LAUF DICH FREI-DEIN MENTAL HEALTH PODCAST MIT MIKE KLEISS UND DR. BURAK YILDIRIM

LAUF DICH FREI-DEIN MENTAL HEALTH PODCAST MIT MIKE KLEISS UND DR. BURAK YILDIRIM

Transkript

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00:00:00: Diese Folge, Lauf dich frei, wird dir präsentiert von Brookes Running.

00:00:04: Let's run there.

00:00:13: Lauf dich frei.

00:00:16: Dein Mental Health

00:00:17: Podcast.

00:00:19: Mit Mike Gleis.

00:00:21: Wenn jemand dir vierhundert Dollar geben würde, um in deiner Community etwas zu bewegen, was würdest du damit tun?

00:00:28: Und dann ging es um Engagement.

00:00:32: Es ging darum, etwas Sinnhaftes zu tun.

00:00:35: Und Dr.

00:00:36: Buddha Gilderim.

00:00:37: Das wird es jetzt demnächst noch mal geben.

00:00:39: Und zwar für bestimmte Einkommensschichten wird es in Amerika zweitausend Dollar pro Person geben aus den Zolleinnahmen.

00:01:02: Es ist wieder Freitag und es ist wieder Zeit für Laufdich frei.

00:01:05: Und es ist wieder Zeit für Bocher Kilerem und für Mike Kleis.

00:01:08: Hallo erstmal und einen schönen Tag über Burg.

00:01:12: Einen wunderschönen.

00:01:13: Grüße dich, hätte ich gesehen.

00:01:16: Dito.

00:01:17: Dito und hängt die letzte Folge immer noch ein bisschen nach, aber ich habe über meine Sorgen schon gesprochen diese Woche.

00:01:24: Ich weiß nicht, wie es bei dir gewesen war, auch so, bis über das Philosophiert was dich so bewegt.

00:01:30: Ja,

00:01:32: auf jeden Fall.

00:01:32: Es gab so ein paar Themen und die sind mal durchgegangen, auf die Folge dann vorbereitet, weil der Winter ja schon Einzug gehalten hat.

00:01:45: Und da hat es das ja letztes Jahr auch schon schön angekündigt.

00:01:48: und ja, war schön, war gut.

00:01:53: Wir wollen uns heute ein wenig über den Winterblues unterhalten und über einen Hack gegen den Winterblues.

00:02:04: Und wo der Schlüssel für die mentale Gesundheit wirklich liegt.

00:02:07: Das heißt, jetzt, also bei dem Podcast, das du bisher nicht gehört hast.

00:02:12: Macht nichts, in dieser Folge wird alles nochmal abgeräumt.

00:02:16: Wir fassen einhundertdreißig Folgen oder einhundertundzwanzig in einer Folge zusammen.

00:02:22: Genau, einfach nochmal zusammen.

00:02:25: Bevor wir wirklich auf den Hack eingehen und wie wir mit dem Interplus umgehen können.

00:02:31: Da bin ich mal gespannt, wie du eigentlich so mit den Mittag bloß umgehst und was du von dem Artikeln, den ich dir zugeschickt hat, so hältst.

00:02:38: Brauche ich erstmal eine grundlegende Information?

00:02:41: Deinen Hack der Woche.

00:02:43: Also dein Mental Health, man sagt Hack der Woche.

00:02:48: Mental Hack der Woche.

00:02:51: Ja, der war wunderschön.

00:02:54: Deingehend, dass wir einen Fein... unterstützen sowohl privat als auch im Rahmen unserer Praxis der mutige Kinder heißt und sich mit der namens verrät um Kinder kümmert, die in denen es nicht so gut geht, die entweder in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen.

00:03:18: Ich habe den Verein schon mal vor vielen vielen Folgen einmal genannt und jetzt war ja im Grunde so eine Art Weihnachtsfeier.

00:03:28: bei der man zusammengekommen ist und es geht halt darum, dass man Kinder aus der Region zusammen zieht, der regelmäßige Mahlzeit anbietet, Unterricht, Aktivitäten, Hobbys gemeinsam durchlebt und auch erf neue Hobbys erfährt.

00:03:50: und dann ist bei dieser Veranstaltung in Summe über das Jahr hin knapp vierhunderttausend Euro zusammengekommen.

00:04:02: Die für zwei tausend sechsundzwanzig sozusagen wieder zur Verfügung stehen und für die Kinder.

00:04:11: Ja, für die Kinder bereitgestellt werden.

00:04:16: Und das war natürlich so zum Jahresausklang hin.

00:04:21: Ja, ein wunderbares Event, wenn man die Leute sieht, die sich da engagieren.

00:04:27: einen voran, der Motor des Vereins Gabriele Panike, die wirklich jedes Jahr und immer wieder anklopft und sich ranraubt und sich festbeißt und einfach immer wieder die Kohle impositiven, den spendablen Freunden und Bekannten, muss man sagen, und Unternehmen.

00:04:56: und Privatpersonen dann positiv betrachtet abschwatzt.

00:05:02: Es ist sicherlich eine sehr, sehr intensive Arbeit, sehr anstrengend auch.

00:05:06: Aber wenn man dann sieht, am Ende des Tages oder am Ende des Jahres kommt dann so eine Summe zusammen.

00:05:13: Das ist schon was ganz Besonderes.

00:05:16: Und man muss ja auch sagen, gerade wirtschaftlich.

00:05:20: ist es für viele Betriebe normal auch nicht einfach, ob das kleine Betriebe sind oder mittelständische.

00:05:27: Demzufolge ist auch nicht selbstverständlich, dass man immer was spenden kann und auch spendet.

00:05:34: Aber es hat mal wieder gezeigt, dass man auch andere Menschen denkt, vor allen Dingen an unsere nahezukunft, wenn man Kinder in Möglichkeiten gibt, sich weiterzuentwickeln.

00:05:50: Auch wenn sie aus schwierigen familiären Verhältnissen kommen, dass eine Perspektive da ist.

00:05:56: Das war schon ein toller Abend insgesamt in einem tollen Ergebnis.

00:06:03: Wow.

00:06:04: Richtig dicken Glückwunsch.

00:06:05: Das ist ja eine Riesensommer.

00:06:07: Ich glaube, du hattest das schon mal von erzählt.

00:06:09: Ich

00:06:10: glaube, es war auch schon mal dein Mittelherz heute Woche.

00:06:12: Aber die Vierhunderttausend, das ist natürlich ein richtiger Batzen.

00:06:15: Genau.

00:06:17: Und kann man da irgendwie, was für eine Organisation ist das?

00:06:19: Also wo kann man sich da eventuell noch dran beteiligen?

00:06:22: Also

00:06:23: im Grunde, mutige Kinder heißt der Verein, findet man im Internet, ich glaube mutigekinder.org.

00:06:30: Ich bin mir die ganze, aber ich glaube, das ist die Internetseite.

00:06:34: Und ja, im Grunde natürlich mit jedem Betrag, den man da zuschießen kann.

00:06:41: Und ich glaube, Das ist den meisten auch in den Jahr- und Tiefen, die man hat.

00:06:51: Aber den meisten Menschen geht es nochmal Gott sei Dank gut.

00:06:55: Und man braucht ja auch nicht viel, dass es einem gut geht.

00:07:00: Man muss gesund sein, man muss einen Dach über dem Kopf haben.

00:07:04: Und einmal am Tag warmes Essen, vielleicht sogar zweimal am Tag warmes Essen.

00:07:10: Und glaube... Wenn man sich nochmal so ein bisschen realisiert und vor Augen führt, dass es eben im unmittelbarer Nähe, also wir sprechen jetzt nicht von Kindern aus dritte Weltländern oder Flüchtlingskindern und so weiter, sondern wir sprechen von Kindern, die wirklich hier geboren werden, hier groß werden und teilweise nicht mal das Nötigste haben.

00:07:41: Und wenn man da unmittelbar in der Nachbarschaft, wenn man es mal so ausdrücken darf, helfen kann, wo man auch weiß, wo das Geld hinfließt, wo es ankommt, was damit gemacht wird.

00:07:54: Ich glaube, das ist nochmal eine Möglichkeit, das ja für sich selber auch nochmal schön abzurunden, wenn man weiß, dass man nochmal was Gutes getan hat.

00:08:03: Und da kommt es gar nicht unbedingt auf die Höhe des Betrages an, sondern einfach, dass man bereit ist, eben zu teilen, jemandem was zu geben.

00:08:13: und demzufolge, glaube ich, ob es jetzt mutige Kinder ist und viele, viele andere Organisationen, die es gibt.

00:08:20: Aber ich glaube grundsätzlich, das Thema Spenden ist einfach was Schönes.

00:08:24: Also uns persönlich, aber das muss jeder für sich entscheiden, aber uns persönlich tut das enorm gut.

00:08:33: Es fühlt sich einfach gut an.

00:08:35: zu spenden und jemandem zu helfen.

00:08:38: Und ich glaube, das wird vielen so gehen.

00:08:42: Und deshalb ist es vielleicht eine Möglichkeit zu sagen, komm, ich war dieses Jahr ein bisschen, ein bisschen spendenvoll.

00:08:50: Aber es ist nach Abzug der Weihnachtsgeschenke ist trotzdem immer noch ein bisschen was auf dem Konto übrig und davon vielleicht mal den einen oder anderen Prozentsatz überweisen.

00:09:03: Ich glaube, dass wäre noch mal so ein schöner, runder Abschluss fürs Jahr.

00:09:08: Denken wir drüber nach.

00:09:09: Also mutige Kinder dort.

00:09:11: Org, sehr wahrscheinlich, guckt einfach mal drauf.

00:09:14: Und klingt euch da ein in den Prozess.

00:09:17: Sehr gut.

00:09:20: Bei mir kann ich sagen, war es so, dass mich eine Nachricht erreicht hat.

00:09:26: Ich lese dir einfach mal vor von einer Hörerin, die folgendes geschrieben hat.

00:09:32: Hallo, Mike.

00:09:33: Als ich gerade die ... als ich gerade Bild online geöffnet habe und lesen musste, wieso und warum Thomas Gottschalk.

00:09:41: Was am letzten Auftritten so verwirrt war, musste ich wieder an den Podcast von dir und Burak denken.

00:09:47: Und daran, wir betroffen du von dem Umgang mit ihm warst und jetzt werden wieder alle kommen, ach, der Arme und hätten wir das nur vorher gewusst?

00:09:54: und so weiter.

00:09:56: Aber warum muss man erst so lange auf einen älteren Menschen einschlagen?

00:10:02: Werbal meint sie natürlich.

00:10:04: bis es sich gezwungen fühlt, seine Krankheit zu veröffentlichen.

00:10:07: Wirklich traurig, wie die Menschen zueinander sind, unsere völlig ohne Empathie.

00:10:11: Danke für einen schönen Podcast, den ich jede Woche gerne höre.

00:10:15: Chrissy, shout out zu an dich und vielen Dank fürs Zuhören und danke für diese wirklich nette, liebe Nachricht.

00:10:23: Ganz besonders, und ich glaube, es gibt einige, die diese Folge auch gehört haben.

00:10:27: Und ich sehe es in der Tat auch so, dass mich das sehr berührt hat.

00:10:31: Es gibt auch so einige Links zu Thomas Gottschalk.

00:10:34: die ich jetzt nicht näher ausfüllen möchte, aber der Faktor ist es so, dass mich das auch beruht hat und ich fand auch, ob du heute bei LinkedIn auch noch mal was zugeschrieben, weil es mich so auch getroffen hat.

00:10:48: Also es war schon auch länger bekannt, dass Thomas Gottschalk auch kranke ist, auch in der Medien-Szene war das bekannt.

00:10:55: Und deshalb hat es mich auch massiv geärgert.

00:10:57: Und deshalb war es auch mal diese Mental Health-Momente der Woche und hab da auch drüber gesprochen.

00:11:01: Und hab gedacht, es kann einfach nicht wahr sein, dass das augenscheidlich da ja viele davon gewusst haben, vor einer Krankheit, und trotzdem drüber geschrieben haben.

00:11:10: Und jetzt ist genau das, was Chrissie auch gesagt hat, dieser Umkehrprozess.

00:11:14: Ach Gott, ach Gott, dieser Arme Thomas Gottschalk.

00:11:16: Und jetzt ist dieses, ich sage, diese Betroffenheitswelle dann irgendwie auch in den Medien da, wo du so denkst, boah.

00:11:23: Wie scheinheilig ist das irgendwie alles?

00:11:26: Und wir müssen, glaube ich, einfach wirklich ein Stück weit aufpassen, wie wir miteinander umgehen.

00:11:30: in dieser Gesellschaft, wie wir auch, ist natürlich immer super einfach, Personen des öffentlichen Lebens, darüber darf immer geschrieben werden und darf zerlegt werden, aber sind nicht nur klassische Medien gewesen, sondern fast noch viel schlimmer ist das, was wir wieder mal in den sozialen Netzwerken abgegangen ist, wie man dann Hohen und Sport abgekippt hat.

00:11:47: Und wir müssen am Ende des Tages vielleicht einfach verstehen, wir sind alle... sehr verletzbare Seelen, sowohl physisch als auch psychisch.

00:11:57: Und für jeden von uns kann es von heute auf morgen einfach zu Ende sein.

00:12:01: Und jede von uns ist nicht frei von einer so furchtbaren Diagnose.

00:12:06: Und was das dann bedeutet, das kann man sich, glaube ich, dann wirklich nur vorstellen, wenn man damit drin ist im Boot.

00:12:13: Und deshalb danke nochmal für die Nachricht und augenscheinlich.

00:12:17: Es ist so, dass wir immer mal wieder auch Menschen erreichen, die das teilen.

00:12:22: Was wir hier jede Woche jeden Freitag von uns geben und in irgendeiner Form auch etwas anfangen können mit.

00:12:32: Ja vielen Dank.

00:12:32: Lass

00:12:33: uns

00:12:33: reden.

00:12:35: Ja.

00:12:37: Gerne, gerne gebe ich das ja auch noch mal hier so weiter.

00:12:39: Schreibe das auch gerne noch mal.

00:12:42: Aber ich bin da sicher, dass ich mit so heim bin.

00:12:45: Wunderbar, ich treffe euch heute ein zweites Mal im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Brooks mit Lara Hasagic.

00:12:52: Marketingmanager Central Territory.

00:12:55: Und das Schöne ist, dass wir bei Laufdich frei sind und wo es ganz oft schon um den Punkt ging laufen Bewegung und natürlich logischerweise dann auch die Psyche beziehungsweise die mentale Gesundheit.

00:13:09: und das ist ein Thema, das uns immer wieder beschäftigt hat, Burak und mich.

00:13:13: Und ich bin sehr, sehr froh, dass ich mich mit einer Expertin darüber immer unterhalten kann, die tief drin ist in diesem Thema, weil sie ist jobblich, logischerweise einfach auch jeden Tag beschäftigt.

00:13:23: Also... Willkommen zurück, liebe Lara.

00:13:26: Danke, Mike.

00:13:27: Ich freue mich auch wieder dabei zu sein.

00:13:30: Und wir sprechen über die mentale Gesundheit.

00:13:33: Und da bin ich wirklich jetzt sehr gespannt, was du uns erzählen kannst.

00:13:39: Vielleicht mal angefangen, bei dir ganz persönlich, wenn ich darf, was bedeutet für dich persönlich, die sogenannte Work-Run-Balance, würde ich es jetzt mal nennen.

00:13:50: Absolut, Work-Live, Work-Run-Balance ist ja fast schon... Passwort, wo man ein bisschen aufpassen muss, in welcher Form man es benutzt.

00:13:58: Für mich bedeutet es, nicht einfach nur Arbeit und Laufen unter einen Hut zu bekommen, sondern tatsächlich beides für sich zu nutzen und sich gegenseitig zu stärken.

00:14:10: Ich arbeite natürlich in dem Umfeld.

00:14:13: super dynamisch kreativ und manchmal auch sehr fordernd sein kann und da ist das laufen oder auch viele andere sportarten.

00:14:22: mein absoluter reset button sei es auch das ist einfach nur ein walk ist mit dem hund die frische luft in dem den kopf auszuschalten weil es mir einfach wahnsinnig hilft meine gedanken zu sortieren stress abzubauen und gleichzeitig tatsächlich auch an der frischen luft direkt auch neue ideen zu entwickeln.

00:14:45: Tatsächlich muss ich mal mit meinem Chef drüber reden.

00:14:48: Paar meiner besten Konzepte oder Kampagnenideen entstehen tatsächlich nicht am Schreibtisch, sondern unterwegs.

00:14:57: Dann müsstest du vielleicht mit ihm mal beeinkommen, dass du öfter die Lauchschuhe anziehen kannst, mit dem Untraus gehst oder einfach läufst wie auch immer.

00:15:05: Wir werden Ihnen auch im Verlaufe und der Kooperation auch mal selber befragen können.

00:15:09: Vielleicht stelle ich Ihnen einfach mal die verrückte Frage.

00:15:13: Das Laufen für die Füße ist gut.

00:15:16: Das ist glaube ich, das ist jetzt irgendwie kein Rocket-Signs.

00:15:19: Das sollte man wissen.

00:15:20: Aber es gibt auch immer wieder neue Forschung.

00:15:23: Es gibt neue Ergebnisse, über die wir hier im Podcast auch aufgesprochen haben, dass das Ganze auch natürlich was mit der mentalen Gesundheit zu und nach mit der Psyche macht.

00:15:32: Wie genau funktioniert es?

00:15:33: Und was sind eure Erkenntnisse dazu?

00:15:37: Ja, ich glaube, spätestens seit auch da Corona-Vergleich, wo das Thema mentale Gesundheit enthabilisiert wurde und angefangen wurde, zumindest langsam offen darüber zu sprechen, hat nochmal aufgezeigt, wie viele Deutsche eigentlich in irgendeiner Form der... Depression zum Beispiel leiden.

00:16:05: Und für mich ist es auf jeden Fall das effektivste Mittel oder eines der effektivsten Mittel, um mental runterzukommen, um wirklich mal ein Stöpsel zu ziehen und zu sagen, ich entferne mich jetzt einmal von dem Punkt, wo ich gerade bin, weil ich dann in so eine Art Floatzustand kommen kann, in dem vielleicht Sorgen oder To-Do-Listen plötzlich keine Rolle mehr spielen und man Gedanken kommen und gehen lassen kann, quasi wie Meditation in Bewegung.

00:16:38: Und ich glaube, jeder kann da seinen eigenen Weg finden.

00:16:43: Das muss nicht unbedingt das Laufen sein.

00:16:45: Das kann auch das Walken sein.

00:16:47: Das kann auch der Intervallsprint sein.

00:16:49: Das ist letztendlich eigentlich in der fine Glücksformone freizusetzen, indem man an die frische Luft geht und tief ein- und ausatmet.

00:16:59: Ja, und ich glaube, es gibt kaum etwas, dass die mentale Gesundheit so ganzheitlich unterstützt, wie regelmäßiges Laufen beziehungsweise aktiv sein.

00:17:09: Das ist ganz lustig, weil ich habe nicht allzu lange Zeit mit einem Fußballmanager aus der ersten Bundesliga gesprochen, der den Jakobs hier gegangen ist, sondern es hatte.

00:17:17: ich wollte eigentlich gar keinen leeren Kopf haben.

00:17:20: Ich wollte mir gar keine Gedanken machen und plötzlich... konnte ich aber gar nicht anders, weil ich irgendwie so in diesem Floorwart, den du gerade beschrieben hast, das mir gar nichts anderes übrig blieb, als das dann wirklich zu tun und mir Gedanken zu machen und kam dann sehr aufgeräumt auch wieder nach Hause.

00:17:37: Was macht das mit dir?

00:17:38: Was passiert bei dir nach so einem Lauf?

00:17:41: Wie fühlst du dich dann besser?

00:17:42: Oder warum fühlst du dich dann besser?

00:17:45: Ganz ehrlich, immer besser.

00:17:47: Also es gibt oft... Tage, wo ich nicht rausgehen will, zu faul bin, keine Lust habe, weil es vielleicht zu Hause bequemer ist oder die Ausrede da ist.

00:17:57: Ich habe eigentlich keine Zeit, jetzt eine Viertelstunde rauszugehen und dann duschen und sich fertig zu machen.

00:18:02: Aber

00:18:03: selbst wenn ich davor gestresst oder müde oder genervt bin, nach dem Lauf fühle ich mich immer besser.

00:18:12: ruhiger, ausgeglichener und gleichzeitig, obwohl ich Energie verloren habe, auch wieder voller neuer Energie.

00:18:21: Und ja, das ist ein absoluter Stimmungsbooster und ich glaube, jeder wird das auch unterschreiben.

00:18:30: Ja, ist ja so oftmals zum Namen der Entspannung.

00:18:32: Jetzt sind wir gerade in so einer Periode des Jahres, wo es gerade in Deutschland sehr matschig ist und kalt ist und ungemütlich ist.

00:18:40: Also diesen bekannten Schweinerhund zu verbinden ist dann nochmal eine ganz andere Geschichte, wenn man jetzt aber auch auf eurem DNA, nämlich das Running nochmal mal kommen, warum ist Running so gut in einen stressigen Alltag generell zu integrieren?

00:18:56: Ich habe das große Glück, Brooks als Arbeitgeber zu haben und da zählt das Laufen als... Arbeitszeit.

00:19:04: Das heißt, morgens Mittagsabend, so oft wie ich möchte, die Duschen sind hier direkt mit im Büro integriert.

00:19:11: Das ist natürlich ein absoluter Bonus.

00:19:14: Generell würde ich aber sagen, gibt es keine großen Hürden, das mit in den Alltag einzubinden.

00:19:21: Du brauchst kein Fitnessstudio, du brauchst keinen festen Termin, keine Teamkoordination.

00:19:27: Du musst dich nicht verabreden, kannst das aber tun, sondern du schnürst nur deine Schuhe.

00:19:32: und legst los.

00:19:34: Und auch die Distanz oder die Zeit, die du investierst, sind total egal.

00:19:39: Dreißig Minuten reichen, oft schon einfach wieder Körper und Kopf in Balance zu bringen.

00:19:45: Und das Beste ist, man kann es überall machen und auch bei jedem Wetter.

00:19:50: Weil schlechtes Wetter gibt es nicht nur schlechte Ausrüstung.

00:19:56: Ja, aber ist es auch so, dass du dann, wenn du unterwegs bist, dir das dann auch gönnst.

00:20:01: Das heißt, also auch dann nochmal, keine Ahnung, wenn du irgendwo in dem Hotel bist, vielleicht morgens, dann doch nochmal irgendwie ne Viertelstunde früher aufstehst und noch was machst oder abends oder kriegst du es koordiniert, kriegst du es eingebunden.

00:20:13: Ist ja was, was uns allen irgendwie schwerfällt, dass wir sagen, ach komm, dann trinke ich lieber noch mal gemütlichen Kaffee irgendwie oder nochmal ein Bier abends oder was auch immer anstatt dann nochmal hochzukommen.

00:20:23: Kannst du es gut?

00:20:24: Absolut.

00:20:24: Ja.

00:20:26: Total, aber ich glaube, das ist genau der Knackpunkt, die Balance für sich zu finden, sodass man gesunde Entscheidungen treffen kann.

00:20:33: Habe ich abends Lust, eben noch ein Glas Wein zu trinken und sag, dafür muss die Sportaktivität am nächsten Morgen drunter leiden, dann ist das mal so und das ist absolut okay.

00:20:44: Dafür stehe ich am nächsten Tag halt früher auf und bin wieder aktiv.

00:20:50: Ja, es ist... eine Work-Run-Balance, so wie bei

00:20:54: allem.

00:20:55: Und vor allen Dingen darf man sich auch nicht zu sehr unter Druck setzen oder auch zu schnell zu hohe Ziele setzen, weil selbst das schlägt ganz, ganz wieder schnell um in eben diesen mentalen Druck.

00:21:08: Ich bin nicht zu schnell gelaufen.

00:21:10: Oh, die Pace ist nicht die, die ich eigentlich vorgenommen habe.

00:21:14: Ich bin langsam als letztes Mal gewesen.

00:21:16: Da kommt man ja super schnell wieder in so eine negative Spirale.

00:21:20: und ist eher kontraproduktiv, was das angeht.

00:21:24: Das heißt, ich glaube, man muss super transparent, offen, aber auch gut mit sich umgehen, was eben das das Ziele setzen bei diesem Laufen oder beim Sport generell angeht.

00:21:39: Nicht, dass es eben umschlägt.

00:21:40: und so sagst du, jetzt bin ich schon wieder zwei Tage hinterher nicht gelaufen und bin dazu oder dadurch extra gestresst.

00:21:49: Bist du jemand, der Eher Overpaste, der sagt so, come on, jetzt muss ich aber nochmal die nächsten, was ich mit fünf gelaufen, jetzt muss ich dann direkt doch die zehn laufen und bis sonst nicht zufrieden.

00:22:01: oder bist du so cool, dass du sagst, nee, ich kann zehn locker laufen, aber heute ist so ein Tag, dann muss ich nicht unbedingt, sondern es sind auch fünf total okay oder vier oder drei.

00:22:11: Nee,

00:22:13: ich bin absoluter Soulrider.

00:22:15: Also, wie der Name schon sagt, ich bin jemand, mir ist die Pace total egal, ob man es glaubt oder nicht, laufe ich sogar meistens ohne Uhr.

00:22:23: Das heißt, da steckt gar keinen.

00:22:25: Also ganz, ganz untypisch, was die heutige Zeit angeht, weil ich es wirklich um Nutze mehr für den mentalen Ausgleich als für die physische Aktivität.

00:22:37: Meine Kollegen würden hier natürlich alle den Kopf schütteln, weil die ihre Zeiten täglich vergleichen.

00:22:43: Aber mir ist es eher wichtig, abzuschalten und eben nicht zu schauen, wie lange ich für die Lab gebaucht habe im Vergleich zur nächsten.

00:22:53: Die viel laufen, Läuferinnen und Läufer, die sagen, es ist wirklich der beste Sport der Welt.

00:22:59: Würdest du es unterschreiben und bin warum?

00:23:02: Oh, das ist eine schwierige Frage.

00:23:06: Mein Herz klopft auf zwei unterschiedlichen Sachen.

00:23:09: Ich glaube, laufen ist nicht nur als alleinige Sportart, eine der tollsten Sportarten, weil es freiheit pur ist, sondern es ist auch ein ganz, ganz tolles Mittel zum Zweck für viele andere Sportarten.

00:23:22: In jeder anderen Sportart musst du in irgendeiner Form laufen, um dich fit zu halten, um eine Kondition aufzubauen, um dich warm zu machen.

00:23:30: Und als langjährige Hockey- und Tennis-Spielerin war laufen... Also fürs Training elementar und eben auch auf dem Platz, wo man, wenn auch vielleicht eher im Intervalltempo hat, man aber seine Kilometer hinterlegt.

00:23:46: Und ja, laufen verbindet Menschen, Kulturen, Orte.

00:23:52: Beim Reisen habe ich die Möglichkeit, so neue Orte zu erkunden.

00:23:58: Und ja, es zeigt einem halt immer wieder.

00:24:01: Wozu man fähig ist, körperlich und mental.

00:24:04: Und ja, es ist schon, sag ich mal, ein Ausbruch eines Lebensgefühls.

00:24:09: Und von daher, ja, es ist auf jeden Fall eine der besten Sportarten der Welt.

00:24:17: Sehr, sehr gut.

00:24:18: Dann wünsche ich dir viel Freude draußen beim Laufen, beim Hockey, wo auch immer.

00:24:23: Ich weiß nicht, ob du es noch machst, überhaupt, ob du überhaupt noch Hockey spielst, das eine oder andere

00:24:26: Mal.

00:24:28: Danke aber, dass du da warst und dann tun wir weiter mehr zu unserem.

00:24:35: Live Balance, oder?

00:24:37: Auf jeden Fall.

00:24:39: Schön.

00:24:39: Danke dir.

00:24:40: Bis bald.

00:24:41: Vielen Dank, Mike.

00:24:42: Tschau, tschau.

00:24:44: Lass uns ein wenig über den Winterbluss reden und über ein Projekt beziehungsweise auch von ja doch von einem Projekt von dem Psychologieprofessor Anthony Borrow von der US Universität Corner und Der ist nicht nur den Winterbluss auf die Spur gekommen, sondern hat auch ein Heck gefunden.

00:25:08: Wie er den Winterbluss besiegen will und das gemeinschaftlich lösen will, das Problem des Winterbluss, fand ich sehr, sehr interessant.

00:25:18: Kannst du mit dem Winterbluss was anfangen, Burak?

00:25:20: Und kannst du auch mit, ich sag mal, diesem Projekt dieses Menschen etwas anfangen?

00:25:28: Und was hast du gedacht, als du damit so ein bisschen... beschäftigt hast du mit der Materie?

00:25:35: Ja, ich finde es super, dass sich jemand dem Thema widmet, weil ich glaube auch das ist etwas, was jedes Jahr jeder in einer gewissen Form durchmacht oder erlebt.

00:25:47: Ich kenne den Winterblues, ich bin absolutes Sonnenkind, ich bin ein absolutes Wärmekind.

00:25:59: kriege relativ schnell kalte Füße.

00:26:03: Und ich meine das jetzt nicht im symbolischen Sinne, sondern tatsächlich kalte Füße.

00:26:10: Und demzufolge kenne ich den Winterbluss schon.

00:26:15: Ich finde, aber die Winterzeit hat, das muss man schon sagen, auch ihren Zauber.

00:26:22: Wir brauchen nicht über diese Wintertagesprächen, wo es draußen matschig ist.

00:26:27: Das Wetter kann sich nicht entscheiden zwischen plus fünf und minus fünf Grad und irgendwie ist nicht so weder Fisch noch Fleisch, aber so ein schöner kalter Tag, aber mit eitel Sonnenschein, wenn möglich sogar ein bisschen Schnee.

00:26:45: Das ist schon zauberhaft, das muss man schon sagen.

00:26:49: Aber muss ganz ehrlich sagen, wenn mich jemand fragen würde, Sommer oder Winter?

00:26:56: Ganz klar.

00:26:56: Da bin ich auf der Sommerseite definitiv.

00:27:02: Aber nein, ich finde es gut.

00:27:04: Ich finde es auch ein schönes Thema.

00:27:08: Brauchen wir nicht so was, man, natürlich passt das wunderbar in die Zeit.

00:27:12: Aber auch nochmal das so ein bisschen zu, ja, nochmal zu bespielen.

00:27:19: Und vor allen Dingen, glaube ich, wenn man jetzt um die Themen, wirst du das Projekt sicherlich gleich noch mal vorstellen, von dem Professor, was das auf sich hat.

00:27:27: Aber ich glaube, es gibt halt viele, viele Hex gegen den Winterblues, viele, die auf der Hand liegen.

00:27:36: Viele, die aber immer noch unterschätzt werden, meiner Meinung nach, auch medizinische Hex, wenn es um das Thema Ernährung oder auch um Nahrungsergänzungsmittel geht.

00:27:48: Und ich denke, das werden wir in den nächsten Minuten gut beleuchten können.

00:27:55: Das ist interessant.

00:27:56: Also ich habe diesen Winterbluss ja nie groß gehabt.

00:27:59: Ich habe ihn seit ein paar Jahren erst.

00:28:03: Klar, weil ich mich eben sehr viel im Norden aufhalte.

00:28:06: Da sieht man einfach, dass er wieder mit dem Indie-Mangel vorangeschritten ist in vielen, die im Norddeutschen, aber auch im skandinavischen Raum unterwegs sind.

00:28:17: Leider ist es so, dass in Skandinavien dann im Winter sehr viel Alkohol getrunken wird.

00:28:20: Das ist auch Teil der Wahrheit, um diesen Winterblues einigermaßen auszuhalten.

00:28:25: Da hat man dann echt ein richtiges Problem sogar mit und deshalb ist auch die Alkoholsteuer in Skandinavien auch so hoch, dass

00:28:31: man das

00:28:32: Volk vom Saufen abhält.

00:28:35: Wie musst du es schaffen?

00:28:37: Irgendwie.

00:28:39: Ja, ich muss es mal schaffen.

00:28:41: Und auf der anderen Seite ist es natürlich auch so, dass die Vitamin D-Tropfen, die ich so in mich reinschütte jeden Tag, so ab Oktober geht das los.

00:28:49: Das ist schon enorm.

00:28:51: Also ich kann auch schon diesen Geschmack der Tropfen noch kaum noch ertragen, dann irgendwann so in Richtung Februar.

00:28:57: Aber es ist halt auch die beste Methode am Ende, weil es auch mit Öl ist.

00:29:01: Das ist halt das ganze Zeug, das wird sofort gespalten und du kippst es dir einfach rein, musst da irgendwie nichts mehr draus machen.

00:29:07: Also es ist schon okay, aber ich war ein... Na, geht's nicht zum Blues, wieder zum Winter, noch zum Herbst Blues, noch irgendwas.

00:29:16: Blues, aber es ist schon so, dass es auf mich gewürgt hat und deshalb flüchte ich ja dann auch immer, das ist so mein Hack, dass ich flüchte im Januar.

00:29:24: Ich schalte den Januar aus, beziehungsweise schalte die Sonne ein und vergrümel mich irgendwo hin, wo die Sonne scheint.

00:29:32: Buche da quasi mein Jahresurlaub rein, weil im Januar normalerweise ja sowieso alles erst mal etwas langsamer anrollt.

00:29:40: Zumindest im Agitour-Geschäft ist das so, dass meistens im Jahr noch nicht so richtig viel los ist.

00:29:45: Da kann man das schon mal ganz gut machen.

00:29:46: Und wenn man dann irgendwo ist, wo man auch von dort arbeiten kann und Cows machen kann, dann ist das wirklich eine Win-Win-Situation.

00:29:54: Aber auch gebe ich zu.

00:29:57: Schauen wir mal in der Probleme, weil da bin ich gesegnet in dem Fall, dass ich selbstständig bin und dass ich selber entscheiden kann.

00:30:03: Aber glaube, dass der Winterblues auch etwas ist, was natürlich auch.

00:30:09: Dafür ist nicht so aussprechen oder man will es kaum aussprechen was mit dem Alter zu tun hat.

00:30:13: also je älter man wird das so.

00:30:15: Mehr das ist übrigens auch in vielen Studien ganz klar erwiesen das jälte wir werden das mehr.

00:30:22: anfällig sind wir dann auch für den sogenannten Winterblues und die Frage ist was tun dagegen?

00:30:31: nicht jeder kann irgendwie.

00:30:32: im Ausland in der Sonne irgendwie die Zeit verbringen im Januar, aber viele machen tatsächlich mehr, immer mehr mit Leuten machen, sofern sie keine schulpflichtigen Kinder haben oder in den dunklen Jahreszeit oder in den dunklen Monaten.

00:30:46: Und dann gibt es natürlich viele, die noch mehr Sport machen im Winter.

00:30:51: Habe ich auch einige, die ich kenne, die plötzlich anstatt zweimal fast täglich Sport machen und etwas dafür tun.

00:31:00: Es gibt auch viele, die Ja, und da sind wir dann eigentlich schon fast beim Thema, den die Flucht oder den Sprung in die Community suchen.

00:31:09: Das heißt also in den Freundeskreis und mit Menschen etwas zusammen machen.

00:31:16: Und ich kenne das eben einfach auch aus anderen Kulturen, dass gerade dann in den dunklen Monaten, dass man sich dann auch mehr trifft miteinander, dass man sich austauscht miteinander, dass man Freunde trifft, dass man Dinge, Projekte miteinander macht, um... sich auszutauschen, um nicht alleine zu sein, um diese Dunkelheit mit guter Launa irgendwie zu füllen.

00:31:40: Und ich kann mir gut vorstellen, dass das auch so ein bisschen der Ansatz war.

00:31:43: Und zwar gerade eben in diesem Projekt, von dem ich gerade eben gesprochen habe, ein sehr, sehr schöner Artikel.

00:31:50: Guckt ja gerne mal nach im Tagesanzeiger, Tagesanzeiger der Schweiz, also Tagesanzeiger.ch.

00:31:58: Da ist das alles nochmal so ein bisschen beschrieben.

00:32:01: Und zwar, um es etwas abzukürzen, aber ich ergänze mich gerne, oder ergänze gerne Burak.

00:32:08: Es geht schon darum, dass man ins Tun kommt als Hack in den Wintermonaten.

00:32:16: Und zwar kann das ja unterschiedliche Dinge sein, dass man sich beschäftigt, dass man nicht nur arbeitet, sondern eben einfach aktiv wird.

00:32:24: in Hobbys zum Beispiel.

00:32:25: oder, dass man zusammen in der Community Projekte aufsetzt, die besonders schön sind.

00:32:32: Ob das Hilfsprojekte sind, ob das keine Ahnung, wie jetzt ein, was war es, ein Gardening-Projekt war.

00:32:41: Und zwar Anthony Burrow, dieser Psychologieprofessor aus den Staaten, hat es mal in den Hochdutiertenpreis erhalten und zwar ... Für seinen tun für sein schaffen für seine forschung.

00:32:54: Und hat dann.

00:32:57: In eine studie genau dieses geld wieder rumgesteckt.

00:33:01: Die er das contribution projekt genannt wurde getauft hat.

00:33:06: Und diese ergebnisse hat er vor der jahr zu langer zeit in der waschenden post vorgestellt.

00:33:12: Und genau als eine art hack gegen.

00:33:16: Also hat seine Forschung in einem Publikumsmedium zur Verfügung gestellt, sodass alle Menschen davon erfahren konnten.

00:33:24: Und ja, da geht es zum Beispiel einfach auch darum, dass er auch einmal wieder mehr festgestellt hat, dass gerade die Generation Z, also die von uns an siebenundzig bis zwanzig zwanzig zwölf geborenen, die unglucklichste Zielgruppe überhaupt ist.

00:33:43: Wenn man zumindest im Bereich Mental Health dann auch noch mal bildert.

00:33:47: Und hat Probanden gefragt, wenn jemand dir vierhundert Dollar geben würde, um in deiner Community etwas zu bewegen, was würdest du damit tun?

00:33:58: Und dann ging es um Engagement.

00:34:01: Es ging auch um etwas Sinnhaftes zu

00:34:03: tun.

00:34:04: Und ich glaube, das ist genau der Heck, das ist gerade Hebel.

00:34:06: Also den Winter bloß zu besiegen.

00:34:12: Dadurch, und das trifft eigentlich so dein Mental Health Moment der Woche, den könntest du eigentlich dann jetzt auch weiterspielen, das ist ja den ganzen Winter durch.

00:34:21: Und könntest quasi jeden Monat, Vierhunderttausend Euro einsammeln.

00:34:25: Super.

00:34:26: Genau, nicht Vierhundert Euro, so wie er das gesagt hat oder Vierhundert Dollar, sondern Vierhunderttausend.

00:34:31: Also, tue etwas Sinnvolles oder macht in der Community etwas Sinnvolles und ihr werdet den Winter bloß los.

00:34:37: Find ich eine sehr, sehr, sehr, sehr charmante und sehr... Geniale, sehr coole Idee übersetzt worden.

00:34:43: Ja, viel.

00:34:45: Absolut.

00:34:45: Das ist nochmal ein anderer Ansatz, um ja letztendlich Engagement zu fördern und dass man so ein bisschen auch aus der Grauzzone rauskommt.

00:34:58: Weil genau das ist ja letztendlich das, was uns im Winter noch mal blüht.

00:35:02: Wir haben kurze Tage, wir haben wenig Licht, es ist kalt, wir bewegen uns dann auch irgendwo weniger.

00:35:08: Das Thema soziale Kontakte wird natürlich auch dadurch, ich denke mal, bewusst etwas torpediert, weil man das Gefühl hat, im Winter muss man sich auch zurückziehen und zu Hause einlüllen.

00:35:21: Aber natürlich nicht, weil wir haben im Winter genauso vierundzwanzig Stunden zur Verfügung oder achtundvierzig halbe, wie mal ein weiser Mann gesagt hat, wie wir sie im Sommer auch haben.

00:35:37: Klar, wir nutzen sie anders, brauchen wir nicht drüber sprechen, wenn es lange hell ist, schön warm, kurze Hose, Holzgewehr.

00:35:43: Ist man halt nun mal länger auch unterwegs, Achner, Weyer, in Köln oder wo auch immer.

00:35:50: Aber letztendlich gibt es ja eben andere Möglichkeiten, sich effektiv zu zeigen, wirkungsvoll zu zeigen, engagiert zu zeigen.

00:36:00: Und gerade wenn dann gewisse Dinge zeitlich schrumpfen, dass man sich viel im Sommer oder im Frühlingfried draußen trifft, lange auch trifft, weil es spät dunkel wird, diese Zeiten.

00:36:20: kann man den eben anders nutzen, effektiver nutzen und dann eben saisonal so einsetzen, dass man sagt, ich habe für gewisse Themen die Jahreszeit und für andere Dinge folgende Jahreszeit und deshalb ist der Ansatz meiner Meinung auch sehr effektiv und letztendlich für viele sicherlich umsetzbar.

00:36:48: Und schön ist, dass diese, also ungefähr zuhörfhundert Probanden haben, diese vierhundert Dollar bekommen.

00:36:54: Und es war eine Regelbar, wenn sie die für sich selbst benutzt haben, auch völlig okay, da war niemand böse drum.

00:37:01: Dennoch haben ninety-fünf Prozent dieser Leute das Geld eingesetzt, um etwas Sinnhaftes zu tun oder eben von der Community das Geld einzusetzen oder Projekte zu bauen.

00:37:14: und auch die Eltern und das fand ich auch ganz cool.

00:37:17: wurden ermutigt, auch ihre Kinder den Sinn für Sinnhafte zu vermitteln.

00:37:25: Das ist natürlich schwierig, weil wir ja in so einer, und das ist da auch beschrieben, in so einer Welt der Selbstoptimierung leben und gerade diese Generationen dann auch sehr tief dort einsteigt in den Selbstoptimierungsprozessen.

00:37:38: Das aber auch nicht unbedingt immer glücklich macht, augenscheinlich, weil sonst würde ja die Studie auch anders aussehen, was die GenZ angeht.

00:37:46: Und da passiert daneben wunderschönes.

00:37:49: Aber das setzt eben einfach auch ein Stück voraus.

00:37:51: Und das fand ich auch ein interessanter Aspekt, dass eben auch Eltern da mitmachen müssen und Eltern auch gucken müssen, dass sie ihre Kinder so erziehen, dass sie zumindest das Gespür für Sinnhaftes direkt von Anfang an am besten mitkriegen.

00:38:05: Aber das ist ja bei deinen Kindern zum Beispiel auch fantastisch gegeben.

00:38:07: Also dadurch, dass sie ein Paar haben, der jetzt zum Beispiel bei dieser Organisation mitmacht.

00:38:12: Und dann, ja, das ist so was Sinnhaftes und ich glaube, das ist nicht das einzige, was du machst.

00:38:16: Ist es so, dass deine Kinder sich dafür interessieren, dass sie da mitmachen, dass sie da in irgendeiner Form involviert sind?

00:38:23: Oder ist das so die Spielwiese von Mama und Papa?

00:38:28: Nee, die Kinder sind involviert und sind auch sehr interessiert, muss man sagen.

00:38:40: Oder war, der Moment des Tages, der Tee zu Podcast.

00:38:49: Nein, wir machen das natürlich auch schon irgendwo transparent, dass die Kinder letztendlich auch wissen, ja, was treiben die Eltern denn so, außer Arbeit hier und Sport da und Schimpfen wiederum und so weiter und so fort, Bildschirmzeiten begrenzen.

00:39:08: Nee, nee, das ist schon wichtig.

00:39:13: Ich finde auch, es ist ja grundsätzlich als Kind und Jugendlicher elementar, möchte ich fast sagen.

00:39:24: aufnimmt und mitbekommt, was um einen herum passiert.

00:39:28: Also klar, medial kriegt man immer mal wieder was mit, gerade aus anderen Ländern, von anderen Kontinenten, aber das ist halt alles sehr weit weg.

00:39:37: Aber die Projekte, die wir hier haben, das sind Themen, die die Kinder natürlich auch erleben und für sich auch realistisch bewerten und einschätzen können.

00:39:52: Und deshalb versuchen wir schon da die Kinder auf diesen Themen reisen, den ich mal mitzunehmen und auch ein Gespür dafür entwickeln zu lassen, dass es Unterschiede gibt.

00:40:05: Und das meine ich jetzt nicht wertend, sondern erst mal nur, dass es Unterschiede gibt.

00:40:11: Aber und das muss unseren Kindern auch klar sein, dass es ihnen in vielerlei Hinsicht sehr gut geht.

00:40:20: Die wachsen, was auch völlig in Ordnung ist, weil letztendlich, solange man ihnen nichts anderes erzählt und nichts anderes zeigt, wachsen Kinder in der Selbstverständlichkeit des Seins auf.

00:40:32: Das heißt, die nehmen alles wahr, es ist immer warm, es ist immer was zu essen, der Kühlschrank ist voll.

00:40:38: Wir haben Haustiere und wir haben Freunde und wir reisen und die Schuhe werden zu klein, weil die Füße wachsen, dann gibt es neue Schuhe, die Pantoffel und Hosen und so weiter.

00:40:50: Aber es muss halt irgendwo klar sein, dass das ein Privileg ist.

00:40:55: Und es muss auch klar sein, dass das was Besonderes ist und dass das normalerweise auch eben nicht ohne weiteres vom Himmel fällt.

00:41:04: Und deshalb sind solche Themen und auch solche Möglichkeiten und ich auch sicherlich jetzt wieder die Jahreszeit gut dafür, um darauf aufmerksam zu machen.

00:41:20: weil sich natürlich Kinder und Jugendliche jetzt primär auf die Ferien vorbereiten.

00:41:24: Sie bereiten sich primär auf das Weihnachtsfest vor.

00:41:27: Und dann geht es immer darum, was kriege ich an Geschenken.

00:41:30: Die Frage ist aber, was kannst du schenken?

00:41:35: Unabhängig davon, was du selber geschenkt bekommst.

00:41:38: Und deshalb denke ich schon, wenn die Kinder ein vernünftiges Alter haben, das ein bisschen einschätzen können, dann sind die, sie nie involviert.

00:41:53: Finde ich super und ich habe auch lange überlegt immer wieder.

00:41:58: Wir überlegen immer wieder, wie können wir sowas fördern?

00:42:01: Es gibt ein paar Ansätze und jetzt ist natürlich unsere Tauchzeit auch erst drei.

00:42:06: Aber ich habe bezahlte irgendwie einen ganz tollen, das war fast schon wieder auf dem Ende der Woche.

00:42:11: Aber ich habe mir extra diese Geschichte aufgehoben für die Vollgelds, also für den Content.

00:42:19: Ich, heute Morgen, also ich wusste das zwar, aber heute Morgen ist mir das richtig bewusst geworden, als ich meine Tochter in den Kindergarten gebracht habe, dass die gesonnte Kindergartengruppe in einen Altenheim gefahren ist heute, mit dem Bus und dort den Weihnachtsbaum geschmeckt hat.

00:42:35: Super.

00:42:38: Und das ist natürlich dann immer so eine wundervolle Situation, wenn du wie jung und alt zusammenbringst und wenn dann auch älteren Leute dann einfach... dann einfach auch von Kindern profitieren können, auch wenn es nur eine Stunde ist oder zwei, aber einfach auch von der Kraft und von der Magie, dann und von der Freulichkeit angesteckt werden, dass man zusammen erstmal einfach in dieser Einrichtung den Baum schmückt.

00:43:08: Das scheint eine Kleinigkeit zu sein, aber ich glaube, das ist dann auch für so kleine Menschen ein riesengroßer Schritt und man einfach mal, ja, etwas zu tun, aktiv zu werden, und zwar gemeinsam.

00:43:20: Dieser Community-Gedanke wird da jetzt in dieser Anrichtung eben einfach auch total gefördert und ich habe das so gefeiert, weil unser Tochter dann auch so wahnsinnig viel darüber erzählt hat und das einfach auch irgendwie Eindruck gemacht hat von mir von A bis Z. Das ist natürlich auch klar, wenn eine Kinder fertig gemacht, dann fahren die alle mit dem Bus dahin, kriegen sie ihre Warnwesten an und das sind natürlich alles spannende Momente.

00:43:46: um dann eben in so einer ungewohnten Situation etwas für jemand anderen zu tun.

00:43:52: Und da, finde ich, werden eben einfach die Grundsteine gelegt und ich kann mir gut vorstellen, dass es einfach auch wichtig ist, nicht nur bei den ganz kleinen, sondern auch bei Kindern die größer sind und jugendlich sind, einfach solche Sinne zu schärfen.

00:44:05: Weil jetzt kommen wir natürlich so ein bisschen weg auch von dem Winter, Blues, aber am Ende des Tages ist es ja so, dass wenn wir so sozialisiert werden, Dass wir zum Beispiel gerade im Winter uns dann mit Menschen zusammen tun und aktiv werden, um eben gegen diese dunkle Jahreszeit da was entgegenzusetzen, ist das doch einfach eine unfassbar gute Idee.

00:44:31: Ich feier es auf jeden Fall immer noch diese Idee von diesen Menschen, von diesem Psychologie-Professor, weil es einfach so, es klingt so einfach und vor allen Dingen aber trotzdem so effektiv.

00:44:44: Und vielleicht kann das ein Modell sein, dass uns alle ein bisschen aus dem Winterfluss rausgeholt.

00:44:51: Mit Sicherheit.

00:44:51: Und das Thema soziale Verbundenheit ist normal, meine Meinung nach, viele andere Teilen das eine der stärksten Stimmungsstabilisatoren.

00:45:02: Also man kann sich da selber ja auch aus Löchern ziehen, ob das ein Winterblussloch ist oder ein anderes.

00:45:08: Und es wird ja dem, also es gab ja Das war jetzt im Rahmen der Studie mit den Vierhundert Dollar.

00:45:20: Aber es gab ja schon mal andere Themen, wo viel, viel mehr Personen Geld ausgeschenkt wurde.

00:45:28: Nämlich damals zum Beispiel in der Corona-Zeit, als es dieses sogenannte Helikoptergeld vor allen Dingen gab, allen voran in Amerika.

00:45:38: Und das wird jetzt wohl demnächst, zumindest ist das die Ankündigung der US-Regierung, das wird es jetzt demnächst nochmal geben.

00:45:47: Und zwar in Form von zweitausend Dollar für bestimmter Einkommensschichten.

00:45:55: Ich glaube unter hundertzehn oder hundertzwanzigtausend Dollar Jahre Einkommen wird es in Amerika zweitausend Dollar pro Person geben aus den Zolleinnahmen.

00:46:09: Und das wäre natürlich ein Riesenstudie, wenn man sagen würde, bekommt jetzt zweitausend Euro aus Zolleinen haben und macht was damit.

00:46:22: Also macht was Gescheites oder macht was ja.

00:46:25: Also es ist eigentlich verrückt.

00:46:28: Es ist ein relativ hoher Betrag, also dafür, dass man jetzt einfach nur das Überwiesen bekommt.

00:46:36: Und daran muss ich natürlich denken, als ich das gehört hatte und gelesen hatte, dass was man mit einem Geldbetrag letztendlich versuchen kann, umzusetzen, ohne dass man darüber nachdenkt, was hole ich mir für vierhundert Euro?

00:46:59: Weil das wäre ja das erste, worüber ich nachdenken würde.

00:47:02: Jetzt allgemein, wenn mir jemand sagen würde, hier hast du vierhundert Euro.

00:47:05: ohne Nachsatz.

00:47:07: Dann würdest du im ersten Moment darüber nachdenken, was kann ich mir denn davon holen?

00:47:12: Aber

00:47:13: die Idee ist ja eine andere.

00:47:16: Und das kann man ja so ein bisschen auch mit Kindern, um vielleicht das Thema nochmal abzurunden, mit Kindern ja auch durchspielen, indem man sagt, das und das ist das Weihnachtsgeschäk.

00:47:29: Und du bekommst jetzt einen Betrag von einhundert Euro.

00:47:34: den ihr aber sinnvoll einsetzen musst.

00:47:36: Und dann einfach mal schauen, was für ein Kind oder für einen Jugendlichen im Jahre zwei, fünfundzwanzig sinnvoll erscheint.

00:47:48: Ja, und ich glaube, da würden sich viele Eltern wundern und ich meine eher positiv wundern, was für eine Fantasie die Kinder entwickeln würden, was man damit machen kann.

00:47:58: wem man vor allen Dingen was Gutes tun kann, wem man helfen könnte, warum es wichtig ist, der Person oder der Personengruppe das zukommen zu lassen oder was man damit umsetzen kann, um jemandem eine Freude zu tun.

00:48:10: Also ich glaube, das kann man so im kleinen Experiment innerhalb der eigenen Familie umsetzen.

00:48:20: Dann kann ich einfach nur sagen, let's go.

00:48:22: Lass uns daran arbeiten und lass uns etwas Sinnvolles tun und lass uns den Grundstein legen, wer Kinder hat.

00:48:29: Dafür schon legen in frühem Alter, wenn es irgendwie geht und führt alles dazu, dass erstens was sinnvolles passiert und zweitens, wenn man das in der Community tut und gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit hat auch noch jeder Spaß daran.

00:48:45: Cooles Vorbild.

00:48:46: Vielen Dank, lieber Burak, für den Mittwoch, für deine Anregungen und für Ich glaube, eine ganz schöne Folge, wie man mit einem sehr simplen, sinnvollen Hack diese dunkle Jahreszeit doch bestreiten kann.

00:49:06: Vielen Dank mal lieber.

00:49:06: Eine schöne Woche, schönes Wochenende vorab und dann hören wir uns nächste Woche zum Jahresfinale

00:49:15: sozusagen.

00:49:15: Zum Jahresfinale.

00:49:18: Wahnsinn, das Jahr ist vorbei.

00:49:20: Ich

00:49:20: will noch nicht drüber nachdenken, aber ja.

00:49:25: Bis nächste Woche.

00:49:26: Bis nächste

00:49:26: Woche.

00:49:27: Ciao,

00:49:53: ciao.