00:00:00: Diese Folge, Lauf dich frei, wird dir präsentiert von Brookes Running.
00:00:04: Let's run there.
00:00:13: Lauf dich frei.
00:00:16: Dein Mental Health
00:00:17: Podcast.
00:00:19: Mit Mike Gleis.
00:00:21: Also was uns immer gezeigt wird, sind immer diese apokalyptischen krasten Beispiele, wo ich dann immer denke, das macht mich in der Tat auch wirklich ohnmächtig.
00:00:31: Ich glaube, ich kann einige so aushalten, aber irgendwann schalte ich ab.
00:00:34: Und Dr.
00:00:34: Budakilderim.
00:00:36: was uns über die ein oder andere Doku über den ein oder anderen Kanal suggeriert wird.
00:00:41: Von Forschungsgruppe A in der Weise von Forschungsgruppe B in einer ganz anderen.
00:00:47: Da müssen wir aufpassen, dass daraus eben keine Krankheit
00:00:50: wird.
00:01:02: In der letzten Folge hatte ich so gesagt, dass im November die Rosenblühen ich den Rasen noch mal gemäht habe und auch die eine oder andere Pflanze wieder Dinge getan hat.
00:01:14: Also Klimawandel gibt es nicht und er macht sich auch überhaupt nicht auf unsere mentale Gesundheit.
00:01:20: Er wirkt er sich aus und das weiß auch Dr.
00:01:24: Gild im Guten Tag.
00:01:26: Richtig.
00:01:27: Ja, vielen Dank.
00:01:29: Ich freue mich sehr wieder hier sein zu dürfen und ja und nichts zu vergessen.
00:01:35: Es gab ja auch einige, die in November jetzt wieder T-Shirt an hatten, also von daher.
00:01:41: Ja.
00:01:41: Ich gehörte dazu.
00:01:42: Das
00:01:42: war schon besondere, besondere Tage.
00:01:46: Unbedingt.
00:01:46: Definitiv.
00:01:48: Wie bewirkt sich das aber auf unsere mentale Gesundheitshaushalt, also das ganze Thema Klimawandel und so weiter und auch Generationen, die da am Start sind, die das massiv beschäftigt und die das nicht nur massiv beschäftigt, sondern direkt auswirkungen hat auch auf die mentale Gesundheit.
00:02:06: Und das ist nicht nur die GENZ, das sind auch andere Zielgruppen.
00:02:10: Da gehört vielleicht auch unsere dazu.
00:02:12: Also ich weiß, dass es in meinem Alter auch einige gibt, die, dass sie aktiv sind, die sich nicht nur Gedanken machen, sondern auch dann, wie gesagt, auch proaktiv werden.
00:02:24: Und bin gespannt, was wir da so ausgraben in einer ganzen Folge, wenn es um Klimawandel und Metallgesundheit geht und bevor wir da in so ein sehr, sehr tiefes Thema einsteigen.
00:02:37: Muss ich wissen, wie dein Mental Health Moment der Woche war?
00:02:42: Ja, sehr gerne.
00:02:44: Der war sehr kurz und knapp, hat aber einen schönen Nachklang.
00:02:51: Und zwar ging es wahrscheinlich eine alltägliche Situation für viele.
00:02:57: Aber ich fand, so wie die Dame das am Telefon gelöst hat, einfach beeindruckend.
00:03:05: Und es ging einfach um das Thema kfz versicherung und zwar ja genau ich habe die meisten versicherungen die man ja hat laufen mittlerweile fast digital.
00:03:20: also das heißt es gibt ja da keine menschen mehr sondern man schreibt irgendein email und dann antwortet irgendein chatbot und sagt wir verarbeiten gerne ihre anfrage und so weiter und so fort.
00:03:31: jetzt war es aber so neues fahrzeug bzw fahrzeugwechsel dann diese ominöse EVB-Nummer, die man dazu, glaube ich, braucht von KFZ-Versicherer.
00:03:47: Und dann sagt das Autohaus, ja, wir brauchen die aber heute.
00:03:52: Wir brauchen heute die Nummer.
00:03:54: So, und jetzt gucke ich da auf meine Uhr und denke, ja, Leute, ich bin in der Sprechstunde.
00:04:03: Ich muss die ja erst mal kontaktieren, wahrscheinlich anschreiben.
00:04:07: Und hoffen, dass die das überhaupt lesen.
00:04:10: Dann habe ich mir gedacht, mach mal, was total verrückt ist und ruf mal bei der Kfz-Versicherung an.
00:04:18: Angerufen, sofort jemanden da angerufen.
00:04:21: Ich glaube, es hat nicht zweimal geklingelt.
00:04:24: Dann war eine Dame dran.
00:04:26: Dann habe ich der Dame gesagt, passen Sie auf.
00:04:29: Wir haben aktuell ein Fahrzeug X. Das wird jetzt zu Fahrzeug Y. Sie müssen bitte kompletten neuen Fall anlegen.
00:04:37: Das sind die Adressen und ich brauche heute noch die EVB-Nummer.
00:04:43: Da sagt die Dame, okay, ich gebe das jetzt ganz kurz ein, schick Ihnen das Angebot und die EVB-Nummer, wenn Sie irgendwelche Veränderungen wünschen, sagen Sie kurz Bescheid.
00:04:59: Und dann habe ich, weil ich das gar nicht glauben konnte, habe ich gefragt ganz kurz.
00:05:06: Sie meint sehr jetzt, also Sie erledigen das jetzt.
00:05:08: Ja, sofort unmittelbar.
00:05:10: Wenn Sie aufgelegt haben, bearbeite ich das.
00:05:13: Ich schicke Ihnen gleich die E-Mail.
00:05:16: Ja.
00:05:16: Ich habe aufgelegt.
00:05:18: Du hast natürlich Angst.
00:05:19: In dem Moment, in dem du auflegst, hast du dir die Angst, das passiert nicht.
00:05:26: Und ich krieg die niemals wieder als Telefon.
00:05:29: Egal.
00:05:30: Aufgelegt.
00:05:32: Ich habe einen Kunden bedient nach diesem Telefon.
00:05:35: Also das Telefonat
00:05:37: hat ...
00:05:39: Lasset.
00:05:39: Fünfundvierzig Sekunden gewesen sein.
00:05:42: Fünfundvierzig Sekunden.
00:05:44: Hat das gedauert?
00:05:45: Ich habe nach dem Telefonat eine Person in der Praxis bedient.
00:05:51: Guck dann auf meine E-Mails.
00:05:53: Komplettes Angebot für die Versicherung.
00:05:57: Ausgearbeitet.
00:05:58: EVB-Nummer.
00:06:00: Direkt weiter.
00:06:00: Unglaublich.
00:06:02: Und jetzt werden natürlich viele sagen, ja gut, das ist doch selbstverständlich.
00:06:06: Ja, nein, nein.
00:06:08: Ist es ja nicht.
00:06:09: Deshalb fand ich das so bravourös einfach.
00:06:12: Also wie jemand, hört sich das vielleicht komisch an, einfach nur richtig gut seinen Job gemacht hat.
00:06:20: Ohne, fassen Sie auf, wissen Sie, wie viele Leute mich heute schon angerufen haben, wie viele E-Mails ich habe.
00:06:27: Sie liegen ganz unten auf meinem Stapel, sondern einfach nur mache ich, haben Sie gleich, erledige ich.
00:06:36: Toll.
00:06:37: Ja, einfach toll.
00:06:38: Ich meine, normalerweise nochmal sollte, am liebsten sollte das natürlich irgendwo selbstverständlich sein im Dienstleistungsbereich.
00:06:49: Aber, also es, ich würde die Dame fast gerne namentlich nennen, aber ich lasse das mal, weil ich, dass das dann doch vielleicht falsch rüber kommen, weil dann der Versicherer sagt, hör mal beim nächsten Mal, muss das schon rauszögern.
00:07:04: Nein, nein, aber Spaß beiseite.
00:07:06: Es war wirklich, hat mich, fand ich, top, fand ich einfach top.
00:07:13: Liebe Grüße an Frau Schiller von der Hansel-Merkur.
00:07:18: Genau.
00:07:19: Unbekannterweise.
00:07:22: Unbekannterweise.
00:07:24: Nein, schön, schön, weil ich habe es mit dem Landesbetrieb Verkehr zu tun, morgen, nach einem langen Ritz, weil ich einfach... einen neuen Führerschein brauche, der sich dann ja alle fünfzehn Jahre quasi, weil man, weil der Schleif wieder Kohle braucht, weil ich es eben nicht mehr so wie sie früher mal war oder die ganze Zeit eigentlich war, hier war auch schon die Plastikkarte, dass die einfach für immer bleibt.
00:07:46: Nein, jetzt sind alle fünfzehn Jahre, brauchst du ein neues Ding und deshalb muss ich zum Landesbetrieb verkehrt.
00:07:51: und ich will gar nicht hier erzählen, weil dann ist die Folge vorbei, was es gebraucht hat, um einen Termin zu bekommen dort und Vor allem die Desinformation vorher, weil ich im Bürgerabend war und alle sagten, du kannst es da machen.
00:08:07: Und ich dann lange auf diesen Termin gewartet habe, dann da war und innerhalb von dreißig Sekunden wurde ich abgebügelt.
00:08:13: So nach dem Motto her, wir machen das hier gar nicht.
00:08:15: Also ja, danke für die Informationen steht nur alles im Internet und deshalb habe ich mir auch den Termin geholt, habe angeklickt.
00:08:21: So wie es alle anklicken.
00:08:22: Ja, ja, das könnte ein Fehler sein.
00:08:24: Vielleicht.
00:08:26: Und jetzt gehe ich halt das zweite Mal, muss ich mal quer durch die Stadt und das dauert halt einfach.
00:08:30: Das ist halt einfach so.
00:08:33: Ja, ist aber auch keine Versicherung.
00:08:35: So viel kann ich sagen.
00:08:36: Aber schön, dass das mal funktioniert hat.
00:08:38: Guck mal, das ist doch schon mal was.
00:08:40: Ja, hat mich einfach, hat mich glücklich
00:08:42: gemacht.
00:08:44: Ganz kurz.
00:08:45: Sehr, sehr gut.
00:08:45: Hat mich glücklich gemacht.
00:08:47: Und bei dir?
00:08:48: Das ist gut.
00:08:50: Mich hat eine Sache überhaupt nicht glücklich gemacht.
00:08:52: Und zwar, du hast es vielleicht mitbekommen.
00:08:53: Und da, das hat unmittelbar, war auch irgendwie was mit der mentalen Gesundheit zu tun.
00:08:58: Diese gesamte Diskussion rund um Thomas Gottschalk bei der Bambi-Verleihung.
00:09:01: Weißt du, ob du das mitbekommen hast?
00:09:03: Aber da hat Thomas Gottschalk ja so einen komischen Eindruck gemacht, der zerrissen wurde, dieser Mensch, er wurde zerrissen ohne Ende, weil er gesagt hat, er sollte irgendwie chair lobhudeln und sagte, das ist die einzige Frau, die er wirklich respektiert in seinem Leben oder er respektiert hatte, dann keine Ahnung.
00:09:24: Da gab es Grufe in dem Publikum.
00:09:26: Genau, ernst genommen hat er gesagt.
00:09:28: Ernst genommen, ernst genommen.
00:09:31: Buch rufe noch ein Nöcher und er wurde gleich wieder gegeißelt und keine Ahnung.
00:09:35: und was ist mit diesem Mann los?
00:09:36: und er hatte verwirrt gebürgte und und keine Ahnung.
00:09:42: und genauso ist es nämlich auch gewesen.
00:09:44: Der Mann war komplett verwirrt irgendetwas und wir wissen alle nicht heute was es war.
00:09:50: Er hat dafür gesorgt dass dieser Mann komplett verwirrt war.
00:09:55: Also war es das Alter, hat er irgendwie Kreislaufprobleme gehabt, hat er Ja, keine Ahnung, also wenn man das gesehen hat, dann konnte man auf jeden Fall sehr deutlich erkennen, dass irgendetwas, dass er nicht bei sich war aus welchen Gründen auch immer.
00:10:12: Vielleicht war es ein schwerer Roter, vielleicht war es, man weiß es nicht, keine Ahnung.
00:10:16: Auf jeden Fall fand ich, was danach passiert ist dann, zeigt so sehr einmal mehr, wo wir in unserer Gesellschaft stehen.
00:10:29: dass wir die Helden von damals gerne einfach am Abgrund sehen und dann auch noch runterschubsen.
00:10:37: Und der ganze mediale Quatsch, der dann noch irgendwie passiert ist, fand ich so unwürdig.
00:10:42: Natürlich kannst du heute so einen Spruch und nicht mehr abliefern, aber Thomas Gottschalk hat diese Sprüche in den nachtziger Jahren schon gemacht.
00:10:50: Da haben sie ihn alle gefeiert für.
00:10:55: Deshalb können wir so einen Mann nicht verurteilen, weil der Mann in der Zeit ist und aus diesem Muster gar nicht mehr rauskommt.
00:11:03: Wir können ihm sagen, dass das scheiße ist von mir aus.
00:11:08: Wir können in die Diskussion gehen und das sein Frauenbild alles andere als noch zeitgemäß ist.
00:11:15: Darüber können wir reden und müssen das vielleicht auch.
00:11:19: Aber worüber wir nicht reden können, ist wie man mit einem Menschen umgeht, der auf der Bühne stand und überhaupt nicht bei sich war.
00:11:27: Das geht nicht.
00:11:29: Und das geht medial nicht.
00:11:31: Das geht in den sozialen Netzwerken nicht.
00:11:34: Dieser ganze Hate da abgekippt wurde.
00:11:38: Das fand ich erschreckend ehrlicherweise.
00:11:39: Ich fand es einmal mehr erschreckend, wie wir mit sowas umgehen.
00:11:45: Und dann auch noch Beifall klatschen, wenn das in großen Lettern irgendwo steht, dass Thomas Gottschalk da irgendwie wohl einen Fehler gemacht hat.
00:11:56: Das ist etwas, wo ich irgendwie so denke, oder mir die Frage stelle, geht man in anderen Kulturen vielleicht anders damit um?
00:12:04: Und was ist da eigentlich mit uns los, dass wir das mal brauchen, dass wir... Es gibt so viele wichtige Themen auf der Welt, wie zum Beispiel Klimawandel und Metallegesundheit.
00:12:16: Wir brauchen wir allen Ernstes die Auseinandersetzung mit dem Thomas Gottschalk, der Firmundseptig ist und Scherbe wundert.
00:12:26: Und vielleicht kann ich keine Ahnung, was er vorgemacht hat.
00:12:29: Also frage ich mich wirklich, geht es eigentlich noch?
00:12:32: Hat mich wirklich mit einem Augenstall ich auch merkt, sehr beschäftigt.
00:12:38: Ja, auf jeden Fall.
00:12:39: Und das ist ja schon, man merkt, du wirst auch emotional dabei.
00:12:43: Naja, ich glaube schon, dass ist ein weiteres Beispiel, wie jemand letztendlich als Blitzableiter genutzt wird.
00:12:56: viel trauriger fand, ist natürlich, dass das von der Bambi-Verleihung fast übrig geblieben ist.
00:13:04: Also man hat dann kaum noch über die Preisträger geredet.
00:13:10: Und selbst Cher ist ja untergegangen bei der Thematik.
00:13:16: Also am Ende des Tages ging es ja letztendlich Thomas Gottschalk,
00:13:20: der eine
00:13:21: Laudatio mehr oder weniger gehalten hat oder gehalten wollte.
00:13:26: Und das ist natürlich schon schade.
00:13:28: Da merkt man dann, wie auch wie scheinbar klein oder vor allen Dingen kurz die Zündschnur bei so vielen Leuten ist.
00:13:42: Es ist das eine, dass man jetzt als Privatperson irgendwo ein Kommentar unter einen Beitrag auf Social Media platziert.
00:13:54: ob der über oder unter der Gürtellinie ist, das muss dann jeder für sich entscheiden.
00:14:00: Aber ganze Verlage haben sich dem gewidmet und Thomas Gottschalk mehr oder weniger bei lebendigem Leib verbrannt.
00:14:11: Und da muss man natürlich auch so ein bisschen die Frage stellen, okay, was sollte von so einem Abend übrig bleiben, jemand, der scheinbar nicht ganz bei sich war?
00:14:23: und einen raus grauen hat und du hast es schön formuliert, was er in den Achtzig und Neunziger Jahren durchgehend gemacht hat, wo man ihn mit verrückten Einschaltquoten für gefeiert hat.
00:14:40: Oder sollte übrig bleiben, dass da einige wunderbare Künstler, wunderbare Menschen einfach auch geehrt wurden.
00:14:47: Und ich glaube, das wäre etwas wert gewesen.
00:14:53: noch mehr berücksichtigt zu werden.
00:14:55: Aber gut, wir leben in diesen Zeiten, wo man sich das nächste Opfer sucht.
00:15:04: Ich glaube natürlich, dass er auch ein bisschen Munition geboten hat und Angriffsfläche, aber das Ganze halt dermaßen auszuschlachten, als hätten wir keine anderen Themen, aber auch positive, auch schöne Themen.
00:15:21: Es ist natürlich ein bisschen bezeichnend für unsere Zeit.
00:15:25: Ich glaube, dass das in anderen Kulturen, die man zumindest einsehen kann, ja, mit Sicherheit auch nicht anders ist.
00:15:33: Also, ich glaube, da wird auch jemand verbal zumindest so schnell wie möglich gesteinigt mit großen Steinen, mit großen Felsbrocken, wenn es die Möglichkeit gibt.
00:15:50: Umso wichtiger ist, gewisse Dinge vielleicht auch ein bisschen zu relativieren.
00:15:57: Und ich glaube auch, dass heutige Thema mit Klimawandel, Schrägschriech, Klimaangst ist, in Ernst zu nehmen, das gleichzeitig aber auch eines, das man eben für die zukünftigen Generationen vielleicht etwas relativieren kann.
00:16:11: Und dann sieht die Welt dann doch wieder etwas rose aus, auch mit Thomas Kocak.
00:16:19: Das dritte Mal sind Brooks mit dabei, unser Partner in unserem Podcast und wir haben schon einiges erfahren über Brooks und über Schuhe und über alles Mögliche.
00:16:27: und heute wollen wir ein bisschen über Innovation sprechen.
00:16:31: Für viele Läuferinnen und Läufer wahnsinnig wichtig, weil letztendlich geht es immer und immer und immer und immer wieder, gerade bei ambitionierten Läuferinnen und Läufern, um den perfekten Schuh.
00:16:40: Gibt's den?
00:16:42: Was macht den aus?
00:16:43: Welche unterschiedliche Modelle gibt's bei Brookes?
00:16:45: und so weiter und so fort.
00:16:46: Ich würde gerne sprechen mit Maltennissen, der ist Key Account Manager, Central Territory bei Brookes und so ein bisschen macht der Experte in Sachen Innovation bei Brookes.
00:16:56: Herzlich willkommen im Podcast.
00:16:59: Ja, es ist schön, dass ich da sein darf.
00:17:01: Sag, es ist ja poch.
00:17:04: Schwieriges Thema eigentlich, den perfekten Laufschuh zu finden, ist erstmal eine Wissenschaft schon fast für sich.
00:17:12: Gibt es überhaupt, es gibt Experten, die sagen ja, es gibt Experten, die sagen, wenn überhaupt dann für jeden Menschen vielleicht, aber den besten Laufschuh wahrscheinlich nicht.
00:17:22: Aber was, lasst uns das so ein bisschen unterbrechen, macht denn ein Laufschuh von Brooks besonders?
00:17:28: Also erstmal ist es so, wir sind als wirklich reiner Running-Expert halt wirklich zu hundert Prozent darauf fokussiert.
00:17:34: wirklich den besten Laufschuh für jeden Läufer für jede Läuferin zu bauen.
00:17:38: Und es ist tatsächlich auch alles.
00:17:40: in all unserem Handeln steht der Läufer immer im Zentrum.
00:17:43: Ich glaube, das ist erstmal ganz wichtig, vorab dazu zu sagen, dass egal welche Entscheidung wir treffen, wir wirklich immer aus der Sicht des Läufers diese Entscheidung treffen und auch auf der Basis unsere Schuhe bauen.
00:17:54: Und wir versuchen tatsächlich das Ganze möglichst gut.
00:17:59: mit unserer Kollektion abzudecken, aber natürlich, wie du gerade schon gesagt hast, es gibt nicht den perfekten Laufschuh für den Läufer.
00:18:05: Die Läufer sind total unterschiedlich.
00:18:07: Jeder hat eine eigene Art zu laufen.
00:18:10: Wir fassen das Ganze bei uns unter Run Signature zusammen.
00:18:13: Run Signature, eben wie die persönliche Unterschrift, ist eben auch der persönliche Laufstil.
00:18:18: Und aus unserer Denke ist es auch eben auch ganz wichtig, in diesem persönlichen Laufstil so wenig, wie es geht, einzugreifen, sondern erst dann Wenn der Läufer tatsächlich in der Laufbewegung irgendwann aus seinem gewohnten Bewegungsablauf ausbricht, dann einen gewissen Support zu bieten.
00:18:35: Und was wir?
00:18:36: Ja, Entschuldigung.
00:18:38: Genau, wie wir die ganze Kollektion dann aufbauen, bei uns nennt sich das ganze Portale.
00:18:43: Um es für den Läufer auch möglichst einfach zu machen, zu einfach sagen, wir haben Portale, die wie unsere Kategorien sind.
00:18:49: Wir nehmen das Giserene Portal, das steht halt wirklich für Premium Cushion.
00:18:52: Die besten Materialien, die wir verarbeiten sind auch die teuersten Schuhe.
00:18:56: Man sagt, da haben wir die beste Dämpfung auf die höchsten aufbauten, die besten Obermaterialien.
00:19:02: Und das wird dann nochmal runtergebrochen auf die einzelnen Laufgefühle.
00:19:07: Genau, ob ich jetzt eben ganz klassischen Neutral-Schuh brauche, ob ich ein GTS-Schuh brauche, der ein gewisses Support-System hat, oder eben Maximum-Kuschenschuh, der nochmal ganz anders mit einer Rocker-Technologie aufgebaut ist.
00:19:19: Ich sage, du bist jetzt schon so ein bisschen dabei eigentlich.
00:19:22: Es gibt hier doch so ein bisschen die unterschiedlichen Modelle mal bei Brokes.
00:19:26: Geht es noch mal so einen kleinen Überblick?
00:19:28: Was habe ich für Möglichkeiten?
00:19:30: Genau.
00:19:31: Also von dem Rahmen ist es letztendlich so, dass wir es in zwei Dinge aufteilen.
00:19:35: Zum einen ist es einmal, sag ich mal, das Level, die Qualität des Schuhs.
00:19:39: Wie gut ist das Ganze?
00:19:40: Also das teilen wir ein gut, better, best auf.
00:19:42: Gut ist quasi unser Price Entry.
00:19:44: Better ist dann quasi so die Mittelpreislage.
00:19:47: Und best ist dann tatsächlich sind die absoluten Top-Schuhe, Topmaterialien, Top zwischen so und Top-Obermaterialien.
00:19:54: Und dann teilen wir das aber nochmal auf einer zweiten Linie letztendlich auf in die unterschiedlichen Running Experiences.
00:20:00: Die teilen sich bei uns aktuell auf bzw.
00:20:04: jetzt ab ersten Zwoten kommt eine neue Kategorie dazu, aber ich führ sie schon mal mit auf in Flex, einfach maximale Flexibilität.
00:20:14: Dann eben ein Trusted Ride, das ist der klassische Neutral-Schuh, Structured.
00:20:19: Das ist eben Schuh, der noch zusätzliche Support-Elemente hat und eben Max-Cushion.
00:20:24: Also maximale Dämpfung, sehr viel Zwischensohle, sehr viel Rocker.
00:20:29: Genau.
00:20:31: Und wenn man das Ganze jetzt sich anguckt, wie es von den Modellen ist, weiß ich mal, wenn ich jetzt die klassischen Schuhe nehme, Price Entry ist der Revel, liegt bei hundert Euro.
00:20:39: Im klassischen Mittelpreissegment ist es der Ghost, unser meistverkaufter Schuh und auch bei Weitem der meistverkaufte Schuh im deutschen Markt.
00:20:46: Wir haben jetzt gerade in neuen Zerkarnerzahlen gesehen, sieben Komma vier Prozent Marktanteil über wirklich alle Modelle im Markt.
00:20:52: Das ist umso erstaunlicher, weil tatsächlich die Nummer zwei ungefähr die Hälfte nur ausmacht.
00:20:56: Also da sieht man halt, welche Relevanz zum Schuh auch hat.
00:20:59: Und eben oben im oberen Preissegment ist es dann der Glycerine und eben die Schuhe, die dazu kommen, der Glycerine GTS als Support Variante Glycerine Max.
00:21:09: Und das Gleiche finden wir auch beim Ghost, den es auch nochmal nicht als GTS Variante gibt, tatsächlich.
00:21:16: Weil aus der Historie heraus ist der Support Schuh von dem Ghost heißt Adrenalin, zweitmeist verkaufte Schuh im deutschen Markt und auch weltweit einer der stärksten Schuhe.
00:21:27: Da ist es tatsächlich so, dass wir diesen Namen nicht aufgeben wollen.
00:21:30: Also rein von der Denke müsste dieser Schuh vielleicht Ghost GTS heißen, aber der bleibt Adrenalin GTS, weil dieser Name einfach stark ist, das ist auch das, was die Läufer... den Kensi, man sowas gibt man natürlich, so ein Essid gibt man nicht auf.
00:21:43: Das brichst du auch von den Läufern und die Kensi, aber gehen wir mal noch ganz viele Schritte zurück.
00:21:49: Ich bin Laufanfänger und woauf soll ich dann achten, welches Modell wäre ein guter Einstieg und warum?
00:21:57: Also erst mal so ein bisschen gucken, wo wird dann überhaupt gelaufen?
00:22:00: Also als Laufanfänger natürlich würde ich immer erst mal davon ausgehen, wo sind dann eigentlich meine Laufstrecken, würde ich eher abseits der Straßen laufen?
00:22:07: oder will ich?
00:22:08: klassisch auf der Straße laufen.
00:22:10: Ich würde jetzt mal sagen für den Großteil der Läufer, gerade hier in Deutschland ist es eher der Straßenlaufschuh.
00:22:16: Aber wir haben natürlich auch andere Regionen, wo auch die Laufanfänger direkt im Trail anfangen und man dann natürlich erstmal guckt.
00:22:22: Okay, wer ist der Untergrund, also was ist das Terrain, den ich laufen möchte?
00:22:27: Und dann kommt es tatsächlich ein bisschen drauf an.
00:22:28: Zum einen natürlich, wie intensiv möchte ich trainieren, wie intensiv möchte ich laufen.
00:22:32: Da würde ich mich natürlich dann in diesem Good Better Best auch irgendwo einkategorisieren.
00:22:37: Wenn ich jetzt sage, okay, ich bin eigentlich Also ich gehe ins Fitnessstudio, aber ich will einmal die Woche auch mal fünf Kilometer laufen gehen.
00:22:44: Dann würde ich wahrscheinlich eher im unteren Preisegment erst mal anfangen.
00:22:47: Wir gucken okay, da erstmal einzusteigen.
00:22:51: Ich sage okay, nein, ich möchte wirklich mit dem Laufen anfangen.
00:22:54: Und wirklich, keine Ahnung, jetzt meine dreimal die Woche strebe ich jetzt mal an, da wirklich eine Runde laufen zu gehen.
00:23:00: Dann bin ich wahrscheinlich eher mittleren über oberen Preisegment.
00:23:03: Und dann kommt es tatsächlich darauf an, wie lauf ich dann eigentlich?
00:23:06: Brauche ich zusätzliche Unterstützung, weil ich aus meinem gewohnten Bewegungsablauf in der Laufbewegung irgendwann mal ausbrechen und brauchen zusätzlich Support-Element, wenn wäre ich eher bei einer GTS-Variante.
00:23:17: Und dann ist es eben auch noch so eine Sache, es gibt durch dieses ganze Max-Cushion Schuhe, die nochmal ganz anders funktionieren, die sind ein bisschen fester von der Zwischensäule, ein bisschen breiter von der Auflage und haben eine starke Rocker-Konstruktion.
00:23:28: Das ist so ein bisschen Geschmackssache der Läufer.
00:23:31: Letztendlich bin ich jetzt lieber bei einem Ghost zu Hause, so diese klassische Laufstiletten, die ich von früher bekenne.
00:23:37: die es schon seit Jahren gibt.
00:23:38: oder mag ich es lieber ein bisschen mehr Zwischensäule zu haben, bisschen mehr Vortrieb, also das ist ein Schuh, wir reden immer davon, dass wir sagen, der Schuh läuft für dich, es macht den Lauf möglichst einfach durch diese starke Schaukelstuhl-Konstruktion, so wie es auch nennt.
00:23:53: Genau, da würde man sich das Ganze dann angucken.
00:23:55: Und dann ist es natürlich auch wieder die Sache, möchte ich maximale Komfort und bin ich bereit, das Geld dafür auszugeben, dann kann ich natürlich auch gleich im oberen Preisegment einsteigen.
00:24:05: Das kommt, würde ich sagen, dann aber so ein bisschen auf den Geldbeutel an und man kann durchaus, gerade wenn man mit dem Laufen anfängt mit einem mittelpreisigen Schuh, gut starten.
00:24:14: Aber es kommt natürlich auch ein bisschen darauf an, ob es schon irgendwie Vorbelastungen sind, habe ich schon irgendwelche Probleme in den Füßen oder sonst was, dann muss man halt auch gucken, was eignet sich mehr und dann geht man tendenziell auch eher zu einem hochpreisigeren Schuh.
00:24:29: Bei der Orientierung ist es recht diffiziel, weil es ganz viele Technologien gibt.
00:24:33: Auch jeder hat beim Hersteller auch immer wieder unterschiedlich.
00:24:35: Dann gibt es welche, die da arbeiten mit Luftpolstern.
00:24:37: Dann gibt es Leute, die wiederum Hersteller, die viel mit Carbon arbeiten.
00:24:44: Dann gibt es welche, die mit kleinen Elementen arbeiten in der Sohle.
00:24:49: Also welche Technologien gibt es aber auch.
00:24:51: Ich gibt es da auch nochmal unterschiedliche.
00:24:52: dann insgesamt.
00:24:53: Inner hat das Brooks Cosmos.
00:24:56: Ja.
00:24:57: Definitiv.
00:24:58: Da spielen wir auch die ganze Klavier Tour letztendlich an Technologien.
00:25:00: Carbon ist halt wirklich was, was in den absoluten Top und in den wirklichen Wettkampfschuhen verbaut wird.
00:25:06: Also ist tatsächlich für den konventionellen Läufer in der Regel ungeeignet.
00:25:11: Dann haben wir jetzt von unseren Zwischensohnmaterialien.
00:25:14: Unser Zwischensohnmaterial nennt sich DNA.
00:25:18: In Deutschland würden wir quasi DNS dazu sagen.
00:25:22: Das kommt daher, dass unser Unser Zwischensohnmaterial schon seit vielen, vielen Jahren ein nicht- Newtonisches Material ist.
00:25:28: Das heißt, es passt sich Gewicht und Geschwindigkeit des Läufers an.
00:25:34: Das heißt, das so schneller ich laufe, desto fester wird das Material, desto mehr Gewicht ich darauf bringe, desto fester wird dieses Material.
00:25:41: Und deswegen DNA, weil es sich individuell eben auf den Läufer anpassen kann.
00:25:45: Und das ist über die Jahre weiterentwickelt worden.
00:25:47: Aktuell sind unsere Zwischensohnmaterialen DNA Loft VII.
00:25:51: Das wird tatsächlich so im unteren Preissegment einbauen, denn DNA Loft VIII, was wir bei den mittelpreisigen Schuhen haben, was dann tatsächlich Stickstoff initiiert ist.
00:26:02: Also dadurch eine sehr, sehr gute Dämpfungseigenschaften hat, aber auch einen gewissen Rebound hat.
00:26:07: Rückstellkräfte, der ganze Schuh ist ein bisschen... Ja, gibt halt die Energie ein bisschen mehr zurück.
00:26:11: Stickstoffinitiierte Verfahren sind seit ein paar Jahren auf dem Markt, das ist sehr, sehr innovativ.
00:26:18: Und in dem oberen Preissegment arbeiten wir tatsächlich mit einem neuen Material, das sich DNA Tune nennt.
00:26:23: Und das ist tatsächlich, es sind zwei unterschiedliche Strukturen, einmal eine sehr robe Struktur, die maximale Dämpungseigenschaften hat, aber zusammen in einem Produktionsprozess in der Zwischensole auch noch eine etwas feinere Textur, insbesondere im Vorfuß, die deutlich responsiver ist und einfach noch mal ein bisschen bäunziger ist und ein bisschen mehr Vortrieb gibt.
00:26:43: Das ist ein tatsächliches Material, was in der Glysogyn-Serie zu finden ist.
00:26:48: Begibt ja immer wieder so rumgeschwörtes Guide Rails.
00:26:52: Was ist das und warum brauche ich sie?
00:26:55: Guide Rails.
00:26:56: Also, im Jahr zwei Tausend Fünfzehn hat Brooks tatsächlich angefangen, also den ersten Schuh auf dem Markt zu gehen, aber sich vorher schon Gedanken zu machen.
00:27:04: Mein früher war der Medial Post, also die klassische Pronationsstütze, war tatsächlich so, dass Allheilmittel über Jahre, sagen wir mal in den neunziger Jahren, sind deutlich mehr gestützte Schuhe als neutrale Schuhe verkauft worden, weil es einfach ... So der Glaube war, wenn ich das Sprunggelenk maximal supporte und alles gerade stell, das ist super für den Läufer.
00:27:24: Man hat dann irgendwann mal rausgefunden, naja, das soll Verletzungen verhindern und das tut es nicht wirklich.
00:27:29: Und deswegen haben wir uns von Brooks dann irgendwann mal gefragt, okay, das muss doch eine andere Technologie geben, die es besser macht.
00:27:35: Und dann sind es im Transcend mal diese Guideways aufgekommen, die damals noch ein kompletter Rahmen um diesen Schuh waren.
00:27:42: Und im Jahr zwei Tausend neunzehn wurde es dann halt wirklich richtig ernst, da haben wir die Technologie noch weiter... weiter ausgebaut und sie hat tatsächlich damals in unseren meistverkaufenden Schuh in den Adrenalin auch eingebaut.
00:27:53: Und die Guideways funktioniert halt anders als eine klassische Stütze, sondern sie funktioniert wie so ein Adram.
00:27:59: Wir sagen einfach, dass es ein allumfassendes Support-System, was dann eingreift, wenn der Läufer es braucht.
00:28:04: Man kann sich das so ein bisschen vorstellen, wie man in der Bobbahn ist.
00:28:07: Das heißt, der Bob, maximal in Speed, aber bevor der Bob halt irgendwann mal aus dieser Bobbahn rausgeht, gibt es halt eine Schranke, dass der Bob da eben nicht rausfliegen kann, oder?
00:28:16: Wenn man die Bowling-Bahn kann man auch immer ganz gut als Metapher nehmen, wenn man sagt okay, damit ich eben nicht in die Seitenbahnen reinrollen, fahre ich an den Seiten diese Schutzgitter hoch und so funktioniert auch eben die Guidewheel.
00:28:28: Die greift halt dann ein, wenn es nötig ist.
00:28:32: Ich fühle mich gerade ein bisschen doppelt.
00:28:35: Das kann aber nur an der Technik legen, aber lasse ich nicht irritieren.
00:28:41: Okay.
00:28:43: Genau, also bei dem ist es so, dass wir auf der Medialen, also auf der Innenseite des Schuhs, tatsächlich auch einen Keil einbauen, den zweite Härtegrad hat, aber der ist eben nicht durchgehend wie früher dieser typische Medial-Post bis zur Unterseite in der Zwischensule angebracht.
00:28:59: Das heißt, es lässt immer noch diese klassische Pronation zu, aber korrigiert sie halt dann, wenn es von Not nötig ist.
00:29:06: Und der Klu bei der Guide-Rail ist, dass wir eben auf der Lateralen, also auf der Außenseite, Ebenfalls, die Zwischensohle ein bisschen hochgezogen haben, dass wir hinten wie so eine Schale um die Ferse haben, die die Fersenrotation verhindert.
00:29:20: Weil man damals herausgefunden hat, diese Knieprobleme, die wir ja durch die Ponationsstütze in erster Linie in Griff bekommen wollten, weil es die häufigste Verletzung bei Läufern ist, ist sehr, sehr viel durch diese Scherkräfte, dass einfach die Ferse in dem Schuh nach außen rotiert.
00:29:34: Und um das zu verhindern, ist eben lateral diese Guidewheel hochgezogen worden.
00:29:40: Und ja, gab damals einen Riesenaufschrei.
00:29:43: Weil natürlich die Pronationsstütze damals das große Thema war, wenn wir heute in Schuhwände gucken, ist die Pronationsstütze tatsächlich mehr oder weniger ausgestorben.
00:29:53: Es gibt sie einfach nicht mehr und da kann man tatsächlich sagen, war Brooks ein ganz klarer Innovation-Lieder und hat damals tatsächlich so den neuen Branchenstandard auch damit gesetzt.
00:30:03: Aber ich war damals auch schon im Sales bei Brooks, es war jetzt auch nicht die einfachste Zeit.
00:30:07: Also gerade... Laufspezialisten waren sehr skeptisch auf diese neue Technologie, aber es hat sich einfach bewahrheitet, dass wir es richtig gemacht haben.
00:30:18: Und das ist eben tatsächlich die Technologie für die Läufer, die wenn sie jetzt laufen irgendwann
00:30:23: oder
00:30:24: nicht mehr in ihrem gewohnten Bewegungsablauf sind.
00:30:27: und dann greift eben dieses Support-System ein.
00:30:30: Das sieht man auch ganz gut bei Analysen, ob das eben von nöten ist, diese Guideway zu haben oder nicht.
00:30:37: Super.
00:30:38: Vielen Dank.
00:30:39: Vielen Dank, dass du uns reingeholt hast in die Innovation und auch nochmal in das eine oder andere technische Momentum.
00:30:46: Und wünsch dir einen guten Lauf und danke, dass du da warst.
00:30:52: Sehr gerne.
00:30:53: Danke.
00:30:55: Absolut.
00:30:56: Auch mit Thomas Gottschalk.
00:30:58: Das ist
00:30:58: wohl ein paar.
00:30:59: Lass uns einsteigen in den Klimawandel und in den Zusammenhang gebracht mit der mentalen Gesundheit.
00:31:07: Und ich finde es ganz interessant, dass es schon im Nachhaltigkeitsbericht an der großen Krankenkasse in zwei, zwanzig, zwei und zwanzig ganz klare Hinweise gab, darauf aufzupassen und auf sich aufzupassen.
00:31:27: Verlagenscheinlich ist ja nun wirklich so, dass eben der Klimawandel einiges beeinträchtigt.
00:31:34: die psychische Gesundheit und zwar durch direkte Auswirkungen wie Stress und sogar Traumata durch extrem Wetterereignisse und indirekte Folgen von Angst, Existenz, Ängsten, Hilflosigkeit.
00:31:45: Eben wegen der Klimakrise.
00:31:48: Und es ist nicht so, dass das in extremen, also in Ländern mit extremen Klimaverhältnissen gilt, sondern in der gesamten Bevölkerung.
00:31:56: Und
00:31:57: dann
00:31:58: aber auch gerade in... zu Gruppen wie älteren Menschen, Kindern, Menschen mit Vorerkrankungen und so weiter und so fort.
00:32:09: Also wir haben es hier mit einer Materie zu tun, seit einigen Jahren, die schon massiv ist.
00:32:17: und wenn man sich da so reinschraubt und ich hatte das Thema immer mal wieder auf dem Radar, wenn du dir dann aber das Zahlen anguckst und wenn du dann einfach auch sich wie tief das eingreift, das war mir ehrlich aber Saison nicht bewusst.
00:32:32: Ich bin es, glaube ich, jemand, der hoffentlich reflektiert genug ist und solche Dinge wieder in den Klimawandel sicher ins Kalköd auch zieht und überlegt, was macht das eigentlich mit mir, was macht das mit meiner Familie, was macht das mit meiner Tochter, was macht das mit meinen Freunden?
00:32:47: Aber es ist nicht so, dass es jetzt die ganze Zeit schon nicht und eben omnipräsent ist.
00:32:52: Und dann steigst du ein in ihre Schere, guckst dir dann eben diesen Nachhaltigkeitsbericht an, du guckst dir... Vielleicht auch noch mal die Uni Augsburg an, die geforscht hat zum Klimawandel, der dieselische Gesundheit, sozusagen sie ist auch bedroht.
00:33:14: Und zwar in einer Form von Klimawandel-Ohnmacht, so nennen die das, oder haben sie das genannt in der Studie, wo Menschen dann einfach in so eine Art Depressionen verweigern oder Angstzuständen, posttraumatische Belastungsstörungen.
00:33:28: Das sind jetzt alles so Schlagworte, die ich mal so hin, Pfefferdiale nicht von Papp sind.
00:33:33: Und ich im Leben nicht weiß nicht, wie es dir geht, damit gerechnet hätte, dass das so massiv ist.
00:33:43: Also, dass das Thema massiv ist, habe ich schon wahrgenommen, jetzt nicht, weil es bei uns ein Thema ist.
00:33:52: Im Grunde ist es, das kann ich vielleicht vorwegnehmen, bei uns überhaupt kein Thema.
00:33:58: Also... Wir machen uns über das Thema, also wir machen uns, nicht Gedanken, ja, aber es ist kein Thema, wie es jetzt teilweise in diesen Bereichen ist oder auch in den, in den Kohorten, die für die Studie untersucht worden sind.
00:34:14: Ich glaube, man muss ja auch unterscheiden einmal zwischen den Klima... Effekten, so möchte ich es mal nennen, die man ja auch teilweise zu spüren bekommt.
00:34:31: Also ob das jetzt dann mal ein sehr heißer Sommer ist oder starke Regenfälle und so weiter und so vor.
00:34:40: Wir haben hier in der Ecke seinerzeit die Überschwemmungen gehabt im Ahrtal.
00:34:49: Wenn man das vor der Haustür mehr oder weniger mitbekommt, dann kann das einen natürlich nicht kalt lassen.
00:34:58: Vor allen Dingen, das ist auch wiederum etwas, was man respektieren und auch anerkennen muss, wie viel Macht, wie viel Kraft die Natur hat.
00:35:09: Und am Ende des Tages, wenn die Natur möchte, werden wir innerhalb von Stunden ausgerottet.
00:35:16: So, das ist jetzt kein Aufruf, jetzt Klimaangst zu bekommen, sondern einfach, dass man sich mal seiner Rolle im Universum auch ein bisschen bewusst ist und klar wird.
00:35:28: Und das Klima hat es vom ersten Menschen gegeben.
00:35:32: Das Klima wird es auch nach dem letzten Menschen geben.
00:35:34: Und wir sind meiner Meinung nach Gäste auf dem Planeten.
00:35:42: Wir haben unsere Zeit.
00:35:43: Jeder hat seine eigene Zeit mit seiner zu erwartenden Lebensdauer.
00:35:50: Und dann gibt es natürlich auch einfach Gruppen, Kreaturen.
00:35:56: die einfach auch eine gewisse Zeitspanne auf dem Planeten dann verbringen.
00:36:01: Und deshalb muss man das ein bisschen unterteilen.
00:36:03: Einmal in das Thema, was sind Klimaeffekte, die wirklich nachhaltig Zerstörung, nachhaltig auch Schäden angerichtet haben oder anrichten können.
00:36:15: Und dann gibt es eben das Thema Klimabedrohung oder Klimaangst.
00:36:19: Es gibt noch einen anderen Begriff, den ich in diesem Zusammenhang gefunden habe, nämlich Echo anxiety.
00:36:26: was häufig dann auch verbunden ist mit Zukunftsorgen.
00:36:29: Und ich glaube, jeder, der schon mal was erlebt hat, ob das eine Überflutung war, ob das eine gewisse Hitzeperiode war, Stürme, Typhune, Hurricanes, Gott bewahre Tsunami und so weiter.
00:36:48: Das hat es auch alles gegeben.
00:36:49: Es ist gar nicht so lange her.
00:36:51: Erdweben.
00:36:54: Natürlich würde jeder sagen, um Gottes Willen, das hängt alles irgendwo miteinander zusammen und der Mensch spielt da eine Rolle.
00:37:04: Selbstverständlich spielt der Mensch eine Rolle, wie jedes Lebewesen auf dem Planeten.
00:37:09: Wir müssen es aber trotz allem und da spreche ich jetzt auch als Vater und hoffentlich irgendwann auch als Großvater.
00:37:19: dass man natürlich die zukünftigen Generationen schon auch vorbereiten muss und auch irgendwo aufklären muss, so ein bisschen auch führen muss, dass das lebenswert ist.
00:37:37: Wenn ich aber Umfragen höre oder große Nachrichtenkanäle auflisten, worüber sich heute jugendliche Gedanken machen, Und an Nummer eins steht Krieg und an Nummer zwei steht Klima.
00:37:55: Manchmal auch umgekehrt.
00:37:56: Dann ist Klima die Nummer eins und Krieg ist die Nummer zwei.
00:37:59: Dann sind das alles so Dinge, wo ich halt schon sage, okay, wir können und deshalb finde ich den Begriff Klima oben macht fast am besten.
00:38:08: Weil es muss uns klar sein, dass wir unmächtig sind.
00:38:13: Wenn das um dieses Thema geht so hat das klingen mag.
00:38:17: jetzt werden natürlich vieler kommen und sagen der docke hat es nicht verstanden.
00:38:22: Solarpanele Elektro Autos und so weiter und so.
00:38:27: natürlich habe ich es verstanden.
00:38:28: man muss sich nur im klaren darüber sein wie sind wir strukturiert?
00:38:34: was benötigen wir also?
00:38:37: was benötigen wir um zu überleben und wie wird das hergestellt und die Voraussetzung dafür geschaffen, dass wir überleben können.
00:38:50: Und wenn wir uns das mal zu Gemüte führen, dann ist es nun mal leider ein absolut zweischneidiges Schwert.
00:38:58: Weil wir werden nicht überleben, wenn wir nicht bereit sind, leider Gottes gewisse klimaschädlichen Entscheidungen zu treffen.
00:39:10: Ob wir das wollen oder nicht.
00:39:12: Und deshalb müssen wir davon wegkommen, dass wir uns über Dinge Sorgen machen, die wir nur sehr, sehr, sehr, sehr, sehr bedingt beeinflussen können.
00:39:23: Und vor allen Dingen, was wir dafür schaffen müssten, wäre ja ein Gesamt einheitlicher Konsens.
00:39:31: Also wir müssten mehrere Kontinente, nicht nur Menschen und Gruppen und Vereine und Länder, sondern Kontinente dazu bringen.
00:39:45: Einheitlich zu denken, einheitlich zu sehen.
00:39:50: Und ich glaube, dass das etwas ist, was wir natürlich, also was wir schwierig gestalten können.
00:39:57: Weil wir müssen uns ja darüber im Klaren sein, wir reden häufig über Dinge, die jeder sein lassen kann.
00:40:06: Aber wir reden selten über Dinge, wo sich die meisten überhaupt keine Gedanken darüber machen, nämlich wenn wir uns mal anschauen, welche Was die größten Faktoren sind, die nachhaltig das Klima beeinflussen.
00:40:23: Und das ist zum Beispiel Landwirtschaft und Tierhaltung.
00:40:29: Und dann werden schon die Ästen sagen, Landwirtschaft, Tierhaltung, brauchen wir.
00:40:35: Ja klar,
00:40:37: brauchen wir.
00:40:38: Ist aber klimaschädlich.
00:40:42: Dann Verkehr und Transport.
00:40:45: Da werden viele, ah, ein Verkehr, ja klar.
00:40:47: Doki, du meinst Fahrradfahren, ne?
00:40:50: Ja, sag ich, ja, ja, ich meine Fahrradfahren.
00:40:53: Aber wie oft sitzen wir zu Hause und sagen, Schatzi, ich werde gerne morgen Toilettenpapier geliefert.
00:41:08: Ich möchte nicht mit dem Fahrrad zum Supermarkt.
00:41:11: Ich möchte, dass mir jemand morgen Toilettenpapier nach Hause bringt.
00:41:15: Dann wird das online angewählt und gebracht.
00:41:19: Und ich spreche jetzt gar nicht von irgendwelchen chinesischen Billigprodukten, die wir bestellen, weil die kommen nicht mit dem Fahrrad.
00:41:28: Die kommen übrigens auch nicht mit einer Drohne, die elektromobil gesteuert wird, sondern die muss meistens über den Luft- oder Schiffsverkehr als Fracht kommen.
00:41:42: Das ist alles klimaschädlich.
00:41:44: Gesunde Ernährung ist in vielerlei Hinsicht.
00:41:48: Klima schädlich, weil die Voraussetzungen dafür, wenn mir jemand sagt, weniger Fleisch, dafür aber mehr Fisch.
00:41:56: Ja, wo kommt denn der Fisch her?
00:41:58: Der kommt nicht aus dem Aquarium.
00:42:00: Dafür werden regelrecht Meeresgründe gerodet, um ein bisschen Fisch zu fangen.
00:42:08: Und Thema Industrie.
00:42:14: Allen voran Zementindustrie.
00:42:16: Also wenn mir jetzt heutzutage einer sagt, er möchte in einem Tipi schlafen.
00:42:20: auf hundert-achtzig Quadratmeter allerdings, ist ja klar.
00:42:24: Mesonet-Tipi.
00:42:27: Da sage ich, kannst du gerne probieren, aber alleine die Zementindustrie.
00:42:32: Was das für ein CO-Zwei-Ausstoß ist, aber wo wollen wir denn wohnen?
00:42:37: Wir werden übrigens noch knapp zwei, vielleicht zweieinhalb Milliarden Menschen noch on top bekommen.
00:42:45: Die wollen alle nicht im Tipi wohnen.
00:42:47: Die wollen alle in einem Stahlbeton und zementgegossenen Haus meistens wurden.
00:42:55: Das heißt also, wir müssen uns schon darüber klar sein, wenn wir
00:42:58: über
00:42:59: Bedrohungen sprechen.
00:43:01: Wie real sind diese Bedrohungen, dass ich meine Zukunft davon abhängig mache?
00:43:08: Dass ich also teilweise Jugendliche zu hören bekomme, in Umfragen oder irgendwo vor irgendeiner Kamera oder irgendwelchen TikTok-Videos, die sagen, ich möchte keine Kinder in dieser Welt, weil wir vom Klima bedroht sind.
00:43:21: Und dann müssen wir ein bisschen aufpassen, dass wir da auch Hilfestellungen einfach liefern und letztendlich jeder für sich bescheiden, demütig als Gast auf dieser Erde seinen Teil erfüllt.
00:43:37: Aber es muss, wie gesagt, irgendwo auch eine gewisse Relation zu diesen Themen geschaffen werden.
00:43:44: Und ich glaube, dass wir in den Schulen auch häufig über Klimawandel und wie schlimm das alles ist und so weiter reden.
00:43:52: Aber wir müssen auch über die schönen Seiten des Lebens reden, was wir als Menschen bereits entwickelt haben, wo wir hingekommen sind.
00:44:01: Wir haben im letzten, im letzten Folge über einen digitalen Zwilling gesprochen.
00:44:06: Also verrückt, verrückt.
00:44:09: Also früher war es schon schwierig, einen natürlichen Zwilling zu bekommen, der das auch noch überlebt.
00:44:16: Als Zwillinge geboren wurde, mussten das beide Kinder überleben.
00:44:22: Und wir reden jetzt über digitale Zwillinge und reden darüber, ja, bei dem Klimawandel, den wir haben, möchten wir keine Kinder haben.
00:44:28: Also, da müssen wir ein bisschen vorsichtig sein.
00:44:35: Viele Aspekte, die ich genauso unterschreibe und denken mir dann aber auch oftmals, oder hab mir jetzt gerade gedacht, als es so geschildert ist, ist es auch oftmals diese Aufgeregtheit, ja, diese ... Panik, die dann entsteht, die auch gemacht wird, die mit Sicherheit ihre Begründung hat und sicher auch irgendwo gerechtfertig ist, aber hilft uns das.
00:44:57: Helfen uns diese Helbsbotschaften, helfen uns die Drohs-Szenarien.
00:45:03: Gerade dann, wenn es zu den Aktivismus zum Beispiel reingeht oder in den Aktivistinnen, wo du dann so denkst, ja, das ist alles richtig, was er sagt und das ist auch im Kern, müssen wir darüber nachdenken und wir müssen auch etwas verändern.
00:45:18: Die Frage ist nur, bringt uns das alle weiter, wenn wir quasi auch von allen Seiten nicht nur vom Klima bedroht werden, sondern auch noch von Medien, von you name it, bringt das eine Situation, die begünstigt, dass wir mehr darüber nachdenken, was wir verändern können.
00:45:38: Also, wenn es die Klima-Klima-Ohnmacht ist, dann ist die unter anderem auch darin begründet, wie wir darüber kommunizieren.
00:45:45: Und man könnte ja sagen, Auf der einen Seite hast du diese Bilder, wo Eisbären eigentlich ja mal nicht ersaufen, weil sie nur auf so einer Eisschwolle sitzen und wenn die abgeschmolzen ist, dann war es das.
00:45:58: Du könntest aber auch einfach mal eine gute Doku zeigen, wo Gletscher abgeschmolzen sind, woran das wirklich liegt, ist das die Klimaerwärmung oder hat das noch andere Faktoren.
00:46:17: Also was uns immer gezeigt wird, sind immer diese apokalyptischen krasten Beispiele, wo ich dann immer denke, das macht mich in der Tat auch wirklich ohnmächtig.
00:46:29: Das ist dann auch irgendwann mal, ich glaube, ich kann einige so aushalten und ich kann auch veranschaunliches Material mir gerne angucken und mich damit auseinandersetzen, aber irgendwann schalte ich ab.
00:46:40: Und ich glaube, jeder Mensch schaltete irgendwann ab.
00:46:43: Und deshalb fand ich, Zum Beispiel auch das war es lange Zeit gemacht hat.
00:46:50: Ich fand ich wirklich beeindruckend, weil er auf seiner eigenen Art und Weise in den USA angefangen hat, Menschen näher zu bringen, was das bedeutet und was der Klimawandel bedeutet auch in der Konsequenz.
00:47:11: Und ich weiß nicht, wie lange das jetzt her ist.
00:47:13: jemand, der gesprochen hat.
00:47:15: Also in meiner Wahrnehmung eine der ersten Prominenten, die offen über den Klimawandel gesprochen haben.
00:47:23: Und es muss Jahrzehnte her sein eigentlich schon wieder.
00:47:27: Und es ist trotzdem nicht viel passiert.
00:47:33: Und das ist sowas, wo ich total jeden verstehen kann, der sagt, ich habe richtig Ohnmacht davor oder ich bin... Ich bin mich fast das an, weil wir schon so lange davon reden.
00:47:49: Weil wir so viele Bilder auch dazu haben, Diskussionen dazu haben, Demonstrationen dazu haben und so weiter und so fort.
00:47:59: Ja und auch Tote.
00:48:01: Also wir haben ja auch Tote.
00:48:02: Und auch
00:48:02: Tote.
00:48:03: Klar.
00:48:04: Also muss man auch sein.
00:48:05: Wir haben ja einfach viele Menschen, die Opfer vom Klimaereignissen werden.
00:48:12: oder obdachlos aufgrund von Klimaeignissen.
00:48:16: Also das heißt, wir haben letztendlich auch leider die dunkelste Seite und gleichzeitig aber haben wir gerade, was die Personen angeht, die in der Öffentlichkeit stehen.
00:48:29: Nehmen wir Al Gore, aber noch viel spannender finde ich eigentlich das Beispiel von Bill Gates, der uns letztendlich vor grauer Zeit für Tod erklärt hat.
00:48:41: Also gesagt hat, der Klimawandel wird uns töten.
00:48:47: Der aber jetzt so scheinheilig tut und sagt, Leute, das war alles nicht so schlimm gemeint.
00:48:54: Ist auch nicht so schlimm.
00:48:57: Man muss es ernst nehmen, aber nicht übertreiben.
00:49:01: Da denke ich mir auch, also klar, den ist auch manchmal langweilig.
00:49:05: Die haben Kohle.
00:49:07: Also die müssen sich nicht um den Lebensunterhalt kümmern und so weiter.
00:49:10: Die haben auch manchmal lange Weile, gar keine Frage.
00:49:12: Und dann wollen sie auch mal ein Statement setzen und dann sagen, guck mal, ich hab was gesagt.
00:49:18: So, dann drehen sich alle um und sagen, Bill Gates, hey, das ist doch ein total fiefiger Kerl.
00:49:23: Der hat Microsoft gegründet, bla, bla, bla, bla, bla.
00:49:26: Aber man muss ja den Leuten auch zuhören.
00:49:29: Und das Schöne ist ja heute zu Tage, es bleibt denn nichts undokumentiert.
00:49:34: Also im Gegenteil, es ist ja wirklich verbrieft, digital im Internet und so weiter und so fort.
00:49:41: Und auch das ist ja etwas, wie soll man dem beiwohnen?
00:49:46: Also wie soll man, wenn ein, ein, na se, nennen wir es ruhig mal so.
00:49:50: Wenn ein intelligenter Mensch wie Bill Gates sagt, Leute, oberste Priorität, Klima.
00:49:58: Und diese Person sagt jetzt, das ist nicht die oberste Priorität, beruhigt euch mal.
00:50:04: Das ist schwierig.
00:50:05: Das ist schwierig.
00:50:06: Warum?
00:50:06: Weil diese Person hat Macht, diese Person hat finanzielle Mittel, diese Person hat Zugriff und Zugang zu Informationen, die wir nicht haben.
00:50:18: Wenn so eine Person mit diesem Background sagt, das Klima kommt, zieht euch warm an oder zieht euch aus, keine Ahnung, je nachdem, warm, kalt.
00:50:34: Sieht euch warm aus.
00:50:35: zieht euch warm aus und sagt jetzt, alles halb so will.
00:50:40: Das ist schon schwer.
00:50:41: Das ist schon schwierig in der Außendarstellung, weil letztendlich das Klima hat ja, wenn man so will, keine Medienagentur im Hintergrund, die jetzt Werbespot schaltet oder anzeigen oder kampanieren.
00:50:57: Also das Klima hat ja nur die Möglichkeit, entweder ist es ein schöner Tag, wobei dann irgendjemand kommt bei der Tagesschau meistens und sagt, Also das ist der wärmste Tag seit Gagermehl.
00:51:12: Also hast ja immer jemanden, der dann sagt, das ist heute der wärmste Tag seit.
00:51:16: Oder das ist ungewöhnlich kalt, ungewöhnlich nass.
00:51:20: Also das heißt, du kannst dich nicht mal an den normalen Tagen, was immer das auch bedeuten mag, des Klimas erfreuen.
00:51:28: Und dann hat das Klima nur die zweite Variante, nämlich Verwüstung, Zerstörung, Tod.
00:51:36: Und deshalb ist es halt umso wichtiger, dass wenn sich Leute äußern, und damit meine ich übrigens, Bill Gates ist ja jetzt eine streitbare Person, in vielerer Hinsicht polarisierend, aber vor allen Dingen, und das wünsche ich mir natürlich so ein bisschen aus naturwissenschaftlichem Hintergrund etwas mehr, die sogenannten Experten, die Forscher, die Wissenschaftler, die dann hingehen und raushauen, Da ist alles Quatsch.
00:52:07: Und dann gibt es ja wiederum die, die sagen, ja, aber das ist alles real.
00:52:11: Und daraus müssen wir schauen, dass sich keine Krankheit entwickelt.
00:52:15: Weil, dass wir uns mit respektvoll, mit dem Klima beschäftigen.
00:52:20: Respektvoll mit dem Thema kriegerische Auseinandersetzungen.
00:52:23: Das versteht sich meiner Meinung nach von selbst.
00:52:27: Aber Angst vor etwas, was wir teilweise nicht verstehen, was uns über die ein oder andere Doku, über den ein oder anderen Kanal suggeriert wird, von Forschungsgruppe A in der Weise von Forschungsgruppe B in einer ganz anderen.
00:52:44: Da müssen wir aufpassen, dass daraus eben keine Krankheit wird, sondern eine nachvollziehbare Reaktion auf eine mögliche Bedrohung, aber nicht so, dass mich etwas krank macht, was de facto mich in dem Moment nicht betrifft.
00:53:02: oder beeinflusst.
00:53:03: Aber wenn Jugendliche hingehen und daraus wirklich was ableiten und auch Zukunftsthemen und Zukunftssorgen ableiten, da, glaube ich, haben wir einfach schon auch als erwachsene Population ein bisschen Auftrag.
00:53:22: Ist so und nicht nur wir, sondern es gibt auch Wissenschafts und Forschung, die sich das zu eigen gemacht hat, beziehungsweise diese Verantwortung trägt und auch dann ein Commitment Ja, geschaffen hat, und zwar die Lancet Society Commission und Climate Change and Mental Health.
00:53:42: Das ist im Grunde genommen wirklich ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Forschern.
00:53:49: Da gehört auch unter anderem auch die Charité mit dazu in Berlin, die sich genau dieses Thema angenommen haben und die eben eine Kommission, wie ich das Name auch schon sage, gegründet haben.
00:54:03: diesen gesamten Belastungen und letztendlich einfach auch den Auswirkungen von psychischen Belastungen vor allen Dingen.
00:54:11: Nicht nur auf den Grund zu gehen, sondern das auch umzumünsten.
00:54:14: Und dann hast du gerade etwas angesprochen, was ich immer noch wichtig finde, nämlich die Zukunft zu gucken und zu überlegen, wie können wir denn damit umgehen?
00:54:22: Also das heißt, Präventionsmaßnahmen zu treffen.
00:54:25: um Menschen da auch wieder rauszuholen oder erst gar nicht reinkommen zu lassen in die Belastungsstörungen, in Angstzustände, in Depressionen.
00:54:35: Teilweise mit Drogenkonsum verbunden, weil Menschen das einfach auch nicht mehr, genau diese Ohne macht nicht mehr aushalten.
00:54:42: Im Wahnsinn teilweise was die rausfinden, dass zum Beispiel extreme Hitze von einem erhöhten Suizidrisiko führt.
00:54:53: psychiatrische Notfälle und eine höheren Sterblichkeit bei Menschen mit psychischen Erkrankungen.
00:54:58: Also die direkte, wie aber auch die indirekte Klimawandelfolgen, treffen Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen deutlich stärker, schreiben die, was die bestehenden globalen gesundlichen und wirtschaftlichen Ungleichheiten verschärft.
00:55:14: Also bedeutet, wir haben hier auf so vielen Ebenen Problematik, wo es durchaus sind, mal drüber nachzudenken, was können wir eigentlich präventiv tun, um aus dieser Oma daraus zu kommen, beziehungsweise erst gar nicht da rein zu geraten.
00:55:33: Da sind wir bieder beim Thema Prävention.
00:55:36: Davon haben wir schon sehr, sehr oft gesprochen.
00:55:39: Und augenscheinlich ist es ja so, schön so zu forschen, aber mir fehlt, was mir so ein bisschen fehlt, ist tatsächlich nicht nur... Präventionskonzepte zu schaffen, sondern auch die Überlegung, ja, aber wie werden sie denn finanziert?
00:55:56: Beträgt das dann am Ende des Tages?
00:55:58: Wie ist das dann in der Umsetzung?
00:56:03: Und das ist etwas, was sich immer und immer und immer und immer wieder monäre und denke so, ja, gut, das nächste Präventionskonzept, aber der Nächste, der es nicht bezahlen kann.
00:56:14: Oder wie soll es denn gestemmt werden?
00:56:16: Ja oder will.
00:56:18: Oder will.
00:56:19: Aber am Ende ist es so, du brauchst, wenn du, also wenn du wirklich nachhaltig Klimapolitik oder auch Klimaschutz, dann was mal so, betreiben willst, brauchst du nachhaltig Kapital.
00:56:39: Du brauchst einen riesen Kapitaleinsatz.
00:56:42: Das Thema erneuerbare Energien.
00:56:44: Thema Naturschutz.
00:56:49: Alternativen statt, ich sag jetzt mal, Wälder oder Meeresboden zu roten, dass du Alternativen dafür hast und so weiter und so fort.
00:57:01: Das ist unheimlich kapitalintensiv.
00:57:04: Und das ist aber gleichzeitig natürlich ein großes Thema, also vor allen Dingen in Deutschland.
00:57:08: alles, was mit Kapital ist und dann spielt das auch fast keine Rolle, ob in welche Richtung das dann geht, wird ja schon beäugt.
00:57:18: Also da beißt sich auch ein bisschen leider die Katze in Schwanz.
00:57:24: Aber letztendlich, und das wäre schon mal das Wichtigste, wir haben Quellen, wir haben gute Quellen und statt diesen Alarmismus permanent zu betreiben, wäre es letztendlich gut, faktisch korrekte, realistische und auch vor allen Dingen lösungsorientierte Infos.
00:57:49: zu Posaunen.
00:57:51: Einfaches Beispiel, wenn jemand schreibt, und ich zitiere meistens die Tagesschau, weil die Tagesschau, also jeder dritte oder vierte Beitrag, den die Tagesschau macht, hat meistens mit Klima zu tun, indirekt oder indirekt.
00:58:04: Aber wenn da geschrieben wird, dass ist der, zwei vierundzwanzig hatten wir den wärmsten Sommer seit achtzehnhundertfünfzig.
00:58:12: Ja, dann wäre es doch auch schön direkt dazu zu schreiben, was sind eventuell Hintergründe, warum es auch vielleicht Messunterschiede, was gab es?
00:58:22: Messunterschiede zwischen eighteenhundertfünfzig und zwei tausend vierundzwanzig, da wird sich doch einiges getan haben.
00:58:29: Aber vor allen Dingen, was wäre die Lösung?
00:58:32: Aber stattdessen ist es ja so und das muss man auch mal ganz klar kommunizieren und auch einfach mal beobachten.
00:58:41: Die meisten Klimaziele, die von den ländern oder von den beschlüssen oder g sieben und g achtundzwanzig und g fünfunddreißig und wie die alle heißen.
00:58:52: Die alle klimaziele für die nächsten jahre sind alle gekappt alle.
00:58:59: So das muss doch auch mal das muss doch auch kommuniziert werden.
00:59:02: wie kann man auf der einen seite sagen das klima bringt uns um und auf der anderen seite kappen wir sämtliche ziele.
00:59:09: Und im grunde wird dann ihr seid das erreichen wir eh nicht ja moment mal.
00:59:14: Also, wenn ihr jetzt sagt, das erreichen wir ähnlich, wie soll ich das denn als Kleinbürger erreichen?
00:59:20: Das ist ja für mich persönlich dann Ding der Unmöglichkeit, wenn es für euch unmöglich ist.
00:59:24: Also, da haben wir schon fast eine Entwicklung, die... Ja, weiß ich nicht, die undifferenziert ist.
00:59:35: Es wird undifferenziert argumentiert, es wird undifferenziert berichtet und es geht dann letztendlich eigentlich nur um Schlagzeilen.
00:59:42: Und das ist schon zu wenig.
00:59:44: Also in einer heutzutage aufgeklärten und weiterentwickelten Welt ist das meiner Meinung nach zu wenig.
00:59:52: Und wer soll das übernehmen?
00:59:54: Also wenn medial das nicht stattfindet, wenn es wahrscheinlich Ich bin vorsichtig, ich bin schon länger aus der Schule raus, aber wenn ich wahrscheinlich auch in den Schulen nicht rübergebracht werde.
01:00:07: Wer soll das übernehmen?
01:00:09: Und die Antwort ist relativ klar.
01:00:11: Für die Jugendlichen müssen sie die Eltern übernehmen.
01:00:14: Es gibt keinen anderen Ersatz.
01:00:16: Die Eltern müssen das übernehmen.
01:00:18: Die Eltern müssen sich die Mühe machen, sich zu informieren.
01:00:22: Zu filtern, zu bündeln und dann den Kindern und den Jugendlichen zu sagen, pass auf.
01:00:28: Das ist passiert, aber ich möchte, dass du folgende Informationen darüber bekommst.
01:00:34: So, aber es macht sonst niemand.
01:00:38: Das muss uns klar sein.
01:00:39: Also die Kinder und Jugendlichen sind auf ihre Eltern angewiesen.
01:00:44: Gut, jetzt werden einige sagen, Scheiße, jetzt habe ich noch mehr zu tun und noch mehr Verantwortung, aber so ist es normal.
01:00:49: Anders geht es nicht.
01:00:57: Ja, in allen Punkten bei dir, frage mich, was dennoch, wie sie die Prävention... Auch darüber hinaus, wie sieht die im Alltag aus, wie sieht die eigentlich in allen Lebenssituationen aus?
01:01:14: und wie sieht das Konzept dafür aus?
01:01:16: und wie kriegen wir es hin, dass wir von den Hierbesbotschaften wegkommen hin zu mehr Griffigkeit in die konkreten Maßnahmen.
01:01:26: Und wo sich dann auch mehrere Menschen und die Mehrzahl der Menschen auch committed, aktiv zu werden und etwas aktiv zu tun, um dagegen zu steuern, und zwar ohne Panik und zwar ohne die schon mit einer sehr großen Klarheit, aber eben mit deutlich weniger Aufgeregtheit, weil ich irgendwie fest davon überzeugt bin, dass wenn wir weiter die Welt verrückt machen und wenn wir weiter auf die Tube drücken und wenn wir weiter dieses Szenarien, diese Trostszenarien und diese, diese Armageddon-Bildabe zeichnen, werden wir nichts gewinnen und wenn Menschen und mehr und mehr Menschen ohnmächtig sind.
01:02:08: Und augenscheinlich ist es eine große Zahl von Menschen, die sich so fühlt.
01:02:12: Sonst würden es diese ganzen Kommissionen ja nicht auch geben, wo auch renommierte Institutionen wie die Charité damit machen.
01:02:25: Ich kann mich an keine Situation erinnern, auch nur im Ansatz, dass das Panik irgendwo etwas gebracht hat oder dass es aus Panik etwas Gutes entstanden ist.
01:02:34: Nirgendwo, nirgendwo.
01:02:36: Ich kann mich aber auch nicht daran erinnern, dass alles so wischy washy war und man gesagt hat ja okay jetzt bauen wir mal elektromotoren.
01:02:43: Toll.
01:02:43: Perfekt.
01:02:44: Ja aber die sind auch vielleicht dann doch gar nicht so gut fürs Klima.
01:02:49: Auch irgendwie doof gelaufen.
01:02:51: Ja was machen wir denn jetzt mit den Plastikflaschen, die man kaufen kann?
01:02:56: Ja das ist ja ganz einfach.
01:02:57: Dann machen wir mal so, dass das der Deckel nicht mehr abfallen kann, weil er nicht fest verankert ist irgendwie mit diesem Plastikring drum herum.
01:03:03: Super Idee.
01:03:04: Jetzt liegt aber, statt des Deckels, die ganze Plastikflasche im Gebüsch.
01:03:09: Früher war es der Deckel, jetzt ist die ganze Flasche.
01:03:13: Findet den Fehler?
01:03:17: Ja.
01:03:17: Könntest du jetzt irgendwie endlos die Kohlerdose lassen, die Straße runterkicken und wir kommen immer wieder zu dem selben Ergebnis.
01:03:25: Es sind einfach nur Versuche und komischerweise ist es so, dass wir trotzdem irgendwie im November die Rosen blühen.
01:03:31: Und wahrscheinlich würde es auch so sein, dass ich irgendwann im Januar demnächst wieder mal die Äpfle ernen kann.
01:03:37: Und vielleicht ein paar Jahre später.
01:03:38: In Südafrika geht das.
01:03:41: Im Januar die Äpfle.
01:03:42: Da geht das auf jeden Fall.
01:03:43: Ja, aber ich meine jetzt hier irgendwo in Hamburg oder in Skandinavien oder so.
01:03:47: Dass du da irgendwann wunderbare große Fürsicher essen ernen kannst im März.
01:03:53: Also, es geht weiter, die Entwicklung geht weiter, aber irgendwie kriegen wir es nicht hin.
01:04:01: bewusst Konzepte zu schaffen, wir kriegen es nicht hin, ohne Hektik und Panik tatsächlich etwas zu verändern.
01:04:08: Ich finde es kurios.
01:04:11: Aber ich glaube, dass wir das nur so wahrnehmen.
01:04:13: Also ich würde, also ich glaube, in vielerlei Hinsicht entwickeln, ja, ich nenne es mal wir, am Ende sind wir ja doch eine Mischboke, aber wir entwickeln uns schon weiter.
01:04:30: Und diese Dinge entstehen ja, also ob das jetzt eben Themen erneuerbare Energien sind oder Thema Abfallwirtschaft.
01:04:39: Wenn man bedenkt, Abfallwirtschaft ist auch über die Methanproduktion und so weiter, somit das klimaschädlichste was passiert.
01:04:47: Und ich glaube, jeder der vier oder fünf Tonnen in Deutschland unterschiedlicher Farbe vor der Tür hat, der weiß, wie viel Abfall er produziert.
01:04:57: Wie klimaschädlich er eigentlich agiert.
01:05:00: Also das heißt, aus der Nummer kommen wir schwer raus.
01:05:03: Wo wir rauskommen ist, dass zum Beispiel beim Thema Abfallwirtschaft natürlich schon weiterentwickelt wird, dass man enzomatische Abbauprozesse etabliert, die den Müll im wahrsten Sinne des Wortes zersetzen, dass der letztendlich nicht mehr existiert.
01:05:24: Aber das sind, wie es so oft ist, Das sind Wirtschaften, die das machen.
01:05:29: Wo Kapital da ist, wo reingeworfen wird, wo gesagt wird, wir bauen.
01:05:34: Und das ist natürlich in Deutschland die vier Buchstaben ATOM.
01:05:40: Und dann Energie dahinter.
01:05:41: Ist ein ganz schwieriges Thema.
01:05:43: Aber statt irgendwelche Gas- oder Ölheizungen immer noch zu nutzen, die noch Gang und Gebe sind.
01:05:53: Allein das Thema, wir stellen mal oben auf Wärmepumpen, hat ja einen Riesenaufschrei in Deutschland gegeben.
01:05:58: Nein, Öl und Gasreizung.
01:06:01: Das wollen wir.
01:06:02: Ja, aber gleichzeitig wollen wir natürlich keinen Klimawandel oder eine Klimakrise.
01:06:10: Und das man aber umstellt, dass man sich demnächst wahrscheinlich in die Häuser kleine Atomreaktoren stellen wird.
01:06:21: Wieso kleine Würfel?
01:06:23: Ja, es ist ja im Grunde alles schon in der Entstehung.
01:06:26: Das heißt, wir werden mit diesen Dingen irgendwann konfrontiert, die entstehen, aber das will Ralschön.
01:06:32: Wenn ich eine Dokumache, dann musst du auch darüber hinweisen und sagen, es entwickeln sich unfassbare Dinge, die wir uns vor zehn, zwanzig, dreißig Jahren niemals erhofft hätten oder gedacht hätten.
01:06:43: Und das meine ich halt, dass, ehrlich gesagt, dass man das dann vielleicht selber in die Hand nehmen muss.
01:06:50: Und zumindest erstmal so seine Welt wieder etwas heile macht, dann die Welt von freundenbekannten Familien.
01:06:59: Und so müssen wir letztendlich dem Ganzen beiwohnen und nicht uns mit den Headlines beschäftigen, die einen letztendlich ja nur zermürben wollen oder noch viel einfacher, die natürlich einfach nur angeklickt werden wollen.
01:07:13: Und am Ende ist es halt immer auch einfacher, Angst zu verkaufen als Lösungen.
01:07:17: Weil bei Angst bist du sofort, ja, du bist sofort da.
01:07:21: Du bist ja sofort da, du brauchst ja nur einen Begriff, einen Trigger und sofort baut sich das Angst hier in einem auf.
01:07:29: Aber Lösungen bedeutet, du musst mindestens mal paar Zeilen lesen und das versuchen auch noch zu verstehen.
01:07:36: Also arbeiten wir lieber immer mit ein bisschen Angst, weil dann ist ein bisschen Unruhe.
01:07:41: Dann kann man auch gewisse Themen voranschieben, die man vielleicht sonst nicht voranschieben könnte.
01:07:45: Und dementsprechend müssen wir das schon wirklich selbst in die Hand nehmen.
01:07:48: Wir können das auf keinen abwälzen.
01:07:51: Es kommt keine Hilfe.
01:07:53: Es kommt keine Hilfe aus Politik, Wissenschaft und so.
01:07:57: Sondern wir müssen das in die Hand nehmen.
01:07:59: Wir müssen solche Folgen hören.
01:08:01: Wir müssen lesen.
01:08:02: Wir müssen hinter die Kulissen blicken.
01:08:04: Wir müssen überlegen, was andere Länder machen.
01:08:08: Wie bekloppt können die Chinesen sein?
01:08:10: Und ich setze das bekloppt in Gänsefüßchen, dass eins Komma vier Milliarden Menschen, also ein Großteil der Weltbevölkerung in einem Land, wie bescheuert können die sein und Kohlekraftwerke bauen?
01:08:24: Ohne Ende.
01:08:25: So Dorf kann man doch nicht sein.
01:08:27: Aber glaubst du, dass eins Komma vier Milliarden Chinesen bescheuert sind?
01:08:33: Ich glaube nicht.
01:08:33: Da gibt es bestimmte Köpfe.
01:08:36: Weil es kostet unheimlich viel Geld.
01:08:37: Das kostet unheimlich viel Geld.
01:08:40: Und ich glaube nicht, dass die Chinesen sagen, Hauptsache, wir verkaufen noch ein paar Artikel über Temu und das rettet uns.
01:08:48: Nee.
01:08:49: Nee.
01:08:49: Ich glaube, es gibt Pläne, die haben ihre Berechtigung und die müssen wir verstehen.
01:08:55: Und nicht mit dem Finger auf.
01:08:57: die Chinesen zeigen und sagen, die bauen Kohlekraftwerke.
01:09:00: Wie doof sind die?
01:09:01: Die sind nicht doof.
01:09:02: Die haben einen Plan.
01:09:04: Und vielleicht setzt man sich mal an einen Tisch und überlegt, was habt ihr für einen Plan?
01:09:07: Warum macht ihr das?
01:09:08: Wollt ihr die Welt umbringen?
01:09:10: Da sagen die, nee, wollen wir nicht.
01:09:12: Im Gegenteil, die Chinesen wollen jetzt wieder mehr Kinder.
01:09:16: So, jetzt stellen wir vor, wenn die noch mehr Kinder bekommen, die irgendwann die größte Population der Welt und mit Indien zusammen sind, die mehr als die Hälfte der Erde.
01:09:24: Und dementsprechend müssen wir uns da so ein bisschen auch an den anderen Ländern mal orientieren und überprüfen, mal reinhören.
01:09:30: Was machen die?
01:09:31: Warum machen die das?
01:09:32: Aber wir sind auf uns gestellt.
01:09:38: Wie so oft und ich finde, das ist gar kein so schlechter Ausklagen in dieser Folge, weil auf sich selbst oder auf uns gestellt zu sein, finde ich, ist auch, mag so ein bisschen nach Phrase klingen, aber ich meine es wirklich so, ist auch irgendwo eine Chance, weil wenn wir bei uns selbst anfangen und um uns selbst kümmern, dann ist das der erste Schritt in Richtung Prävention.
01:10:00: übrigens auch, weil immer dann, wenn wir die Verantwortung abgeben und sie anderen geben, haben wir, glaube ich, auch nicht immer so die beste Erfahrung damit gemacht.
01:10:10: Und dementsprechend hilft es dann einfach auch, wenn man präfetiv etwas tun will, etwas für sich zu tun und da gibt es ja sehr viele Folgen auch inzwischen.
01:10:21: Dieses Podcast, wie man etwas für die mentale Gesundheit tun kann, hört sie euch gerne alle einmal durch und dann pickt euch euren Lieblingsmoment raus oder den Lieblingstipp raus und lasst es uns gerne auch mal ein bisschen.
01:10:39: Lieber Borek, ich danke dir sehr für eine sehr erbärmende Folge und bin gespannt, was wir nächsten Freitag als Thema so haben werden.
01:10:50: Aber darüber können wir noch sprechen.
01:10:53: Sehr gerne.
01:10:54: Ein schönes Wochenende, gute neue Woche und dann bis bald.
01:11:00: Bis nächste.
01:11:01: Tschüss.
01:11:03: Ciao.
01:11:09: Dein Mental Health Podcast.
01:11:12: Eine Produktion
01:11:13: von Good
01:11:13: Will Run.
01:11:16: Wir denken Mark
01:11:29: neu.