtiges ist.
00:17:11: und wir fragen natürlich auch jemanden, der sich damit auskennt, was eigentlich Brooks mit Nachhaltigkeit zu tun hat als Laufschuhhersteller und bin sehr happy.
00:17:19: Ganz, ganz lange nicht gesehen, dass ich ihn jetzt zumindest mal wieder im Podcast sehe, nämlich Stefan Köppinger Sales Representative.
00:17:27: West Central Territory nennt sich das.
00:17:30: Und ich bin mir erst mal gespannt, was sich hinter diesen Begriffe birgt und sage erst mal, hallo willkommen zurück, lieber Stefan.
00:17:38: Hallo Mike, freut mich sehr, dass wir wieder im Kontakt sind.
00:17:41: Richtig, in einem Podcast.
00:17:43: Verrückt.
00:17:45: Stefan, als Representative, sag doch kurz, was du da so
00:17:49: tust.
00:17:51: Ja, als Sales Rep betreue ich für Brooks, in einer bestimmten Region, in der Westregion von Deutschland, bestimmte Händler von Sportzertausendhändlern, Inter-Sporthändlern, Sportgeschäften, generell betreue ich von... Kopf bis Fuß im Endeffekt, sei es jetzt von dem Laufschuh, aber auch die Laufdexilien gehören mit dazu und betreue sie im Rheinverkauf, betreue sie aber auch während der Saison und einfach dann die Blucksprodukte am richtigen Platz vor Ort stehen zu haben.
00:18:28: Klingt nach einem spannenden Job und du wirst bestimmt auch dann gerade auch von jungen Verkäuferinnen und Verkäufern auch mal wieder auf das Thema Nachhaltigkeit angesprochen.
00:18:35: Ich glaube, das ist auch was, was weit über die Gen Z-Trim naus ein Thema geworden ist.
00:18:40: Schon fast wieder auch abgegriffen Begriff, der aber wichtig ist.
00:18:44: Einfach deshalb, weil logischerweise auch ein Schuhhersteller wie ihr natürlich auch einiges produziert.
00:18:51: Und die Frage ist, wie kann So ein massenprodukt nachhaltig sein?
00:18:56: und da die Frage, wie engagiert sich dann Brookes in Sachen Nachhaltigkeit im Planeten etwas zu schützen, zumindest gut darauf aufzupassen.
00:19:05: Ja, für uns ist das natürlich eine ganz wichtige Frage, was Nachhaltigkeit betrifft, weil der schöne Laufsport in der Regel ja auch draußen ausgeübt wird, sei es jetzt der Urbane-Räumen, aber auch der Raum in der freien Natur, dass wir da auch einen Fokus darauf haben, dass wir uns engagieren.
00:19:22: Und es ist auch bei unserer Unternehmensstrategie ist zentraler Bestandteil, was die Nachhaltigkeit betrifft.
00:19:28: Also wir setzen uns aktiv für die Umweltauswirkung unserer Produkte ein.
00:19:35: Minimierend Prozesse im Endeffekt um die Nachhaltigkeit oder auch die Endeffekt alles zu minimieren, um da einfach ein Fokus drauf zu haben.
00:19:45: Und sei es von der Rohstoffgewinnung, aber auch bis hin zum fertigen Laufschuh dann, dass wir da auch entsprechend uns dafür engagieren, was Brooks als Marke da leisten kann.
00:19:56: Und unser Ziel ist natürlich, nicht nur die besten Produkte für Läuferinnen zu bauen, sondern auch die Verantwortung für unseren Planeten auch zu übernehmen.
00:20:05: Gibt es in der konkreten Zahlen, die du nennen kannst?
00:20:08: Ja,
00:20:09: absolut.
00:20:10: Im Endeffekt messen wir jedes Jahr oder veröffentlich auch jedes Jahr dafür unsere Fortschritte, einem Report und um dann... Obergottendpark konkrete Zahlen zu senden, nennen und zu sagen, seit Jahrzehnte und Jahrzehnte konnten wir auch unseren direkten CO², unsere direkte CO²-Emissionen um ein Fünf Prozent senken.
00:20:31: was phänomenal ist und auf Produktebene, wenn wir ninety Prozent unserer Lauf-Teksilien zum Beispiel werden schon mit recyceltem Materialien gebaut und auch unseren Schuhen, unseren Laufschuhen sind wir auch nahezu in diesem Bereich, dass das Obermaterial mit recyceltem Polyester, mit recycelt biobasierten Materialien gebaut wird und da ein Fokus drauf zu setzen.
00:20:58: Darüber hinaus, um da auch eine Zahl zu nennen, haben wir auch knapp sechs Milliarden US-Dollar, Nachhaltigkeits- und Communityprojekte investiert, um da auch übergeordnet, weitergeordnet da auch uns zu engagieren.
00:21:14: Und ein großer Faktor, was ja auch besteht, ist ja Abfall.
00:21:20: In dem Thema Nachhaltigkeit und so konnten wir sechsensechzig Prozent des Materials abfalls in unseren Schuhfabriken wieder recyceln, sodass wir weniger Abfälle dann auch produzieren und dementsprechend wieder recyceln können.
00:21:35: Das klingt sehr gut.
00:21:37: Vielen Dank für die Insights, bei mir alles überhaupt gar nicht bewusst.
00:21:42: Gehör' ich jetzt auch so ein bisschen zu den Läufern, wie du sicher auch einer bist und viele andere.
00:21:47: Wenn man nämlich viel läuft und regelmäßig neue Schuhe braucht, dann ist ja immer so die Frage, kann das nachhaltig sein?
00:21:55: Ja, das ist eine super wichtige Frage.
00:21:57: Gerade bei uns als Laufschuhhersteller beschäftigen wir uns damit auch extrem und wir versuchen kontinuierlich unseren ökologischen Fußabdruck unserer Schuhe, unserer Schuhproduktion auch zu reduzieren.
00:22:15: Ja, wie vorhin schon erwähnt zum Beispiel durch den Einsatz von recycelt und biobasierten Materialien.
00:22:21: Ein weiterer Faktor ist auch die Langlebigkeit eines Schuhs.
00:22:25: Also wie lang kann ich ein Schuh laufen?
00:22:27: Wir sagen jetzt mal Piba Daum bei einem normalen Laufschuh kann man so sechshundert bis tausend Kilometer laufen, umso länger der Schuh nutzbar ist, umso Ja, nachhaltiger ist ja am Ende des Tages ja auch.
00:22:41: Und wir haben auch eine sehr hohe Qualität, bestätigt sich darin, dass wir eine sehr, sehr geringe Reklamationsquote haben.
00:22:48: Also unser Produkt hat halt hohe Maße an Standards, was die Qualität betrifft.
00:22:54: Und in den USA haben wir sogar so, dass wir ein Restart-Programm gestattet haben.
00:23:00: Das heißt, dass Nachdem ein Schuh gebraucht wurde, kann er zurückgesendet werden, wird wieder aufbereitet und kann dementsprechend auch ein zweites Leben erlangen und wiederverwendet werden.
00:23:12: Also im Endeffekt Nachhaltigkeit ist möglich, keine Frage.
00:23:17: Wir müssen als Unternehmen Verantwortung übernehmen und der Läufer muss natürlich auch sehr bewusst konsumieren, was das Produkt betrifft.
00:23:28: kommt natürlich immer auch von den einzelnen Anbietern mit umgehen.
00:23:31: Aber zumindest bietet ihr die Möglichkeit dazu, dass das schon mal richtig gut.
00:23:35: Zwei Fragen habe ich eigentlich, die ich gerne fast in einer Stelle möchte.
00:23:39: Und zwar, gibt es denn so konkrete Maßnahmen, die ihr ergreift, als Brokes für den Unumweltschutz?
00:23:44: Und welche zukünftigen Projekte kann Brokes und Wirt Brokes unterstützen?
00:23:49: Super, sehr gute Frage.
00:23:51: Als zum einen setzen wir stark auf erneuerbare Energien.
00:23:56: Erneuerbare Energien von der Fabrik bis hin zu unseren Büroräumen bis hin zu teilweise auch den Firmenfahrzeugen die voll elektronisch sind.
00:24:07: Was machen wir noch?
00:24:08: Wir verzichten auf die böse Chemikalie PVC, was ja auch in vieler Munde ist.
00:24:18: Viel kommuniziert wird.
00:24:20: Da verzichten wir auch ein Gänze drauf und die optimieren im Endeffekt unsere Lieferkette.
00:24:25: Das heißt, wir haben strenge Auflagen.
00:24:28: Was sie die Verkette betrifft und wir bieten auch für unsere Fabriken, also entsprechend für unsere Partner Trainings an und da auch nachhaltiger, ökologischer unterwegs zu sein.
00:24:38: Also es ist auch sehr, sehr hoher Faktor da.
00:24:42: Nutzen auch dazu zwei externe Siegel, externe Faktoren, die ich dazu nennen kann.
00:24:48: Es ist zum einen der Higindex, um da einen kleinen Einblick zu geben.
00:24:53: Es ist im Endeffekt ein Siegel, dass zur Messung der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette das kontrolliert und dementsprechend auch wir dafür verantwortlich sind, das Ganze auch so ökologisch und so nachhaltig wie möglich dann auch gewährleisten zu können, um dann mit diesem Higindex ausgestattet zu werden.
00:25:18: Auf der anderen Seite, wenn man sich das Produkt anschaut, arbeiten wir mit BlueSign zusammen.
00:25:23: Es gibt BlueSign-Zertifikate.
00:25:26: Das ist jetzt vermehrt in der Textilindustrie so, dass unsere Bruchslauf-Textilien mit diesen Qualitätssiegel für Textilien auch genutzt werden oder wie es dafür bekommen.
00:25:38: Das heißt also, dass es halt umfeldfreundliche und sichere Herstellung entlang der gesamten Lieferkette für die Lauf-Textilien besteht.
00:25:47: Weiter im Produkt nochmal reingesumed.
00:25:50: Der Ghost zum Beispiel, der meistverkaufteste Laufschuh, der ist auch CO-neutral gebaut.
00:25:56: Also natürlich können wir die nicht in Gänze CO-neutral bauen, aber wir kaufen uns im Endeffekt dafür dann die Siegel, um dieses Produkt, unser meistverkauftesten Laufschuh CO-neutral zu haben.
00:26:09: Und das aufgebaut sogar, das war unser erstes Modell, was wir da in diesem Bereich CO-neutral erschaffen haben.
00:26:17: Aber auch alle weiteren Trailmodelle oder auch die Trail Textilien sind CO² neutral.
00:26:24: Ein Funfact, was wir dazu noch machen, die DNA tuned, hört sich jetzt erst mal wild an.
00:26:31: Das ist ein Zwischensohn-Material in einem unserer besten Franchises im Glycerine.
00:26:37: Das DNA-Tune zwischen so einem Material wird zum Beispiel mit achtzehn Prozent biobasierten EVA gebaut, was aus Zuckerrohr entstanden ist oder was aus Zuckerrohr.
00:26:47: Das wird total so, dass man ein bisschen Süße auch am Fuß hat.
00:26:51: Das ist doch gut, dann kann man reinbeißen, wenn
00:26:56: man die Energie während des Laufens braucht.
00:27:00: Sehr gut.
00:27:01: Ja, und auch die Logistik generell, man macht ja darüber keine Gedanken, aber wir haben zum Beispiel auch emulsionsarme Schiffe, die von dem Produktionsland, das quasi dann in die einzelnen Läger, sei es in Europa oder nach Amerika, das hat emulsionsarme Schiffe, benutzen wir schon zu vierzig Prozent, um da einfach auch ein Fokus drauf zu haben.
00:27:21: Krass.
00:27:21: Und die Projekte dazukruft, gibt's da so eins, wo du nennen kannst?
00:27:25: Ja, definitiv.
00:27:27: Einen voran ist ein großes Ziel, was wir haben, bis zu zweizig, vierzig, komplett klimaneutral zu sein.
00:27:35: Das ist sogar zehn Jahre vor dem Pariser Klimaabkommen.
00:27:38: Also da sind wir mit drauf gesprungen, beim Climate Pledge, was unter anderem ja mit Amazon ja auch in Verbindung oder was Amazon mit dabei gewesen ist.
00:27:49: Und
00:27:49: da sind wir... Ich glaube, ein paar Jahre schon dabei, ne?
00:27:52: Genau.
00:27:52: Da sind wir auch als, ich weiß es nicht, wie es jetzt ist, aber zum Start sind wir auch als einzigste Sportfirma direkt mit drauf gesprungen, dass wir zehn Jahre vor dem gewünschten Pariser Klima abkommen, dass wir das dann auch schon schaffen wollen.
00:28:08: Das ist ein großes, großes Projekt, was wir haben, wo wir, ja, wo wir auch schon sieht, dass wir auch im Fokus darauf setzen.
00:28:14: und ein weiteres, was ein bisschen kurzfristiger ist, bis zwanzig dreißig wollen wir Schuhabfälle so minimieren, dass nichts mehr auf Deponien landet.
00:28:26: Also dass alle Schuhabfälle, die in der Produktion entstehen, quasi wie vorhin schon mal erwähnt, recycelt werden können oder bis hin zu gar keine Müll mehr entsteht, dass was halt keine Verbrennungsdeponien oder so erreicht.
00:28:40: Und auch spannend, um da einen Blick in die Zukunft zu geben, ist auch so, dass wir zirkuläre Produkte entwickeln wollen.
00:28:49: Sowohl im Schuh, aber auch im Textilbereich.
00:28:52: Jetzt sind sie halt mehr oder weniger fast linear.
00:28:55: Zirkulär heißt halt einfach, dass am Ende des Lebenszyklus das Produkt vollständig recycelt werden kann wieder.
00:29:03: Also das ist auch, was jetzt mittelfristig in den nächsten fünf oder bis in fünf Jahren auch entstehen soll, um da einfach auch einen Fokus zu haben.
00:29:10: Und auch, was jetzt nicht das direkte Produkt abzielt, aber wir haben in unseren Fabriken Förderung von Solaranlagen, um da einfach energieeffizienter dann auch in den Fabriken zu sein.
00:29:24: Und das wird auch weiter ausgebaut in der Zukunft.
00:29:28: Und da, ja, Zukunft zu gucken.
00:29:31: Aber es ist natürlich sowieso so, also hier liegt einiges vor, aber es gibt ja auch so ein paar Stellschrauben, die jeder von uns machen kann, also Thema Verantwortung.
00:29:38: Was fällt dir so ein, gerade im Verbindung mit Mittelauchschuhen, wie können wir besser werden?
00:29:44: Ja, da... Es ist tatsächlich so, dass jeder Beitrag zählt dazu.
00:29:48: Keine Frage von den Produzenten über die Hersteller bis zu dem Läufer, der auf der Straße oder auch im Wald unterwegs ist.
00:29:57: Und da kann man eigentlich nur sagen, nutzt die Schuhe so lang wie möglich.
00:30:02: Also das ist ganz wichtig im Endeffekt.
00:30:05: Das wirklich ein Schuh kann man mittlerweile sehr, sehr lange laufen und hat auch vom ersten Schritt bis zum letzten Schritt auch die... technologischen Eigenschaften, um damit auch gut laufen zu können.
00:30:16: Und dann erst das Produkt wieder zu kaufen, wenn es wirklich nötig ist am Ende des Tages oder des Lebenszyklus ist des Schuhs.
00:30:24: Man kann als Läufer auch sehr darauf achten, welche Firmen sind nachhaltig unterwegs.
00:30:29: Das ist auch ein großer Faktor.
00:30:32: Um sich da einfach zu informieren, welche Marken haben daraufhin auch klare Ziele, was die Nachhaltigkeit betrifft.
00:30:40: Das ist natürlich nicht nur, wie als Brooks, da gibt es auch einige andere, dass man sich darüber informiert.
00:30:47: Ich würde auch empfehlen, in eine Fachberatung im Handel vorzunehmen, bedingt halt einfach dadurch, dann hat der Läufer oder die Läuferin von vornherein das richtige Produkt.
00:31:00: Da findet dann kein zweit oder kein dritt drauf statt.
00:31:03: Ah, der erste war jetzt doof der Schuh, der zweite, hm, okay, aber der dritte jetzt gehe ich mal in den Handel oder ich lasse mich jetzt mal beraten.
00:31:09: Hat jetzt ein gutes Produkt und Nummer eins, Nummer zwei stehen im Schrank, ist jetzt auch vom Nachhaltigkeits oder von der Nachhaltigkeitsperspektive auch nicht optimal.
00:31:19: Also so.
00:31:20: Das kann auch einen sehr, sehr großen Faktor bieten, einfach sich da von vornherein das richtige Produkt an die Füße zu setzen oder auch ein richtiges Laufprodukt, Lauftextile anzuziehen.
00:31:32: Sonst ein Pflege der Schuhe.
00:31:35: heißt jetzt nicht, dass man damit nicht rausgehen soll, sondern im Gegenteil, man soll natürlich rausgelaufen.
00:31:42: Aber man kann sich natürlich, ich würde damit jetzt nicht unbedingt Motorrad fahren oder so, dass man da entsprechend das Produkt in den Laufschuh auch pflegt und auch für die Einsätze nutzt, für die man es nutzen möchte oder sollte.
00:31:56: Und zu guter Letzt würde ich auch mal sagen, es geht Oftmals ja auch nicht nur ein Produkt, sondern es ist vieler Munder, es sind auch Lauf-Communities und so kann jeder Einzelne von uns auch schauen, wie kann ich meine Lauf-Communities unterstützen wirken, also wie kann ich mich vielleicht engagieren, was nachhaltige Projekte oder so betrifft, dass man da einfach auch links und rechts die Ohren offen hält, um sich dann nachhaltig zu engagieren.
00:32:28: wirklich schade, dass du Köppinger heißt und nicht zum Beispiel Blogginger, dann könnte man sagen, geht mir plocken, laufen und dass den einen oder anderen Müll noch mit einsammeln.
00:32:43: Gibt's auch richtig Trends in Großstädten vor allen Dingen, also gibt's auch richtig Communities, die das regelmäßig machen.
00:32:48: Und auf dem anderen Lauchstag ist es so, dass es immer eine etwas ältere Läuferin mit ihrer Enkelin läuft.
00:32:53: hier und da soll die Enkelin im Kinderwagen und Die Frau mit dem genaue Schiebtes Ding immer.
00:32:59: Und die hat mir eine Mülltüte dabei.
00:33:02: Eine relativ große sogar.
00:33:04: Und das ist wirklich krass, weil die dann immer überall hält.
00:33:07: Und dann ist die Tüte nach dem laufreicher Tv.
00:33:10: Also eigentlich eine ganz gute, schon eine ...
00:33:14: Ja.
00:33:16: Liebe Stefan, schön, dass du dabei warst.
00:33:17: Vielen Dank dafür für die ganzen Informationen rund um Nachhaltigkeit zum Thema Brooks und Laufschuhe.
00:33:23: Und wünsche dir gutes Gelingen mit Brooks und als er deinem guten Lauf.
00:33:28: Ich bedanke mich auch für das nette Gespräch, Mike.
00:33:30: Bis demnächst.
00:33:31: Bis demnächst.
00:33:34: Wir wollen uns um Burnout noch mal kümmern.
00:33:37: Und ja, was soll ich sagen?
00:33:42: Und um Prävention und um Zeichen, wie sowas beginnt und wie wir gut darauf reagieren können.
00:33:52: Vielleicht magst du nochmal so ein bisschen in der Welt rumkramen.
00:33:56: Ich meine, du bist Autopäde.
00:33:58: Aber du hast es auch mit Profisportland zu tun.
00:34:03: Du hast es, glaube ich, auch mit Menschen zu tun, die in Management arbeiten, die keine Ahnung, vielschichtige Geschichten hast du jeden Tag irgendwie bei dir.
00:34:15: Spielt da das Thema Burnout an hier auch noch Rolle bei dir in der Praxis?
00:34:21: Und inwieweit kannst du da als Orthopäde ansetzen?
00:34:28: und betrifft das überhaupt die Füße?
00:34:36: Viele dieser Einzelfragen kann ich mir ja beantworten, das schon mal vorab.
00:34:42: Eine spielt definitiv eine Rolle, manchmal ganz direkt offen, transparent, wo die Orthopäde... eher sowieso der Beifang ist.
00:34:57: Ich habe Burnout, ich habe die damit verbundenen Symptome, bin vielleicht auch in psychischer und oder medikamentöser Behandlung.
00:35:11: Und dann gibt es aber wiederkehrende Muster, körperliche Muster, beschwerde Muster, mit dem wir dann meistens zu tun haben.
00:35:21: Halb voran.
00:35:22: Das ist ja ein ganz, ganz großer Bereich, alles was mit dem Rücken zu tun hat, mit dem Rumpf, Lackenbeschwerden, Rückenbeschwerden.
00:35:36: Das ist zwar jetzt nicht typisch orthopädisch, aber gehört natürlich auch zum Rumpf, sind Themen wie Magendambeschwerden, Herzrasen und Schluckstörungen und, und, und.
00:35:48: Also das heißt alles was wirklich, wie gesagt, mit dem Rumpf zu tun hat.
00:35:52: kann man sich in so eine Burnout-Situation eigentlich gut vorstellen.
00:35:59: Und letztendlich ist es sicherlich von der Begrifflichkeit her totale, totale Mischboke.
00:36:10: Also das ist ja nicht nur ein rein psychischer oder mentaler Zustand, sondern wir sprechen von emotionalem Stress, wir sprechen von körperlicher Erschöpfung.
00:36:19: Und alles Dinge, die natürlich auch zu körperlichen Beschwerden führen können und das auch tun definitiv.
00:36:28: Und deshalb sind wir orthopädisch da mit eingeweiht und letztendlich auch mit gefordert, das auf jeden Fall.
00:36:39: Du hast gerade so Volkskrankheiten angesprochen, also Nackenprobleme zum Beispiel, Rückenprobleme, die jetzt nicht nur durchsitzen, begünstigt werden.
00:36:52: Blöde Schlafposition.
00:36:56: Aber du sagst auch, das gibt einen direkten Link zwischen Burnout-Symptomen.
00:37:02: Ja, doch Burnout und Geschichten wie Nacken und wie Rücken.
00:37:08: Ja, definitiv.
00:37:11: Wie
00:37:11: hängt das zusammen?
00:37:12: Das ist für mich interessant, weil diesen Aspekt hatten wir so noch nicht.
00:37:16: Ich meine, es ist natürlich sicherlich gibt es mehrere Stressoren, die dann darauf wirken können.
00:37:24: Aber wenn man sich jetzt mal einfach versucht, so eine Kaskade oder ein Werdegang in Richtung Burnout vorzustellen, weil das ist ja meistens kein Prozess, der von jetzt auf gleich passiert, sondern ich nenne es mal bewusst in der Regel.
00:37:43: Der Ergebnis ist von anhalten der Überlastung, anhalten dem Stress, vor allen Dingen auch fehlender Regeneration, ob das schlafgesteuerte Regeneration ist, ob das Pausensit, ob das sportliche Ausgleich ist oder überhaupt Bewegungsausgleich.
00:38:02: Und wenn natürlich diese Wahnsignale, die wir ja gleich auch so ein bisschen durchgehen, die dann auftreten, letztendlich ignoriert, nicht wirksam vorbeugt oder überhaupt sich damit auseinandersetzt, dann hat man es ja im wahrsten Sinne des Wortes irgendwann in den Klamotten.
00:38:25: und der Körper oder nennen was bewusst mal Geist, für mich ist es schon so, der Körper ist eher weh.
00:38:34: Auch wenn ich jetzt den Vergleich nicht so mag, aber natürlich um es sich bildlich vorzustellen, ist es schon so, dass der Körper wie ein Werkzeug ist und wird gesteuert in der Regel natürlich vom Gehirn, vom Geist, von der Seele.
00:38:48: Das kann man sich jetzt gerne aussuchen.
00:38:50: Und wenn die Seele betrübt ist, versucht sie sich natürlich irgendwo auch Bahn zu brechen und zu kommunizieren.
00:39:01: Und das geht nun mal über körperliche Beschwerden dann meistens am einfachsten.
00:39:07: Weil die letztendlich häufig dazu führen, dass sie in Person sich aufgerüttelt fühlt.
00:39:11: Also ich sag mal eine gewisse innere Unruhe oder dass man das Gefühl hat, dass man einen hohen oder niedrigen Blutdruck hat, dass das Herz rast, Schweißausbrüche und so weiter und so fort.
00:39:27: Bisschen eben, dass aber der Körper dann auch Schmerzsignale liefert über Verspannungen, über Verhärtungen, dass man häufig Hexenschüsse bekommt, weil man einfach gar nicht mehr in der Lage ist, das Ganze zwischen Entspannung und Anspannung überhaupt zu steuern.
00:39:48: Und dann sind das für mich, ich beschreibe das auch häufig so, dass ich sage, wenn man halt permanent unter Strom steht, weil das kennt man nun mal aus dem Alltag, dann springt halt schon mal die Sicherung raus.
00:40:01: Und dass man dann auf einmal sich den Nacken verrenkt, dass man morgens gerätet aufwacht und dann denkt, meine Güte, ich muss mich irgendwie verlegt haben oder das banale Bewegungen dazu führen, dass man auf einmal dann eine Blockade hat und wie immer wiederkehrend.
00:40:20: Das muss jetzt nicht in den Burnout führen.
00:40:23: Nicht, dass man das um Gottes will, wenn jetzt jemand zuhört und sagt, ich hatte schon drei Hexenschöße dieses Jahr.
00:40:29: Ich stehe kurz vor dem Burnout.
00:40:30: Nein, nein.
00:40:31: Es geht grundsätzlich einfach um Körpersprache.
00:40:34: Es geht um Körpersignale.
00:40:37: Und letztendlich ist ja immer die Frage, was ist zuerst da, fällt der Geist in den Brunnen oder das Kind oder der Körper?
00:40:49: So, irgendjemand muss aber in den Brunnen mal fallen und bis das eben passiert.
00:40:55: Und ich glaube, da hilft natürlich auch eine gewisse Form der Selbstbeachtung.
00:41:00: Aber wenn man mal so ein bisschen konsequent den Tag durchgeht und dann mal schaut, wie viel leist ich eigentlich, was muss ich überhaupt an Einsatz aufbringen, um das auch leisten zu können permanent.
00:41:15: und hat dann seine Vivächen, die man auch nicht so richtig in den Griff bekommt, wo eine Wärmeflasche nicht hilft, wo eine Salbe mit V häufig genommen nicht mehr hilft, wo Schmerzmittel nicht mehr helfen, wo Massagen nicht mehr helfen, wo eine Form der Entspannung, die man für sich wählt, ob das Musik ist, ob das Lesen ist, ob das auch Bewegung ist, Sport.
00:41:41: Nicht hilft, um Schmerzen und körperliche Beschwerden abzubauen.
00:41:46: Da muss man sich dann schon irgendwo die Frage stellen, bin ich jetzt ein ganz, ganz kurioser Fall?
00:41:52: Oder sind das unter anderem Warnzeichen?
00:42:01: Also... Ich finde tatsächlich spannend, lasst uns noch ganz kurz bei der Füße bleiben, dass wenn wir jetzt die Burn-up-Prävention so ein bisschen angucken, Studien noch unnöcher, klar.
00:42:16: Aber es ist eben dieses körperliche Entspannungsgefühl, das gerade bei der Prävention wahnsinnig wichtig ist.
00:42:26: Ich fand es wirklich interessant, dass eben dieses Erkennungsmerkler Muskelverspannungen, zum Beispiel, haben wir noch nicht drüber gesprochen, also diese ganze Verspannungsgeschichte, dass das durchaus auch ein Wahnsignal sein kann.
00:42:40: und du hast die Bewegung angesprochen, du hast die Entspannung angesprochen, du hast die, ich sage mal Recovery, also das heißt auch wieder, diese Stresssituation, die jeder hat, dann auch etwas zu machen und aktiv am besten, also nicht nur irgendwie vor, auf der Couch rumzulegen, ist auch dann die Frage, Wie schaffe ich denn dann in Entspannung?
00:42:58: Wie schaffe ich denn Regeneration?
00:43:00: Es ist eine aktive Regeneration.
00:43:02: Es ist wirklich mal das reine Ausruhen.
00:43:04: Also ich hatte zum Beispiel jetzt auch eine intensive Zeit.
00:43:07: Ich habe mir tatsächlich auch so ergeben.
00:43:09: Ich habe irgendwie den Sonntag, den halben Sonntag mit meiner Tochter in ihrem Kinderzimmer verbracht in ihrem neuen und habe auf dem Sofa gelegen und habe im Grunde genommen eigentlich nur von dort aus agiert mit ihr.
00:43:21: Oder sie kam zu mir und wir haben einfach wirklich komplett mal dieses Thema runtergefahren.
00:43:26: Auf der anderen Seite, wiederum beobachte ich zum Beispiel bei mir, auch genau diese Nackenprobleme, dieses Ziehen, das fast schon auch in so einen Kribbeln übergeht und dann auch in den Rücken abstrahlt, wenn ich zu lange gesessen habe oder zu wenig Bewegung hatte.
00:43:47: Und ich auch sofort merke, dass gefühlt mir das auch, natürlich habe ich nur gefühlt, in die Lungen zieht, also sich so alles zusammenzieht, so alles verklebt ineinander.
00:43:56: Und das noch
00:43:59: nicht,
00:43:59: also das sind, also eindeutig einfach auch, gerade in Stressphasen ist das ganz brutal.
00:44:05: Mir reicht zum Beispiel einen Hundesportzeegang, den mache ich dann halt auch zweimal am Tag, wenn ich jetzt irgendwie nicht zum Sport komme, wo du dann auch sofort merkst, dass die Körperhaltung anders wird, wo Das sind ja nur, ist ja nur minimale Aufwand eigentlich, ja.
00:44:18: Es ist jetzt irgendwie kein, bis halb eine Stunde draußen, morgens und dann auch irgendwie nachmittags nochmal.
00:44:23: Aber sofort sind auch genau diese, diese Schmerzen deutlich weniger.
00:44:28: Und du setzt dich wieder hin und sofort fängt dieses Ziehen an, auch hinten im, im, im Nacken wieder an und auch dieses Kribbeln mit dem leichten Schauer zum Beispiel auch, ja.
00:44:37: Also alles, was du hundertmal schon gehört hast, vielleicht auch bei dir selbst kennst, keine Ahnung.
00:44:44: Aber ich glaube, das korrigiert mich, dass wenn es um diese ganzen Signale geht, du hast gerade gesagt, du musst nicht unbedingt ein Signal für den Burnout sein, aber ist schon auch ein Wahnsignal, dein Körper ist unter Stress, du bewegst dich vielleicht einfach auch zu wenig, du dieses ganze Zusammenspieler und das Kören auf den Körper, die Signale, die er sendet, wenn wir jetzt rein durch die Füße reden, oftmals gibt es ja auch, ich weiß nicht, ob du das auch unterschreiben kannst, Menschen, die vom Burnout betroffen sind oder die... Die Vorstufe davor, zu viel Stress, dass die in Kribbeln in den Fingern fühlen.
00:45:20: Keine Ahnung, ob du davon schon je gehört hast, ich vermute ja.
00:45:26: Ja, definitiv.
00:45:28: Jetzt ist es natürlich so, wenn man dann Temi mal in der Orthopädie macht, dann geht man davon aus als Betroffene.
00:45:38: Das ist von den Nerven, das kommt vielleicht von der Bandscheibe.
00:45:44: Lässt man das klären.
00:45:46: Aber häufig sind dann die Untersuchungsergebnisse überhaupt nicht auf den Wandscheiben geschehen oder sonstiges hinweisend, sondern sie sind auch teilweise völlig diffus.
00:45:59: Also haben keine Regelhaftigkeit, haben reagieren nicht auf eine bestimmte Belastung und so weiter.
00:46:08: Unheimlich auffällig ist bei Missempfindungen, nenne ich es jetzt mal, ob das jetzt ein Einschlafen der Gliedmaßen ist, ob es ein Kribbeln ist, Ameisen laufen, egal wie man es nennt.
00:46:22: Die meisten, weil das ist eine aktive Frage von uns in der Sprechstunde, empfinden das nicht, wenn sie Sport machen.
00:46:34: Also das haben wir, wir fragen, hat das eine tageszeitliche Schwankung.
00:46:39: Ist das nachts?
00:46:41: Ist das davon abhängig, ob sie auf der betroffenen Seite liegen?
00:46:45: Ist das beim Sitzen?
00:46:46: Ist das beim Stehen?
00:46:47: Ist das beim Gehen?
00:46:49: Und es gibt kaum jemanden, der sagt, ich habe beim Sport diese Missempfindungen.
00:46:56: Und warum ist das so?
00:46:59: Natürlich könnte man jetzt hundert und einen Grund nennen.
00:47:02: Der Körper wird warm, er ist abgelenkt.
00:47:05: Er spielt aber keine Rolle.
00:47:07: Es spielt keine Rolle.
00:47:08: Fakt ist, es ist eine klar bewegungsbezogene Aktivität und wenn die dazu führt, dass man gewisse körperliche Beschwerden, ich nenne es mal ausblenden kann, ich würde behaupten sogar ausschalten.
00:47:26: Es ist kein Ausblenden, wenn jemand Padell spielt, wenn jemand Fußball spielt, wenn jemand joggt, wenn jemand Nordic Walking macht und hat dabei Schmerzen.
00:47:38: ist diese Person in der normalerweise nicht in der Lage, seine normalen Leistung abzurufen.
00:47:45: Und meistens ist es genau auch der Punkt, dass man sagt, nee, ich kann schon gar keinen Sport mehr machen, weil.
00:47:52: Aber beim Thema Missempfindungen ist es wirklich ganz oft so, dass das eben beim Sport selten, nie würde ich nie sagen, nie und immer gibt es in der Medizin nicht, Aber das ist wirklich ganz ans Geselten auch unter körperlicher Belastung oder sportlicher Belastung auftaucht.
00:48:13: Und auch meine Meinung nach, wenn es eben auch nicht organisch oder nervlich wirbelsollen Technik zugeordnet werden kann, ist das sicherlich auch irgendwo eine Form der Kommunikation, die der Körper dort betreibt, weil die Haut natürlich als größtes Organ die ganze Körperoberfläche überzieht, in der Tiefe allen voran die Faszien, was sicherlich auch so ein dieses Bedrückungs- oder bedrückende Gefühl schon mal machen kann, dass man das Gefühl hat, es schnürt einem den Brustkorb zu und so weiter und so fort, weil natürlich meistens nicht die Rippen sich auf einmal zuschnüren, weil die sind bewegungstechnisch.
00:49:01: taubblind und stumm, die hängen sozusagen am Tropf der Muskulatur und an den Weichteilen.
00:49:11: Und demzufolge ist es halt, wie ich finde, es gibt halt mehrere, ja man kann Wahnsignale nennen, das hört sich aber immer so an wie vor sich vor sich, es passiert was oder eben Zeichen, Signale, ohne dass man sie jetzt erstmal wertet, sondern dass der Körper mit uns Kontakt aufnimmt, darauf aufmerksam macht, da ist eine gewisse Imm- oder Dysbalance.
00:49:41: Die kann mentaler Natur sein, die kann körperlicher Natur sein, die kann im Sinne, dass es einen Mangel gibt sein, also sprich Thema Ernährung, Thema Nahrungsergänzungsmittel und so weiter und so fort.
00:49:57: und deshalb ist es auch so wichtig, den Tag unterschiedlich zu gestalten, vor allen Dingen auch Bewegungstechnik unterschiedlich zu gestalten.
00:50:07: Man muss sich jetzt nicht sofort einen Hund deswegen kaufen.
00:50:11: Aber jetzt haben wir so einen Spaziergang oder mal an die frische Luft, wie man so schön sagt, da steht ja jedem in der Regel zur Verfügung oder einfach mal einen Fenster aufreißen, rausgucken, anfangen sich während der Arbeitszeit, auch wenn es sich vielleicht komisch anhört, aber zu dehnen.
00:50:30: Einfach mal ein bisschen Stretching.
00:50:32: Arme hoch, über Kreuz, nach hinten greifen, mal mit den Fingerspitzen zum Boden, mal den Hüftbeuger frei machen.
00:50:40: Alles so Dinge, wo sich eine gewisse Spannung über Minuten, über Stunden, über Tage natürlich aufbauen kann, diese Spannungsfelder mal ein bisschen zu lösen und dann mal zu schauen, was passiert mit Missempfinnungen.
00:50:56: Was passiert mit Schmerzen?
00:50:59: Man läuft es so, wenn gerade die Hüfte wehtut, nach dem langen Sitzen, und man kommt schwer aus dem Stuhl, dann denkt man so, oh, das ist bestimmt Arthrose.
00:51:09: Und meistens ist natürlich keine Arthrose, meistens ist einfach nur ein verkürzter Muskel, in dem Fall auch meistens ein verkürzter Hüft, beziehungsweise Rumpfmuskel.
00:51:21: Und bevor man sich da vielleicht auch orthopädischen Burnout hinein bewegt, hilft es dann vielleicht die ein oder andere Bewegung mal zu machen.
00:51:31: und dann merkt man, das löst sich, ich habe weniger Spannung, auch wenn ich länger sitze, indem ich einfach zwischendurch mal strecche.
00:51:42: Damit kann man schon unheimlich viel an Belastungen und vor allen Dingen auch effektiv an Strategien zur Vorbeugung nutzen.
00:51:50: Aber dafür müssen wir auf dem Körper hören.
00:51:56: Und wenn wir natürlich permanent und feier sind und abgelenkt und Handstampf in allen Gassen, dann ist nun mal schwierig.
00:52:06: Und dann kommen natürlich auch, was meiner Meinung nach auch ein sehr, sehr entscheidendes Signal ist, dann kommen wir auch natürlich sehr, sehr schwierig in die Nachtruhe.
00:52:20: Weil der Körper ja eigentlich die ganze Zeit am Rumoren ist, der Geist kommt nicht zur Ruhe.
00:52:27: Und wenn dann die Nachtruhe gestört ist, wenn man nicht durchschlafen kann, wenn man ständig aufwacht, wenn man vielleicht sogar Beschwerden beim Schlafen hat, dann holt sich der Körper oder kann sich der Körper ja auch gar keine Regenerationsmöglichkeiten holen.
00:52:47: Und wenn das über mehrere Schleifen läuft, dann ist halt irgendwann sicherlich der Zustand erreicht, dass der Körper mal ausgebrannt ist und vielleicht auch dann der Geist.
00:53:01: Ja, total.
00:53:02: Findest gut, dass wir den den den gesamten physischen Aspekte wirklich mal in den Vordergrund stellen, weil natürlich könnte man jetzt auch nochmal mit Zahlen kommen.
00:53:11: Und du könntest sagen, dass innerhalb von zehn Jahren die Fehlzeiten zum Beispiel am Arbeitsplatz sich verdoppelt haben, von hundert auf hundert, vierundachtzig Tage, wo du dann einfach, das sind tatsächlich Burnout Zahlen.
00:53:25: Das geht gar nicht so sehr um Krankheitstage wegen Kripo oder was auch immer, sondern explizit geht es da um Burnout.
00:53:32: Natürlich können wir auch darüber sprechen, dass Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Lustlosigkeit plötzlich tatsächlich da sind und sich hier und anklopfen, dass das auch nochmal Symptome sein können.
00:53:47: Ich würde vielleicht wirklich gerne nochmal so ein bisschen einfach auch bei dem deshalb auch auf dich freien Moment bleiben, bei dem rein physischen Teil bleiben, weil damit haben wir jetzt im Grunde genommen auch schon eine gute Zeit.
00:53:59: Verbracht in diesem Podcast gibt's irgendwas, wo du sagst, ja, obacht.
00:54:03: Wir haben jetzt ein paar Sachen aufgezählt.
00:54:08: Wenn euch das quasi vor die Flinte kommt, körperlich, dann lass da unbedingt mal nachgucken und fangt was damit an, weil das sind dann schon auch Wahnsignale, die recht eindeutig sind.
00:54:23: Und dann ist es auch eine gute Idee, sich zu kümmern.
00:54:29: Das ist schwierig, das so zu spezifizieren, dass man wirklich sagen kann, in neun von zehn Fällen trifft es das.
00:54:41: Und es gibt immer eine Ausnahme, wo ich mich persönlich, wenn es mich betreffen würde und jeden, den es betrifft, den ich auch betreue oder unterstütze, berate oder einfach nur ein Freund sein kann oder darf.
00:54:58: Wo ich mir immer Gedanken machen würde, ist das Thema Müdigkeit und Schlaf.
00:55:05: Das auf jeden Fall.
00:55:06: Also wenn, wenn auch vor allen Dingen, wenn man das Gefühl hat, dass man ausreichend schläft und trotzdem müde ist.
00:55:13: Das wäre natürlich viel gesagt.
00:55:15: Vielleicht liegt es am Vitamin D-Mangel im Rahmen des Winterblues und so weiter, haben wir ja auch schon besprochen.
00:55:23: Nee, sondern wirklich, dass man eigentlich erschöpft.
00:55:28: aufwacht und er schöpft auch zu Bett geht.
00:55:31: Da wäre für mich ein Thema, wo ich ganz klar sagen würde, dass würde ich etwas übertrieben formuliert, nicht mal eine Woche beobachten, sondern da würde ich sofort reagieren.
00:55:44: Gibt immer Phasen, wo man, wie man so schön sagt, im wahrsten Sinne des Wortes sich ein Kopf macht, weil man einfach kurz vorm Schlafengehen, Patsch, hat man auf einmal Gedanken, der wird sehr schnell wie ein chinesischer Bambus, wächst er und du kannst es gar nicht stoppen.
00:56:01: Das ist was anderes.
00:56:03: Aber wenn man letztendlich bis hin zu, das wäre jetzt Worst Case, bis hin zu, dass man Schiss vorm Schlafen hat, weil man genau weiß, das wird eine scheiß Nacht.
00:56:17: Das sind so Themen, da wäre ich sehr hinterher.
00:56:21: Weil wir haben ja nicht nur... zwei Folgen nur über Schlaf gemacht, weil es wichtig ist und weil es meiner Meinung nach einfach absolut absolut elementar ist.
00:56:34: Weil wirklich Schlafen, auch wenn es in Erwerbung genutzt wird und auch für eine spezielle Medikamentenklasse steht, aber Schlaf ist mit Abstand einfach die beste Medizin, ist nun mal so.
00:56:50: Und man kann sich meiner Meinung nach gesund schlafen und sowohl mental, geistig als auch körperlich.
00:57:01: Und deshalb wäre das etwas, wo ich sehr ehrlich Hauptaugenmerk darauf werfen würde.
00:57:09: Wir erleben das in der Sprechstunde.
00:57:12: Also wir gehen die Tage durch, also nicht die Tage im Sinne von Montag bis Sonntag, sondern den jeweiligen Tag gehen wir durch.
00:57:21: Wir sagen, wann, wo, wie, welche Tageszeit, wie ist immer, ist immer eine Frage, wie ist die Nacht?
00:57:30: Schlafen Sie, schlafen Sie nicht, schlafen Sie unruhig, können Sie auf der, ich sage jetzt mal, je nachdem, welche Seite betroffen ist, können Sie auf der betroffenen Seite liegen.
00:57:39: ist der Schlaf unabhängig davon betroffen, wer auf welcher Seite sie liegen.
00:57:43: Und und und.
00:57:44: Deshalb ist der Schlaf oder die Nachtruhe bei uns, also bei mir persönlich, ein ganz, ganz elementarer Punkt.
00:57:51: Und wenn wir behandeln, ist auch beim nächsten Termin fast immer die erste Frage, wenn im ersten Termin die Nachtruhe gestört beschrieben wurde, ob die Nachtruhe sich verbessert hat.
00:58:07: Weil meistens ist es so, In dem Moment, wo die Kunden sagen, ich schlafe besser, werden die beschweren tagsüber auch schon besser.
00:58:15: Jetzt nicht, weil wir ganz tolle Therapie machen, was wir machen übrigens, sondern weil wir in erster Linie den ganz, ganz wichtigen Selbstheilungszyklus oder die Phase, in der diese Zyklen stattfinden, verbessern.
00:58:33: Und das ist nun mal der Schlaf und dementsprechend in meiner Welt persönlich wie medizinisch oberste priorität
00:58:44: oder höchst.
00:58:44: das gute ist ja höchste.
00:58:48: das gute ist ja das wäre jetzt sowohl du als auch ich als auch viele menschen da draußen hoffentlich genug zeit zum schlafen haben weil die urlaubszeit vor uns liegt und jeder frei hat und auch weihnachten glücklicherweise ja so liegt, dass noch ein Wochenende dran gehängt wird.
00:59:08: Also es ist eigentlich ganz günstig für den Schlaf.
00:59:11: Wenn man es denn nutzt, das ist die große Herausforderung, wo er nutzen kann.
00:59:18: Genau, deshalb an dieser Stelle vielleicht Danke für ein ganzes Jahr wieder zuhören.
00:59:26: Danke, lieber Borek, dass du Ein Jahr mit mir geteilt hast und jeden Freitag fast auf die Urlaubszeit.
00:59:36: Genau, mit mir über die mentale Gesundheit gesprochen hast.
00:59:39: Und ja, das war ein tolles Jahr.
00:59:42: Ich freue mich auf das kommende Jahr, auch wenn wir dann erst, wie gesagt, das wieder Februar, das ist dann, wir haben sogar schon gesagt, wann.
00:59:53: wir wieder starten werden mit der nächsten Folge.
00:59:56: Und soweit ich informiert bin, dürfte das dann der... Dreizehnte Februar sein, wenn wir wieder starten mit der nächsten Folge.
01:00:10: Und bis dahin ist eine lange Zeit, kann nur sagen, feiert Schöner draußen, habt fantastische Weihnachten, hat ein tolles Neujahrsfest, habt viel Zeit für Familie, für eure mentale Gesundheit.
01:00:23: Du vor allen Dingen lieber Burak.
01:00:25: Mit deiner Familie.
01:00:26: Ich denke, du wirst auch ein bisschen Urlaub machen, oder?
01:00:28: Auf jeden Fall.
01:00:29: Nicht so lange wie du, wenn ich das so sagen darf, aber sei dir von Herzen gegönnt.
01:00:34: Ich wünsche euch eine wunderbare Zeit.
01:00:38: Aber wir werden auch Urlaub machen.
01:00:42: Und wir sind ja ein bisschen an die Schulferien gebunden, wie du weißt.
01:00:46: Da ist es ein bisschen klar strukturiert, wenn man seine Ferien macht.
01:00:53: Aber wir freuen uns auch drauf, freuen uns erst mal aufs Weihnachtsfest, auf einen schönen Jahresausklang.
01:01:00: Vielen Dank an alle, die uns auch dieses Jahr begleitet haben.
01:01:04: Es ist nicht selbstverständlich, dass man jemandem zuhört, seine Lebenszeit schenkt, seine Aufmerksamkeit vor allen Dingen schenkt, dass es mit das Wertvollste in der heutigen Zeit Aufmerksamkeit zu bekommen.
01:01:20: Und das wir sie bekommen, merken wir in vielen zahlreichen Nachrichten.
01:01:27: Wir haben Freunde Bekannte, die natürlich mit Kritik und Zuspruch nicht sparen.
01:01:35: Aber mir macht es unheimlich viel Freude.
01:01:38: Ich genieße das.
01:01:39: Es ist mir eine große Ehre, dass ich dieses Format begleiten darf und inhaltlich mit ausschmücken darf.
01:01:47: und wünsche allen eine wunderbare Zeit, eine gesegnete Zeit vor allen Dingen und freue mich auf die neuen Folgen, frische Folgen, Interessante und sicherlich auch das eine oder andere Bewegende, was wir hier ansprechen werden, was hoffentlich jeder für sich nutzen kann.
01:02:10: in der Zwischenzeit, weil wir immer mal wieder neue Zuhörer haben, die dann tatsächlich ... Auch die alten Folgen nochmal teilweise vom Beginn anhören.
01:02:25: Kann man sich vielleicht nochmal die ein oder andere Lieblingsfolge rausziehen, weil ich denke, die Inhalte sind fast zeitlos.
01:02:33: Und die jeweiligen natürlich Mental Health Momente der Woche, die sind zu dem Zeitpunkt ja sehr aktuell gewesen.
01:02:45: Aber ich glaube so, die Kernaussage in den Themen, die es tatsächlich noch so, dass man sagen kann, kommen.
01:02:52: Wenn man mal eine ruhige Minute hat,
01:02:54: dann
01:02:55: hört man sich die Schlaffolge eins nochmal an oder jedes andere Thema, was einem Spaß macht.
01:03:03: Ich bedanke mich.
01:03:07: Dann habt eine gute Zeit draußen einen schönen Winter und wir hören uns am thirteenth April wieder.
01:03:14: Alles, alles Gute.
01:03:15: Danke lieber Burak.
01:03:16: Auch dir eine schöne Zeit und deine Familie ein frohes Weihnachtsfest.
01:03:21: Genießt die Zeit und ich freue mich auf schon ganz bald wieder.
01:03:25: Bis bald.
01:03:26: Wir freuen mich auch.
01:03:26: Danke
01:03:52: sehr.