LAUF DICH FREI-DEIN MENTAL HEALTH PODCAST MIT MIKE KLEISS UND DR. BURAK YILDIRIM

LAUF DICH FREI-DEIN MENTAL HEALTH PODCAST MIT MIKE KLEISS UND DR. BURAK YILDIRIM

Transkript

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00:00:00: Diese Folge, Lauf dich frei, wird dir präsentiert von Brookes Running.

00:00:04: Let's run there.

00:00:13: Lauf dich frei.

00:00:16: Dein Mental Health

00:00:17: Podcast.

00:00:19: Mit Mike Gleis.

00:00:20: Es ist eben so, dass das Empfinden so unterschiedlich ist.

00:00:23: Nach dem Motto, wenn ich das jetzt noch erzähle, dann gelte ich wirklich, weil ich abgestempelt als Schwächling, als Wasserrömer.

00:00:30: Und dann war es das mit meiner Karriere.

00:00:34: Und Dr.

00:00:34: Budakilderim.

00:00:36: Auch das ist sicherlich nochmal ein Thema, womit man sich ja irgendwo auch beschäftigen muss.

00:00:42: Sprich das dafür, dass Frauen resilienter sind?

00:00:46: Oder sprich das dafür, dass Männer einfach zu schwach sind?

00:01:02: Endlich, muss man sagen.

00:01:03: Endlich mal eine Männerfolge.

00:01:04: Endlich mal so, dass wir uns zu Hause fühlen.

00:01:07: Borgile rinnen wir nicht, weil wir endlich mal über uns reden können.

00:01:12: Also zumindest ein super Spezies.

00:01:14: Und wenn ihr da draußen nicht so richtig wisst, wie das mit dieses Spezies so funktioniert und der mentalen Gesundheit, dann werdet ihr es in dieser Folge mit Sicherheit alles erfahren.

00:01:22: Wir legen jetzt einfach alles mal auf den Tisch.

00:01:24: Hallo, lieber Burak.

00:01:25: Ich bin sehr gespannt auf diese Folge, denn es geht um Männer Gesundheit und wie Männer damit umgehen.

00:01:32: Michael, ich freue mich auch.

00:01:33: Schönes Thema, was du da rausgefischt hast aus dem zahlreichen Fundus.

00:01:39: der mentalen gesundheitsthemen.

00:01:41: und ja freu mich auch und wie immer in der recherche trifft man natürlich auch auf die dunkle seite der macht und da müssen wir natürlich auch einmal reinblicken und warum Männer so komisch es sich anhört aber wirklich sehr bedroht sind.

00:01:59: Eine bedrohte spezies.

00:02:06: Ach, wie schön.

00:02:07: Wie Männer die Hilfe bekommen, die sie brauchen, da bin ich mal sehr gespannt auf ein schönes Thema.

00:02:12: Wie war dein Mittelherz?

00:02:13: Moment der Woche, wenn wir schon bei Männern sind und bei der mentalen Gesundheit, dann bin ich gespannt, wie du uns hier reinholen wirst in die Folge.

00:02:21: Fantastisch war der.

00:02:22: Absolut fantastisch.

00:02:23: Ich hatte es ja in den Folgen zuvor schon angeteasert.

00:02:31: Und zwar, dass ich zum einen ... meine erste Tanzstunde hatte, in Vorbereitung auf den Kölner debutanten Ball und in einer anderen Folge ja auch schon mal erwähnt hatte, wie mich das Thema insgesamt so im zweiten, dritten Nachdenken gepackt hat, dass meine Tochter und Hunderte von vierzehn und fünfzehnjährigen Teenagers sich auf einen, ja im Grunde kann man sagen klassischen Ball vorbereitet haben, über Wochen trainiert haben, Standard-Tänze, Disco Samba, Disco Fox, Wiener Walzer, langsamer Walzer, Rumba.

00:03:14: Und ich hatte ja schon mal gesagt, meine Mädels tanzen grundsätzlich auch unter der Woche regelmäßig, aber meistens im Hip-Hop oder Modern Jazz, weil es meine Tochter damals kam und sagte, Papa, da ist ein Ball.

00:03:29: Da würde ich gerne daran teilnehmen, da habe ich natürlich erst so ein bisschen belächelt, weil ich mir gedacht habe, ja alles Teenager, Ballprinzessinnen, Kleider, Krönchen, die jungen Männer, im feinen Zwirn, mit Smokey, mit Fliege, mit Krawatte, kann ich mir nicht vorstellen.

00:03:48: Aber wie es halt so ist, wurde der Alte mal wieder eines besseren Belehrt und dieser Ball war wirklich von der Organisation her Ablauf.

00:03:58: absolut grandios, emotional, großartig, muss man wirklich sagen.

00:04:04: Und ich habe unter anderem einen ganz bekannten Schauspieler, vor allen Dingen auf den Kanälen von RTL, sehr bekannt, auch dort getroffen.

00:04:17: Und er sagte dann während des Balls, komisch oder doch?

00:04:22: Heutzutage hört man von den Teenagern ja eigentlich nur so komische Sachen wie Social Media süchtig, trinken mit vierzehn also begleitetes trinken sozusagen und so weiter und sofort.

00:04:34: und guckt ihr die mal an im feinen zwirren tanzen die da zu klassikern teilweise wirklich absolute klassiker und und genauso war es auch.

00:04:46: also es war eine unglaubliche atmosphäre und vor allen Dingen es gab immer wechsel zwischen tänzen die letztendlich die debutanten ab soll wird haben.

00:04:58: Das heißt also die jungen Mädels und jungen Männer.

00:05:02: Und dann gab es Eltern-Tänze.

00:05:05: Und wenn man da gesehen hat, wie dann eine Mutter mit ihrem Sohn oder ein Vater mit seiner Tochter teilweise getanzt hat, also verrückt, also emotional eine ganz, ganz besondere Atmosphäre.

00:05:20: Also kann auch nur, wenn jemand zuhört und diese Möglichkeit hat und die Kinder sagen, ich würde an diesem debutanten Ball.

00:05:27: Ich weiß ja gar nicht, ob denn ich glaube, den gibt es nur in Köln.

00:05:30: Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es wird mit Sicherheit Nachahmer geben, wenn nicht sogar der Kölner debutanten Ball ein Nachahmer ist von irgendeiner anderen Stadt oder einer anderen Tanzschule.

00:05:42: Aber wenn man die Möglichkeit hat oder selbst wenn jetzt wirklich Kölner Eltern zuhören und die Kinder kommen in dieses Alter, wo sie an diesem debutanten Ball teilnehmen können, ich kann es wirklich nur von Herzen empfehlen.

00:05:56: Fabelhaft.

00:06:00: Ja.

00:06:00: Man fühlt sich plötzlich wieder fünfzehn, als man den ersten Tanzkurs gemacht hat.

00:06:07: Ich habe lange gebraucht für meinen ersten Tanzkurs.

00:06:11: Noch mal dreißig Jahre, fast länger als fünfzehn.

00:06:14: Aber es war auch schön.

00:06:16: Ich habe zwar jetzt trotzdem meine Frau gebeten, die tänzerisch auf einem ganz anderen Level ist als ich.

00:06:25: Mir dann doch noch mal während des Tanzens noch bei dem ein oder anderen Schritt noch mal zu helfen.

00:06:33: Aber einfach sich darauf vorzubereiten und diesen Abend zu genießen.

00:06:36: und auch die Nervosität bei den Jugendlichen.

00:06:39: Und wir sprechen jetzt nicht von Nervosität, von einem Wettkampf, von einer Klassenarbeit, von einem ersten Date oder sowas, sondern die Nervosität, dass sie ihre Schritte beherrschen, die Choreografie beherrschen und so weiter.

00:06:52: Also ganz, ganz andere Welt, absolut andere Welt.

00:06:56: Ganz toll.

00:06:59: Fantastisch.

00:07:01: Seid ihr von Herzen gegönnt so einen Moment.

00:07:03: Richtig gut.

00:07:04: Vielen

00:07:04: Dank.

00:07:05: Und wie ging es dir?

00:07:06: Wie hast du die Woche durchgetankt oder

00:07:12: durchgetankt?

00:07:12: Krass, durchgetankt.

00:07:13: Das mache ich selten, aber ich habe die Woche genossen.

00:07:17: Bisher muss man sagen, ist auch so, dass ich eine gute Nachricht einfach gekriegt habe und ich sehr entsorge war, weil ich irgendwie länger nicht zu ihm gehört habe.

00:07:24: Ging auch so ein bisschen durch die Presse, deshalb kann man es auch sagen, glaub ich, du kennst ihn auch.

00:07:30: Der ex-Vizepräsident des Ersten der Zürich Köln ist von vor einigen Wochen von einem SUV mitgenommen worden und zwar aufgegabelt worden.

00:07:39: quasi auf dem Fahrrad gefahren ist er.

00:07:43: Und ein Klassiker ist nicht gesehen worden und zack ist es dann passiert.

00:07:48: Und ich hab heute mit ihm Kasten, wenn du so heißt, liebe Grüße.

00:07:54: mit ihm das erste mal nach längerer Zeit telefoniert.

00:07:57: Und er hat mehr oder weniger dreimal Glück gehabt in dieser Situation, weil er instinktiv einfach die richtigen Dinge getan hat und nicht unter den Wagen gekommen ist, sondern sich quasi schon in der Motorhaube festgehalten hat, hat er erzählt.

00:08:10: Und ja, und es waren glatte Brüche.

00:08:13: Für dich als Orthopäden muss es eigentlich ein Traum sein, weil man da ja heutzutage nichts mehr operiert, sondern es ist einfach glatte Brüche.

00:08:24: Und somit haltet das dann nach einigen Wochen aus.

00:08:27: Und die tolle Nachricht ist, nach sieben Wochen darf er langsam auch wieder anfangen zu laufen.

00:08:33: Das ist so eine Leidenschaft, weiß man auch, ist auch bekannt.

00:08:35: Das kann man auch darüber reden.

00:08:37: Und ich war einfach wahnsinnig glücklich, dass du kennst mit Sicherheit solche Fälle, die dann anders ausgehen und wo es dann wirklich einfach auch Verletzungen, auch innere Verletzungen und so weiter gibt.

00:08:49: Aber dann zu hören, dass jemand einfach wirklich mal Glück gehabt hat und das auch gut weggesteckt hat und wenn du dann einfach mit jemandem freundschaftlich verbunden bist und du wirklich schon echt in Sorge bist und dann aber hörst, dass es eben auch diese guten Nachrichten noch gibt, dass man auch auf dem Fahrradstab ist, wenn ein SUV einen mitnimmt, dass das dann klimpflich ausgehen kann, sowohl für die Rübe als auch vor allem den gesundheitlich physisch.

00:09:17: Das ist schon ein ganz besonderer Moment gewesen und da bin ich wirklich sehr, sehr, sehr froh, dass sowas noch mal so ausgegangen ist.

00:09:24: Ganz, ganz toll.

00:09:27: Bin ich jetzt wirklich richtig happy.

00:09:29: Ja, hat meine mentale Gesundheit dann doch wieder ein wenig positive aufgeklagt.

00:09:35: Befeuert.

00:09:37: Befeuert.

00:09:38: Richtig.

00:09:40: Wir sind sehr, sehr froh, weil auf dich frei, einen tollen, tollen Partner.

00:09:44: zu haben, mit dem ich auch schon lange unterwegs bin und lange laufe.

00:09:48: Ich glaube, mit einem der ersten Marathons, die ich lege laufe, bin wir mit Brooks gelaufen.

00:09:53: Und es war ein voller Erfolg.

00:09:55: Insofern bin ich immer noch froh, dass wir ab und zu miteinander zu tun haben und heute auch in diesem Podcast.

00:10:00: Wir haben ein paar ganz tolle, ganz tolle Themen auch letztendlich rund um Brooks eingesammelt.

00:10:05: Und in den nächsten Wochen werdet ihr auch noch ein wenig mehr von Brooks hören.

00:10:09: Und heute habe ich einen tollen Gast, nämlich Thiel, super an der Senior Sales Manager Central Territory.

00:10:15: Und da bin ich mal sehr gespannt, ein spannendes Themenfeld, nämlich wir werden es zu tun haben und gucken mal, wie wichtig ist eigentlich für Brooks insgesamt der stationäre Handel.

00:10:23: Viele von euch kennen das mit Sicherheit, dass ihr bestimmt auch mal im Internet einfach guckt.

00:10:27: Was gibt es da so an Schulen, euch orientiert und ich sage erst mal herzlich willkommen, lieber Till.

00:10:32: Hallo, vielen Dank, dass ich hier sein darf und super Einleitung.

00:10:41: Lass mich doch mal gleich zum Punkt kommen.

00:10:43: Ihr habt ein Motto, kann man das sagen, ist das ein Motto, what moves you moves us?

00:10:48: Ist das ein Motto oder ist das ein Claim oder ist das eine Haltung?

00:10:52: Erzähl doch da mal so ein bisschen was zu.

00:10:55: Ja, das ist ein Claim, das ist aber auch ganz klar unsere Haltung und soll so ein bisschen einfach widerspiegeln, dass wir den Läufer in den Zentrum unseres Handelns packen und genau zuhören wollen.

00:11:12: Was bewegt dich und was dich bewegt, sollte auch uns bewegen und daran richten wir so ein bisschen unser Handeln aus, ja.

00:11:19: Das Schöne ist ja bei Brooks, dass ihr dann auch, wir können gleich auch ein bisschen auf eine stationären Handel euch einen Tick, sobald ich das so einschätzen kann, mehr Mühe gibt.

00:11:26: Das heißt, das was du gerade im angesprochen hast, das ist ja sehr individuell.

00:11:30: Das heißt also, nicht jeder Läufer oder jede Läuferin läuft gleich, hat die gleichen Ziele, hat die gleichen Issues teilweise, Voraussetzungen zum Laufen und so weiter.

00:11:40: Da seid ihr sehr, sehr, sehr, sehr passgenau, im wahrsten Sinne des Wortes.

00:11:44: Und das fließt, glaube ich, auch allen in diesen Kleinen, oder?

00:11:48: Ganz genau.

00:11:48: Also jeder ist unterschiedlich, nicht nur von seinem Bedürfnis zu laufen oder seinen Empfindungen, seiner Motivation.

00:11:55: Auch jeder Fuß ist einfach extrem unterschiedlich.

00:11:58: Ich sage mal fast wie ein Fingerabdruck.

00:12:00: Jeder hat seinen eigenen Fuß und ja.

00:12:07: Von daher ist es wichtig, das immer mit aufzunehmen.

00:12:12: Natürlich gibt es auch Trends, also die vielleicht sich in verschiedenen Jahren unterscheiden und dann gibt es wieder Zeiten, wo ein anderes Laufgefühl mehr im Vordergrund steht.

00:12:23: Ich denke, das kennt ihr alle, diese verschiedenen Laufschuh-Trends, die wir über die Jahre alle mitgesehen haben.

00:12:29: Ja, total.

00:12:30: Sag mal, warum sollte man jetzt besser sein Schuh im stationellen Handel als online kaufen?

00:12:36: Was denkst du?

00:12:37: Was ist euer Punkt dabei?

00:12:39: Ja, wie eingangs gesagt, jeder Fuß ist unterschiedlich und ich glaube auch nicht jeder kennt genau seine Bedürfnisse und seine Motivation und weiß gar nicht vielleicht ganz am Anfang, wenn er wieder mit dem Laufen startet oder neu anfängt, worauf er achten sollte und was ihm am Ende auch gefällt.

00:12:58: Und ich glaube am einfachsten, das rauszufinden, ist natürlich in den Handel zu gehen.

00:13:04: sich zeigen zu lassen, was es aktuell gibt, sich auch nochmal anzuschauen, wie sieht mein Bewegungsablauf aus, welcher Schuh könnte dort besser passen.

00:13:14: Und am Ende, und das ist aus meiner Sicht immer das Allerwichtigste, was gefällt mir schlussendlich, wenn ich ihn anprobiere, am allerbesten.

00:13:21: Und wenn ich online kaufe, was ich ja gar nicht ausschließen möchte, dass das nicht auch geht, aber dann habe ich ein Schuh, vielleicht bestelle ich mir mal zwei, aber Ich habe nicht den Vergleich zu anderen Dingen und das ist ein riesengroßer Unterschied.

00:13:38: Und ich glaube, das sehen wir auch, das ist das, was die Leute wollen.

00:13:42: Die Leute wollen das Produkt anfassen, die wollen es anprobieren, die wollen ein paar Schritte damit rennen, ein paar Meter damit laufen.

00:13:49: Das kann ich online alles nicht.

00:13:52: Da kann ich mir viele Texte durchlesen, da kann ich viele Beschreibungen mir angucken.

00:13:56: Aber am Ende, wie fühlt sich das an?

00:13:59: Das kriegt bisher noch keinen Onlineer hin.

00:14:02: Wie wichtig ist aber der stationäre Handel, der Handel insgesamt für euch?

00:14:07: Er ist extrem wichtig.

00:14:09: und dann sind wir wieder bei unserem Anfangs-Slogan.

00:14:12: Die Leute wollen das und wir sagen nicht, ihr müsst in den Einzelhandel gehen, sondern wir fragen, wo wollt ihr eure Schuhe kaufen?

00:14:20: und da sehen wir einfach, dass eine Vielzahl und der größte Teil sich die Laufschuhe im stationären Einzelhandel kaufen möchte und dementsprechend müssen wir dort auch vor Ort sein.

00:14:32: Natürlich kann man die Produkte von uns auch online kaufen, aber wir sehen, dass der größte Anteil doch im stationären Einzelhandel gekauft wird.

00:14:39: Dementsprechend wollen wir da sein.

00:14:41: Dementsprechend wollen wir diesen Handel auch unterstützen und supporten, weil am Ende muss es dieses Angebot ja auch weiterhin geben.

00:14:49: Und das ist uns ganz, ganz wichtig, weil wir wissen, dass der Läufer dazu möchte.

00:14:54: Was ja auch gut ist, weil, glaube jeder von uns jetzt eingangs gesagt hat, die Erfahrung gemacht.

00:14:59: dass man sich vielleicht auch noch orientiert, wir orientieren uns ja alle mehr oder weniger online.

00:15:04: Ganz egal, was wir kaufen, ganz egal, was wir lesen, ob wir Nachrichten konsumieren, was auch immer, mutet fast schon so ein bisschen voll chloristisch an, dass man dann noch in den Einzelhandel geht.

00:15:15: Hier macht es aber, glaube ich, Sinn, wenn ich das vielleicht einfach unterstützen kann, was du sagst und zusammenfass dabei, dass da ja auch unsere Füße geht.

00:15:21: Es geht ja auch in so ein Körper.

00:15:22: Es geht ja nicht um und gegen darum, besorge ich mir jetzt die nächsten Kopfhörer oder keine Ahnung, auch Dagen und Beste.

00:15:28: vielleicht auch mal ganz gut in den Handel zu gehen.

00:15:30: Aber es ist ja auch eine Philosophie von Brooks, den Handel explizit zu unterstützen, so wie ich das verstanden habe.

00:15:36: Ganz genau.

00:15:37: Also die Produkte, die wir auf den Markt bringen, unterscheiden sich alle voneinander.

00:15:41: Also auf welchem Untergrund kann ich laufen, für welchen Läufer Typ, welches Gewicht, welche Dämpfung.

00:15:47: Da gibt es ganz, ganz viele Dinge.

00:15:48: Und wir glauben, dass der stationäre Einzelhandel das am allerbesten transportieren kann auch und am besten erklären kann, los.

00:15:55: Und das ist ja auch ganz wichtig.

00:15:57: in den meisten Fällen die entsprechende Analyse dazu liefert.

00:16:01: und selbst wenn es jetzt nicht immer eine, ja, drei D animierte Videokamera ist, die das alles aufzeichnet, ist am Ende auch der Fuß des Läufers, ja.

00:16:15: Das der Indikator, der sagt, der Schuh gefällt mir, da drin fühle ich mich wohl.

00:16:21: Und natürlich gibt es auch noch ein, zwei Tipps meistens vom stationären Händler dazu, worauf sollte ich achten?

00:16:27: ob es ein bisschen Richtung Trainingslehre ist, ob es aber auch wirklich welche Art von Schuh meinen Laufstuhlstil am meisten dienlich ist.

00:16:38: Und ja, wir sehen oder ich glaube, man kann fast sagen, wer sich dort beraten lässt, wer dort einen Schuh kauft.

00:16:47: Ich will nicht sagen, ist ein glücklicherer Mensch, aber hat möglicherweise vermeidet den ein oder anderen Fehler, den man natürlich auch beim Online-Kauf.

00:16:56: ausversehen tätigen kann.

00:16:58: Ich sage es immer so, es ist sehr produktabhängig.

00:17:01: Also wenn ich eine neue Druckerpatrone brauche, ja und ich weiß nun mal welchen Drucker ich habe und welche ich brauche, da brauche ich keine lange Analyse, sondern das kann ich wahrscheinlich durchaus sehr gut online kaufen.

00:17:11: Aber beim Laufschuh ist es anders.

00:17:13: Es gibt auch sehr, sehr erfahrene Läufer, die sich sehr, sehr gut auskennen und möglicherweise können die auch fehlerfrei online einkaufen.

00:17:21: Das will ich gar nicht sagen, das wird es geben.

00:17:24: Aber Ich glaube, auch dadurch, wenn ich unsere Produktentwicklung angucke, wie viel verschiedene Materialien getestet auf den Markt gebracht werden, wie viele Konzepte es gibt, da ist mein Wissen vom letzten Jahr häufig schon überholt.

00:17:40: Und ich kann mir gerade da im Einzelhandel natürlich die neuesten Technologien anschauen, ausprobieren.

00:17:45: Das ist schon ein Riesenvorteil.

00:17:47: Ja, aber ich kann sagen, selbst die drücke ich auch.

00:17:50: Bestimmt dazu, die lange laufen und glauben sich auch mit schon auszukennen.

00:17:53: Ich kann nur davon bahnen, weil genauso bitte sagst, die Entwicklung geht so schnell und auch tatsächlich von Hersteller zu Hersteller gibt es so große Unterschiede dann auch von Jahr zu Jahr teilweise, dass man glaube ich nicht davon ausgehen kann, dass man immer mit demselben Modell gelaufen ist.

00:18:08: Ihr habt ja auch mehrere Modelle und das sehr gute Modelle, dass das dann auch immer dasselbe für mich bleibt, weil wir natürlich auch uns in der Statik und als Menschen die auch noch verändern verrückterweise.

00:18:18: Insofern macht das mit Sicherheit Sinn.

00:18:20: Aber sag mal, ist denn dann online ein Problem für euch, der online Handel?

00:18:24: Nein,

00:18:28: ich will nicht sagen ein Problem.

00:18:29: Also ich glaube, es ist wichtig.

00:18:34: Ich sage manchmal, unser Produkt ist ein bisschen wie bei einer Apotheke.

00:18:37: Es ist sehr schwer, völlig ohne Informationen das Richtige zu kaufen.

00:18:43: Dafür brauche ich Informationen, dafür brauche ich ein Stück weit Beratung.

00:18:46: Und wir wollen natürlich, dass jedem Endverbraucher, die maximal beste Beratung zugute kommt.

00:18:54: Und da, glaube ich, bedarf es, natürlich gibt es diese klassischen Multi-Channel-Händler, die beides anbieten.

00:19:02: Ich glaube, das ist auch ein sehr, sehr gutes Konzept.

00:19:05: Aber es gibt durchaus vielleicht auch Online-Händler, die lediglich darauf fokussiert sind.

00:19:14: Ja einen einen En konsumenten zu erreichen der sich im vorfeld informiert hat um dann im zweiten schritt dieses produkt ohne jegliche beratung anzubieten.

00:19:23: Ich glaube da haben wir einen gewissen ziel konflikt zwischen denjenigen die sich sehr sehr viel mühe geben und dieses produkt beraten und möglicherweise händlern die das komplett ausklammern.

00:19:36: Und diesen ja zweit kauf so nenne ich das mal versuche natürlich abzugreifen.

00:19:43: Da gibt es einen Konflikt, wir selber als Marke Brookes, sage ich ganz ehrlich, können den nicht lösen.

00:19:50: Wir wollen am Ende natürlich den Endverbraucher glücklich machen.

00:19:54: Und wir wollen, dass der Kunde unser Produkt da auch bekommt, wo er es sucht.

00:20:01: Wir sind aber sicher, dass er es hauptsächlich im stationären Einzelhandel sucht.

00:20:07: Und dementsprechend sind wir da sehr breit aufgestellt, bieten da sehr viel Serviceleistung.

00:20:12: supporten auch intensiv diesen Einzelhandelszweig.

00:20:16: Wie siehst du den Beklungen, die Zukunft des Handels?

00:20:22: Das ist schwer zu sagen.

00:20:24: Also wir haben natürlich bedingt durch die Corona-Pandemie einen unglaublichen Anstieg vom Onlinehandel gesehen.

00:20:31: Aber wie das häufig so ist bei Trends.

00:20:34: Gibt es auch immer ein Gegentrend?

00:20:36: Ja, also es gibt den ganz großen Online-Händler, aber es gibt dann auch wieder in der Fußgängerzone die einzelnen Spezialisten, die kleinen Geschäfte.

00:20:46: Das wird es weiterhin immer parallel nebeneinander geben.

00:20:50: Und ich nochmal mit dem Vergleich zur Druckerpatrone und zur Laufschuhe.

00:20:54: Das eine ist ein beratungsintensives Produkt, was man anfassen, was man fühlen, was man erleben muss.

00:21:01: Und dementsprechend, glaube ich, wird auch der Anteil Der Laufschuhe, verglichen, wenn man sich große Zahlen anguckt, online wird es stationär, wird es bei Laufschuhen immer im stationären Anteil einen deutlich größeren Anteil geben, als verglichen mit anderen Branchen vielleicht.

00:21:17: Fantastisch, danke, dass du uns reingeholt hast in den Handel, in den Zwiespalt und aber auch in das Miteinander mit online.

00:21:24: Und dann wünsche ich dir, als hat einen guten Lauf.

00:21:27: Tilsuppern war das von Brooks, Senior Terminator, Manager.

00:21:31: Und danke dir, dass du da warst.

00:21:34: Vielen Dank.

00:21:37: Aber da das ja auch männliche Momente waren, sowohl dein Tanzmoment als auch der Freund, der dann plötzlich gut weggekommen ist, freue ich mich, dass wir heute in der Verlängerung ein wenig über Männergesundheit sprechen und darüber, wie Männer damit umgehen mit mentaler Gesundheit.

00:22:04: Und ich finde es ziemlich krass, wenn man sich dann mal wieder die Zahlen anguckt.

00:22:09: Und es da so ist, dass quasi jeder von uns jemanden kennt, mindestens seinen kennt.

00:22:15: Anderen Mann kennt, der mental nicht unbedingt so richtig gut dasteht.

00:22:21: Und es ist so, dass zwei Drittel der Männer wollen.

00:22:25: Und das hat mich tatsächlich sehr überrascht über mentale Gesundheit sprechen.

00:22:30: Aber und jetzt kommt es.

00:22:32: Viele wissen nicht, mit wem.

00:22:33: Und auch nicht wie.

00:22:35: Und das finde ich ist beides irgendwie strange, weil man hat ja so ein bisschen noch, was nicht wie du groß geworden bist, aber man kennt so, ich bin zumindest noch mit so setzen aufgewachsen, wie Indiana kennt keinen Schmerz, also diese typischen männlichen Geschichten.

00:22:53: Und zum Schmerz gehört ja nicht nur klar das physische, sondern auch das seelische.

00:22:59: Und Gott sei Dank ist es jetzt.

00:23:01: Total anders geworden inzwischen.

00:23:03: Und das zeigen auch diese Zahlen.

00:23:05: Ich glaube, würden wir die Uhr zehn Jahre zurückdrehen, dann wäre die so Umfrage anders ausgefallen.

00:23:11: Und schön also zwei Drittel das zwei Drittel.

00:23:15: Über die mentale Gesundheit sprechen wollen, aber die Frage ist mit wem?

00:23:21: Ja und ja, wie sieht es bei dir aus?

00:23:24: Ich bin mal sehr gespannt.

00:23:25: Wir haben da noch nie darüber gesprochen.

00:23:27: Ich weiß auch nicht wie.

00:23:29: tiefer da gehen wollen, aber ich bin gespannt, wie es bei dir so aussieht.

00:23:34: Ja, es

00:23:34: kommt doch an, wie tief du graben möchtest.

00:23:38: Nee, ich bin genauso aufgewachsen.

00:23:40: Also du hast es schön zusammengefasst.

00:23:42: Es gibt ja auch ein Lied, was uns jahrzehntelang begleitet hat bis heute, nämlich Männer von der Welt Grönemeyer mit wunderbaren Textzahlen wie Männer bauen Raketen, Männer weinen heimlich.

00:23:55: Also das heißt, es hat uns ja letztendlich auch.

00:23:58: die Technik immer wieder begleitet.

00:24:02: Nee, und ich bin letztendlich genauso aufgewachsen, dass ein richtiger Mann alles schaffen kann, keine Schwäche hat oder zumindest keine Schwäche zeigen sollte in der Öffentlichkeit nicht weint und so weiter und so fort.

00:24:21: Und unabhängig davon, dass natürlich jeder eine andere niedrige oder hohe Schwelle hat, Gefühle zu zeigen.

00:24:28: Also ich glaube, das ist sicherlich jetzt etwas, was man nicht unbedingt in den Männerkarton werfen muss.

00:24:35: Aber ich denke schon, dass immer noch viele Männer, auch viele Männer, die ich persönlich kenne und von denen würde ich natürlich am ehesten auch ausgehen, da ich nicht alle Männer kenne.

00:24:49: Aber die erfüllen schon diese Ja, wie soll man das sagen?

00:24:54: Diese Klischees oder man kann es auch anders formulieren, so ein bisschen auch diese Stigmatisierung, weil es ist ja auch irgendwo ein bisschen ein gesellschaftlicher Druck, der dort erzeugt wird oder ein gesellschaftliches Bild, dass Männer stark sind, unabhängig, belastbar und so weiter und so fort.

00:25:13: Ich finde natürlich, es geht immer unter, wie stark unabhängig und belastbar Frauen sind.

00:25:18: Weil letztendlich ist ja nicht so, der eine Seite bedient das und die andere Seite bedient den Rest.

00:25:24: Und wenn man die Attribute mal vergleicht, was bleibt denn da noch übrig?

00:25:28: Also was soll denn die Frauen dann noch machen?

00:25:30: Und das ist natürlich genau diese Eigenschießer Quatsch, mit dem sich sicherlich auch viele Männer unnötig selber unter Druck setzen.

00:25:37: Weil am Ende des Tages ist es immer Partnerarbeit.

00:25:42: Egal ob man jetzt zwei Männer, die zusammen sind.

00:25:46: und sich die Aufgaben und die Attribute teilen oder eben Männlein und Weiblein oder Weiblein und Weiblein und so weiter und so fort.

00:25:55: Aber ich glaube einfach, dass wir auch heutzutage noch, obwohl wir alle wissen, entweder vom Hörensagen oder auch wenn wir uns Statistiken einfach angucken und da werden wir sicherlich noch die eine oder andere Zahl.

00:26:13: ausgraben, alleine schon, wenn es um Suizide geht in Deutschland.

00:26:18: Da haben nämlich die Männer leider Gottes den Hut auf.

00:26:22: Und demzufolge weiß sicherlich jeder, dass immer noch diese Mythen und vor allen Dingen auch emotionalen Leiern ausgepackt werden, wenn es darum geht, einen Mann oder den Mann zu kategorisieren.

00:26:41: Und ich glaube, dem kann man heutzutage auch schwer gerecht werden in der Gesamtheit, dass man gewisse Eigenschaften, gewisse Fähigkeiten, auch emotionale Fähigkeiten haben sollte.

00:26:57: Das versteht sich von selbst, aber ich finde, das betrifft eben alle Geschlechter.

00:27:06: Aber ich denke, Es ist trotzdem noch so, dass wir, ja, ich will nicht sagen, falsche Rollenbilder haben, aber sicherlich Antiquierte.

00:27:19: Es gibt eine ganz interessante Komponist-Date, man sagt mal, mal Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit.

00:27:28: Schreibt traditionelle Männerrollen verhindern eher eine Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für den eigenen Körper und das auch bei psychischen Erkrankungen und geschlechtsspezifischen Unterschiede.

00:27:40: Ist das so?

00:27:42: Das ist so, dass die DNA und das, so wie wir erzogen sind, uns augenscheinlich immer noch auf der einen Seite Schwierigkeiten machen.

00:27:53: Das heißt, Scheine in den Weg legen.

00:27:56: Gerade dann, wenn es eben darum geht, Dinge zu erkennen.

00:27:58: Erst mal so interpretiere ich das zumindest.

00:28:03: Und wie sie, selbst wenn wir sie erkennen, eher ein bisschen auf die Seite räumen, so nach dem Motor.

00:28:09: kümmere ich mich morgen drüber oder war sie noch nicht so richtig eingestiegen, muss ich mir das vielleicht noch nicht so richtig oder mit wem, da kommt dann die klassische Frage, mit wem rede ich denn überhaupt darüber, wenn und das eine sind die Zahlen, dass Männer das für sich erkennen und dass sie auch irgendwie was damit anfangen wollen, aber dass sie trotzdem aber innerlich noch ein Stück weit blockiert sind, weil sie entweder so aufgewachsen sind wie wir oder weil sie grundsätzlich, ich glaube nämlich übrigens, dass in den vielen Erziehungsdingen sich nichts getan hat, aber trotzdem ist es glaube ich immer noch so, dass dieses Rollenbild von dem Bier gesprochen wird, strecken wir es immer noch dasselbe.

00:28:50: Also ich habe oft, auch bei der sogenannten Gen Z oder auch bei jungen Anzielgruppen immer noch das Gefühl, dass das gerade auch wieder zurückkommt, dass man das dann nur als Wertesystem verpackt und anstatt zu sagen, ne, es ist irgendwie so tief.

00:29:07: drin in unserer DNA, dieses Rollenverständnis.

00:29:12: Wir merken zwar, dass das nicht richtig ist und wir arbeiten auch daran, das zu verbessern, aber trotzdem fällt uns das augenscheinlich trotzdem immer noch schwer.

00:29:19: Also es gibt ja so einen ideal Zustand von ja habe ich verstanden und deshalb kommt dann auch so eine Zahl zustande und auf der anderen Seite ist es aber scheinbar nicht so richtig möglich, dann darüber, was damit anzufangen.

00:29:35: Und das finde ich eigentlich ganz interessant.

00:29:36: Und das ist so die Frage, wie löst man so was?

00:29:39: Wie geht man dann die Schritte?

00:29:42: Und viele Männer fühlen sich augenscheinlich, was ja gut ist, noch aufgehoben in der Familie oder im Freundeskreis und fangen dann da in dieser Stelle an, drüber zu reden.

00:29:53: Aber dieses Schritt auch dann, sich professionell helfen zu lassen, ist, glaube ich, noch ein großer Rahmen.

00:29:58: Weil davon abgesehen, das Thema hatten wir, glaube ich, auch schon ein paar Mal.

00:30:02: Das ist gar nicht so einfach, selbst wenn du heute hilfst.

00:30:05: dir holst diese Hilfe auch zu kriegen ist nicht immer so einfach, weil einfach auch die Plätze voll sind, weil ruf man heute bei einem Psychotherapeutin an zum Beispiel und lasst den Termin geben, dann hast du eine Wartezeit von einem halben Jahr oder einem Jahr gar.

00:30:18: Bei den Guten und das auf der einen Seite und auf der anderen Seite ist es dann so, dass ich mich immer frage, was ist denn mit den Notfällen?

00:30:25: Was ist denn mit Menschen, die jetzt wirklich, oder mit Männern jetzt explizit, die du hast das Thema Suizid angesprochen, die wirklich am Rande stehen?

00:30:34: Und wirklich auch auf Gedanken kommen die dann wirklich bedrohlich werden.

00:30:40: Wie ist da die Hilfe möglich kippsmöglichkeit.

00:30:45: Also ich finde es ganz schön komplex und ich hätte jetzt auch nicht unbedingt eine Lösung dafür.

00:30:50: Weil wir ja gerade mal seit ein paar Jahren erst an dem Punkt sind, dass viele kranken Kassen zum Beispiel einfach auch solche Sitzungen bezahlen.

00:30:59: Also sprich bei dem Psychiotherapeut bezahlen gar nicht so richtig trivial.

00:31:06: Also ich glaube, du hast jetzt ein ganzes Potpourri an einen Minenfeldern aufgezählt.

00:31:15: Weil gerade, man muss ja sagen, gerade wenn es um ja auch um das Thema Krankenkassen usw.

00:31:25: geht, gibt eine aktuelle DRK-Studie oder ein DRK-Diagnosebericht von dass psychische Erkrankungen im Grunde zu den meisten Fehltagen im Arbeitsleben führen, also Depressionen mit hundertdreien, achtzig Fehltagen je hundert Beschäftigte an der Spitze.

00:31:46: Das heißt, wir sprechen nicht von einem nischen Thema und auch von einer nischen Problematik im Gegenteil, sondern wir sprechen von von sehr, sehr großen Einschnitten, ob das jetzt wirtschaftliche Einschnitte sind oder eben gesundheitspolitische Einschnitte auch.

00:32:04: Und dementsprechend ist, wenn man ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe und Anlaufstellen mal vor Augen führt, ist es halt einfach schwierig.

00:32:14: Meistens ist so die erste Anlaufstelle Hausarztpraxen.

00:32:21: Aber die haben ja mit vielen, vielen, vielen und noch vielen Dingen zu tun und können sich in dem Fall dann auch als Nichtfachärzte nicht ohne Weiteres um diese Themen auch mit kümmern und Psychotherapeuten zu finden, Beratungsstellen, sehr schwierig, sehr schwierig.

00:32:43: Ich glaube, es wird natürlich irgendwann sehr viel dann auch digital gesteuert.

00:32:50: Wir hatten ja, das ist beziehungsweise auch mal eine schöne Folge über den digitalen Zwilling, den man sich dann so pöpö auch bauen kann, weil auch das wird... meiner Meinung nach zwar eine virtuelle, aber es wird eine Vertrauensperson werden auf Strecke.

00:33:06: Aber ich glaube, der erste Zugriff, weil der steht, zumindest den meisten zur Verfügung, ist die Familie.

00:33:16: Also letztendlich geht es darum, dass man im ersten Moment mal Leute ansteuern kann, von denen man auch weiß, in der Regel bleibt das dann unter vier Augen oder unter sechs Augen.

00:33:30: Weil ich glaube, und das haben jetzt nicht Männer exklusiv das Thema, dass man sich auch schwer tut, sicherlich über das ein oder andere zu zu sprechen, entweder aus Scham oder aus Angst oder aus Sorge, dass man auch schwach oder geschwächt als Schwächling beurteilt werden könnte.

00:33:51: Aber ich denke, dass die Familie die Hauptanlauchstelle erst mal sein sollte, weil sich natürlich dort in der Regel sofort Menschen finden, die Verständnis haben, die für jemanden da sind und sich auch Energien dann entwickeln können.

00:34:06: Also in dem Moment, wo dann jemand sagt, ich sage jetzt, mein Schwager, meine Mutter, meinem Onkel geht es nicht gut, dann kann man auch mal versuchen, gewisse Netzwerke zu aktivieren, die die Person, die in diesem Dilemma steckt, gar nicht sieht.

00:34:25: weil letztendlich ist man ja irgendwo in einem Nebel aus Symptomen, aus Ängsten, aus Zweifeln und emotionalen Problemen.

00:34:37: Und deshalb, denke ich, ist das sicherlich ein ganz, ganz entscheidender Punkt.

00:34:42: Weil alles andere ist schwierig.

00:34:44: Ich habe ja vor ganz, ganz, ganz vielen Folgen einen Beispiel.

00:34:51: Und ich glaube, viele werden das Beispiel gar nicht mehr parat haben.

00:34:55: Auch viele, die dankenswerterweise bis heute jede Folge von uns gehört haben, von denen ich weiß, dass sie es tun.

00:35:02: Vielen Dank auch dafür.

00:35:04: Es sind ja jetzt schon knapp hundertdreißig, glaube ich, das hundertundzwanzigste Folge heute.

00:35:09: Und deshalb möchte ich die Geschichte nochmal kurz erzählen, weil sie leider auch sehr aktuell zeigt, wie schwierig der Zugang für jemanden ist, der in Not.

00:35:22: mental gesund mental krank ist und zwar unabhängig von seinem Versicherungstatus.

00:35:29: Und ich habe eine Dame in der Betreuung seit vielen vielen Jahren, die dann mit ihrem Mann zusammen brenntet wurde.

00:35:39: und dann haben die entschieden, dass sie ihr Haus verkaufen wollen, um in eine kleine Wohnung zu ziehen.

00:35:48: Und im Rahmen dieses Hausverkaufs hat der Mann plötzlich Und das hat sie mir erzählt, weil sie natürlich dann mal da war und ich habe gemerkt, sie ist völlig aufgelöst und nicht, weil es ja orthopädisch schlecht ging, weil es in Anführungsstrichen nur um ihr Knie ging, das konnte man gut lösen, sondern es war völlig aufgelöst und habe ich natürlich gefragt, wir kennen uns jetzt schon länger, was ist los?

00:36:18: Deshalb hat sie es erzählt und sie sagte in diesem Zuge, der nennen wir mal Umstrukturierung, dass Hausverkaufen in eine kleinere Wohnung ziehen, ist der Mann, also im Grunde psychisch völlig entgleist, also mit so Überlegungen wie meine Güte, wir werden obdachlos, das haben wir uns auch alles anders vorgestellt.

00:36:41: Und dann ist er wirklich innerhalb von sehr, sehr kurzer Zeit so im Grunde erkrankt, dass er sich umgebracht hat.

00:36:54: Und die haben nicht die Möglichkeit gefunden, den Mann, und der ist in dem Fall privat versichert gewesen, die haben nicht die Chance bekommen, dass er Zügig Hilfe bekommen hat.

00:37:08: Und war dann so im Grunde in der Sackgasse, dass er nur den Ausweg gefunden hat, sich umzubringen.

00:37:16: Und am Ende des Tages hat dann natürlich hat sie dann alles gemanagt, hat das Haus verkauft, ist in eine kleinere Wohnung, aber ohne ihren Mann.

00:37:25: Und das war natürlich nicht der Plan.

00:37:28: Und deshalb ist es halt schwierig.

00:37:30: Es ist eine ganz schwierige Thematik, aber wir haben so viele, deshalb auch dieser Gesundheitsbericht oder Diagnosebericht von der DRK noch mal zitiert.

00:37:40: Das ist ein Riesenthema.

00:37:43: Und wir müssen Möglichkeiten einfach finden.

00:37:46: Wir müssen Wege finden.

00:37:48: Aber ich denke, Wir haben vor kurzem in der Familie eine Situation gehabt, wo es jemandem gesundheitlich nicht gut ging.

00:37:57: Und in dem Moment, wo die Person sich geöffnet hat und sich anvertraut hat, haben wir wirklich alles in Bewegung gesetzt, was in Bewegung gesetzt werden konnte.

00:38:11: Und ich habe mir hinterher natürlich Gedanken gemacht.

00:38:16: überlegt, wie da ein Rädchen ins andere gegriffen hat und wie schnell dieser Person aus unserer Familie geholfen werden konnte und haben mir überlegt, wie viele das nicht haben, diese Möglichkeiten.

00:38:33: Und ich bin natürlich sehr dankbar, dass das alles gut funktioniert hat, aber man macht sich natürlich insgesamt auch in eine andere Richtung die Gedanken und denkt sich, wie viele letztendlich mehr oder weniger anlaufen, ohne dass Hilfe zur Verfügung steht.

00:38:51: Deshalb kann ich nicht nur appellieren aus eigener Erfahrung, der Familie anvertrauen.

00:38:57: Da sind immer Menschen dabei, die jemanden kennen oder jemanden bewegen können, Türen aufstoßen können, von denen man es gar nicht denken würde, weil man denkt, meine Güte, der ist doch nur, der ist doch nur Ingenieur.

00:39:12: Was will der mir helfen?

00:39:14: Der Ingenieur kennt.

00:39:16: die die Gynäkologien und die Gynäkologien kennen Psychotherapeuten.

00:39:22: So, boom.

00:39:23: Und ich glaube, das ist.

00:39:25: das ist ein Punkt, den man wahrscheinlich einfach mitnehmen kann.

00:39:33: Ja, das ist der Wünschenswert, dass das so ist und dass man das als deinen Appell wirklich auch vielleicht als Chance nimmt und hoffentlich dann auch genau diesen Netzwerk, das du angesprochen hast, dann auch in Entspruch nimmt und das ist das dann auch gibt.

00:39:46: Meistens ist das ja so, du hast völlig recht.

00:39:50: leider ist es aber auch Teil der Wahrheit, dass es auch Menschen gibt.

00:39:54: Das habe ich jetzt sehr vor zwei Jahren erlebt, dass du einen Menschen über einen langen, langen Zeitpunkt kennst, explizite es dir auch in dem Fall einen

00:40:05: Mann

00:40:06: und du keine Ahnung hast, also nicht mal den Ansatz an eine Ahnung hast, dass es diesen Menschen schlecht geht und auch schon lange schlecht geht.

00:40:17: Und du dann auf einmal die Nachricht bekommst, obwohl du drei Tage vorher noch mit ihm gesprochen hast intensiv, dass sich dieser Mensch das Leben genommen hat.

00:40:25: Und das ist mir vor zwei Jahren passiert.

00:40:28: und das ist etwas, was dann vor allen Dingen an Dramatik noch gewinnt, wenn du dann hörst aus dem Familienkreis, dass das schon über Jahre so geht und dass es nicht das erste Mal gewesen ist, diesmal dann leider, leider, leider erfolgreich.

00:40:44: dass jemand versucht hat sich das Leben zu nehmen, dass jemand nicht mehr wollte.

00:40:48: Und ich habe mir angebildet, ich kenne diesen Menschen in und auswendig und weit, weit, weit gefehlt.

00:40:56: Ich wäre eben Leben nicht auf die Idee gekommen, dass dieser Mensch mental so viele Issus mit sich rumgetragen hat, dass er da einfach auch, er war in Behandlung, er war auch medikamentös eingestellt und es waren alles Dinge.

00:41:13: die dann trotzdem nichts zum Erfolg geführt haben und ihm das Leben gerettet haben.

00:41:18: Da sprechen wir natürlich jetzt einfach auch nicht von einer Erschöpfung oder von Burnout oder was auch immer, sondern da sprechen wir dann schon wirklich von einer hohen Maße in Depressionen.

00:41:30: Aber trotzdem auch das gehört ja dazu und auch dabei Hilfe da und dann gibt es eben einfach auch jemanden wie ihn, der das einfach auch überhaupt nicht kundgetan hat.

00:41:37: Weißt du, wir haben so viele private Momente gehabt miteinander.

00:41:42: haben uns so viele private Dinge erzählt, auch in Team-Dinger erzählt.

00:41:47: Glaubst du, dieser Mensch wäre in der Lage gewesen, mir darüber zu erzählen?

00:41:53: Also ich glaube mal so.

00:41:55: in der Abwägung für ihn natürlich nicht, aber für mich hat er mir viele Dinge erzählt, die viel, viel gravierender gewesen sind als das, was er damit sich rumgetragen hat.

00:42:05: Und deshalb ist das natürlich dann auch so unverständlich und macht auch so furchtbar traurig, weil du denkst, hey, wenn wir schon darüber gesprochen haben und darüber und darüber.

00:42:12: dann verstehe ich gar nicht, warum man darüber nicht spricht.

00:42:15: Aber es ist eben so, dass das Empfinden, und das ist glaube ich etwas, was gerade beim Männern ja oftmals so ist, dass das Empfinden so unterschiedlich ist, so nach dem Motto, ja wenn ich das jetzt noch erzähle, dann gelte ich wirklich, weil ich abgestempelt als Schwächling, als Wasserrömer und ich bin doch eigentlich ein Topmanager, ich bin doch eigentlich erfolgreich, ich bin doch eigentlich Fußballarzt, ich bin doch eigentlich Medienfuzi, Kommunikationsmensch, keine Ahnung, alles was.

00:42:42: wie so Schillernd und Schönes und keine Ahnung.

00:42:44: Und wenn ich das dann erzähle, dann war es das mit meiner Karriere vielleicht.

00:42:50: Also viele Ängste natürlich auch im Staat.

00:42:52: Und das finde ich besonders erschreckend.

00:42:54: Also das heißt, selbst wenn das Netzwerk greift, selbst wenn die Hilfe greift, heißt das immer noch nicht, dass jemand, der dann einfach auch erkrankt ist, dann Hilfe bekommt.

00:43:05: Aber ich finde, das ist was, was ganz wichtig ist, dass du gerade den Appell gesetzt hast.

00:43:12: Geht da auf Menschen zu.

00:43:14: Geht diesen Schritt, ob es die Familie ist, ob es Freunde sind, ob es der beste Freund ist oder die beste Freundin oder aber vielleicht einfach auch einfach ein Arzt tatsächlich, ob es der Hausarzt ist.

00:43:26: Hausärzte sind in der Regel ja natürlich auch vernetzt oder vielleicht seid ihr bei einem Orthopäden und auch in der Regel sind Orthopäden gut vernetzt und können vielleicht in einen oder anderen Therapeuten und können psychisch weiterhelfen.

00:43:41: Das sind Anlaufstellen.

00:43:45: Es gibt auch in der Tat und gar nicht so viele.

00:43:47: Ich habe früher mal gedacht, so Beratungsstellen sind irgendwie so muffige, kleine, blöde Buden, wo es ganz furchtbar ist, überhaupt da den Weg hinzufinden.

00:43:57: im Gegenteil.

00:43:58: Im Gegenteil ist der Fall.

00:43:59: Es gibt ganz viele öffentliche Institutionen, wo man sich gut ein erstes Gespräch holen kann, wo man sich guten Rat holen kann, wo man als erste Anlaufstelle hingehen kann und so weiter.

00:44:09: Und ich weiß, abschließend vielleicht noch eins.

00:44:12: Selbst in meinem privaten Umfeld, wo junge, moderne Männer unterwegs sind, gibt es ganz schön viele Barrieren.

00:44:19: Also wenn es darum geht, ausgebrannt zu sein, wenn es darum geht, über Emotionen zu sprechen, wir müssen noch nicht mehr über Metallgesundheitsreden.

00:44:26: Es reicht schon.

00:44:28: In meinem Umfeld, wenn du über, keine Ahnung, wenn du über positives Emotionales redest, da gibt es Männer, die können das nicht, ganz viele überhaupt nicht, habe aber festgestellt, dass es auch einige Frauen inzwischen gibt, die das mindestens genauso schlecht gönnen.

00:44:43: Also es ist nicht nur rein ein Männerproblem, sondern je nach Charakter auch ein ganz schön weibliches Problem.

00:44:50: Aber wir sind bei Männern und das erschreckt mich fast im Alltag immer und immer wieder.

00:44:54: Ich weiß nicht, wie es dir geht, dass die Bereitschaft sich ein Stück weit zu öffnen, selbst wenn man gut begonnen hat, ist doch sehr überschaubar.

00:45:02: Ja, aber ich denke, wenn wir nochmal an den Anfang zurückkehren, als wir über Rollenbilder gesprochen haben über gesellschaftliches Bild, der Männerwelt und so weiter und so fort, ist es nun mal so, wenn du in diesem Bild groß wirst, dann tust du dich halt schwer.

00:45:23: Grundsätzlicher Schwächen erst mal zu zeigen, ob das wirtschaftliche Schwächen sind, emotionale, sportliche, berufliche Schwächen, das spielt ja fast dann keine Rolle.

00:45:35: Aber gerade die mentalen Schwächen oder psychischen Schwächen, setzen sich ja dann nochmal oben drauf.

00:45:45: Das heißt, alles, was danach folgt, wird ja ohnehin davon im Grunde, kann man sagen, infiziert.

00:45:51: Und das Beispiel auch mit dem Suizid, den ich gerade oder das ich gerade gebracht habe, zeigt ja auch leider Gottes auch die Hauptgruppe.

00:46:04: die in Deutschland sich das Leben nimmt, weil, wenn wir uns auch da statistisch im Bundesamt zuwenden, für das Jahr zwanzig, hatten wir knapp zehntausend Menschen, die sich das Leben genommen haben und davon waren über siebentausend Männer.

00:46:23: Also wir sprechen von über siebzig Prozent.

00:46:26: Das sind ... Auch wenn man das jetzt vielleicht kurios empfindet, das auf den Tag auszudrücken, aber das sind knapp zwanzig Männer pro Tag, die sich umbringen in Deutschland.

00:46:39: Und auch das ist sicherlich nochmal ein Thema, womit man sich ja irgendwo auch beschäftigen muss.

00:46:47: Sprich das dafür, und das ist jetzt wirklich eine Frage, sprich das dafür, dass Frauen resilienter sind?

00:46:59: Ja, muss man ja fragen dürfen.

00:47:04: Oder spricht es dafür, dass Männer einfach, ich sage mal bewusst jetzt, ein Wort, was in dem Zusammenhang nicht wissenschaftlich oder medizinisch ist, oder Männer zu schwach sind.

00:47:18: Aber egal, die Fragen müssen wir nicht beantworten, sondern wir haben ein Problem.

00:47:23: Und es scheint auch zum Teil ein geschlechterspezifisches Problem zu sein.

00:47:29: Und demzufolge ist es sicherlich etwas, was man vielleicht auch transparent machen muss oder noch transparenter und gegebenenfalls so transparent, dass Männer eben die Angst davor verlieren, sich zu öffnen.

00:47:46: Noch mal, also nicht falsch verstehen, ich mache hier keine Geschlechtertrennung.

00:47:50: Natürlich auch jede Frau sollte sich anvertrauen, aber... Wir haben noch mal heute das Thema Männergesundheit oder Männerpsüche.

00:48:01: Deshalb nicht, dass man das falsch versteht.

00:48:04: Ich glaube, jeder, der mich kennt und die eine oder andere Folge gehört hat, der kann das einschätzen, aber ich möchte es trotzdem noch mal bewusst sagen.

00:48:11: Weil wir haben eine klare Überrepräsentanz in diesem Fall durch und bei Männern und dementsprechend unterstreicht das meine Meinung nach.

00:48:22: Wie wichtig die Mentalhilfe ist, wie wichtig die Prävention ist.

00:48:26: Und Grundsätzlich natürlich auch gute Zugänge in dieser Bereiche.

00:48:31: Und ich glaube, da ist Bedarf.

00:48:43: Ich habe eine Frage eigentlich.

00:48:46: Wenn wir jetzt mal nochmal davon ausgehen, dass grundsätzlich die Bereitschaft da ist, wenn wir davon ausgehen, dass über die Hälfte der Männer in Deutschland bereit ist und auch Willens ist, über das zu reden, was sie bewegt.

00:49:03: Und ich habe für einen solchen Aspekt angesprochen, den du auch direkt Wolli genommen hast, nämlich das Thema Krankenkassen.

00:49:11: Und gesetzten Fallen.

00:49:14: Das ist vielleicht eine gute Idee, den Weg dann zu jemandem zu suchen, der relativ neutral ist, nämlich zu einem Therapeuten zu gehen oder Coach, den er nennst, wie du willst.

00:49:22: Woran müssen wir arbeiten in Deutschland, deiner Meinung nach, wenn es darum geht, dieses Angebot, das ja erstmal grundsätzlich besteht.

00:49:29: überhaupt realistisch darzustellen.

00:49:32: Und wenn wir wissen, dass nicht nur über die Hälfte der Männer bereit sind, darüber zu reden, sondern dass auch die Zahl derer, die davon betroffen sind, erstmal grundsätzlich die Mental schon ihre Schwierigkeiten haben, dass diese Kurve Walter nach oben geht.

00:49:46: Darüber haben wir es öfter in diesem Podcast gesprochen.

00:49:52: Was können wir tun, um diese Situation zu verbessern?

00:49:56: um ein Angebot auch zu machen, das adäquat ist, so dass jeder von uns zahlt irgendwie Karkenkasse.

00:50:03: Das ist egal ob gesetzlich oder privaten Versicherheit.

00:50:05: Wir haben ja irgendwo auch ein Anrecht, darauf versorgt zu werden.

00:50:10: Jetzt ist natürlich klar, du bist Arzt und viele Psychotherapeutinnen haben ja erst seit gefühlt zwanzig Jahren ungefähr, ging es los einfach auch, dass Psychotherapeutinnen auch bei Karkenkassen zugelassen wurden.

00:50:25: Aber trotzdem habe ich den Eindruck, dass wir da immer noch nicht ein status quo erreicht haben, wo jedem geholfen werden kann.

00:50:33: Oder ist das zu viel Romantik und wir müssen aufhören, so naiv zu denken wie ich und den Anspruch zu haben.

00:50:40: Jeder Mensch hat das Recht auf eine volle Sache.

00:50:43: Nein, nein, was für eine Romantik ist das Wichtigste in allen Bereichen, meine Meinung nach.

00:50:52: Also erstmal nochmal.

00:50:55: Die die Wichtigkeit des Themas muss er erkannt sein.

00:50:58: Also ich habe ich also immer penge ich davon, dass unser Podcast überwiegend über mentale Gesundheit berichtet und erzählt und die ein oder andere Lösung sicherlich auch präsentiert.

00:51:12: Aber die ganze Medienlandschaft ist ja voll von mentalen und psychischen Beschwerden.

00:51:21: Und trotzdem hat man immer noch das Gefühl, Es ist nicht greifbar.

00:51:25: Es ist manchmal auch nicht sichtbar.

00:51:27: Es ist nicht messbar.

00:51:29: Man kann es nicht röntgen oder in einen MRT schieben.

00:51:33: Und demzufolge ist es so ein bisschen wie, das wird schon.

00:51:39: Nur die Zahlen sind ja normal erschreckend.

00:51:42: Also ob das Krankentage sind, ob das suizidale Fälle sind, etc.

00:51:47: Pp.

00:51:47: Also die Zahlen sprechen leider eine sehr, sehr dramatische Sprache.

00:51:53: Und sicherlich ist ein Thema diese sogenannten niedrisch-schwelligen Angebote.

00:52:01: Also die Überwindung, und zwar jetzt nicht nur die innerliche Überwindung, sondern die Überwindung von, wie komme ich überhaupt an einen Termin?

00:52:10: Wie komme ich dann diese Personen ran?

00:52:13: Diese Angebote müssten eigentlich erhöht werden.

00:52:16: Ob man das dann wie bei einem Unfall triage nennt also mit anderen worten die ersthelfer kommen vor ort schauen sich das an und versuchen im grunde zu überlegen welche personen oder welche personen sind am schwersten betroffen und dann wird letztendlich angefangen mit der versorgung weil wenn du jemand ich sage jetzt mal ganz banal wenn jemandem der eine platzwunder hat mit fünf leuten aufmerksamkeit schenkt während jemand gerade innerlich verblutet Das ist schwierig.

00:52:50: Man kann das ja in so einer Triageform sicherlich auch machen.

00:52:53: Aber wir brauchen diese sogenannten niedrigschwelligen Angebote.

00:52:58: Danach kann man ja sortieren und dann sagen, alles klar, Bob, erste Anlaufstelle, zweite Anlaufstelle, dritte Anlaufstelle.

00:53:05: Und wir müssen aber dem Thema ganz klar noch mehr Bedeutung beimessen.

00:53:14: Und das ist der allerwichtigste Schritt.

00:53:17: Aus diesem Schritt erwächst ja letztendlich auch alles weitere Ressourcen.

00:53:23: Ob das jetzt personelle Ressourcen sind, wirtschaftliche Ressourcen und so weiter und so fort.

00:53:30: Und das ist meiner Meinung nach das Hauptthema.

00:53:38: Dann nehmen wir das alles mal mit und hoffen, dass das viele da draußen hören, nicht nur Männer, sondern auch Entscheider, die in irgendeiner Form dann Angebot machen können und die Situation verbessern können.

00:53:50: Es gibt ja nun einige, die das Thema beleuchteten und da auch einen Impact reingeben und auch in das gesamte Thema Prävention.

00:53:58: Auch darüber haben wir ein paar mal schon gesprochen.

00:54:00: In diesem Podcast, in einigen Folgen sogar.

00:54:03: Also ich glaube, da sollte man auch nicht müde werden, damit sich dann ein Stück was verändert und damit das Angebot auch.

00:54:09: So ist das eben Männer, die keine Anlaufstelle haben jetzt und in dem Fall jetzt genau bei dieser Thematik, dann auch eine Anlaufstelle haben und das dann auch.

00:54:18: ... eine Chance auf ... ... neutrale ... ... neutrales Coaching besteht.

00:54:22: Dank dir sehr für heute ... ... und ... ... freuen mich schon ... ... auf den ... ... kommenden Freitag ... ... wo wir ... ... nehme ich dann auch ... ... mit einem ganz, ganz ... ... spannendes Thema haben.

00:54:34: Dann wollen wir ... ... ein bisschen sprechen ... ... über den Winterblues.

00:54:40: Genau.

00:54:42: Und wie wir mit dem Winterblues so ... ... umgehen können, ... ... da bin ich mal ... ... sehr drauf.

00:54:47: mit mir noch die Folge.

00:54:48: Ich auch.

00:54:49: Wird sicherlich wunderbar.

00:54:50: Und vielen Dank.

00:54:51: Tschüss, Wochenende.

00:54:54: Und eine erfolgreiche Woche für alle.

00:54:56: Danke.

00:54:56: Bis bald,

00:55:23: ciao.